Audi 80 gegen VW K70 – Konzernwettkampf in der Mittelklasse
Zusammenfassung
Heute ein Spießer, könnte man in Anbetracht von Volkswagen K70 und Audi 80 LS ausrufen. Doch die beiden Stufenhecklimousinen stehen für weit mehr als für konservative Mittelklassekost. Sie läuteten zu Beginn der Siebzigerjahre einen Neuanfang für den Volkswagen Konzern ein. Aber zwei konkurrierende Autokonstruktionen konnten keine gute Idee sein für einen Konzern, der nicht auf Rosen gebettet war. Nur eine konnte überleben. Dieser Artikel vergleicht die beiden Mittelklasselimousinen und zeigt sie auf vielen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Total Normal
- Einfach gediegen
- Trauriges Schicksal
- Aufbruch in ein neues Zeitalter
- Spürbarer Generationsunterschied
- Kommentar des Autors
- Technischer Vergleich
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wer sich mit der Anschaffung eines Oldtimers beschäftigt, hat eine unendliche Auswahl. Vom Kleinwagen über das schicke Cabriolet, bis hin zur amerikanischen Limousine, gibt es in jeder Preisklasse passende Angebote. Viele von Ihnen haben interessante Technik an Bord, bestechen durch bemerkenswerte Fahrleistungen oder sind einfach nur sexy. Bei Audi 80 und Volkswagen K 70 trifft all das nicht zu. Warum also sich für die beiden Langweiler aus dem Reich des Volkswagen-Konzerns interessieren? Bei den meisten dürften es bislang persönliche Präferenzen gewesen sein, die sie an das Steuer einer der beiden Biedermänner verschlug. Vielleicht hatte der Opa einen K 70, der Lehrer der Grundschule fuhr Audi 80 oder einer der beiden war das Fahrschulauto. Andere Gründe schienen bislang kaum für die Anschaffung einer der beiden Limousinen zu sprechen. Doch bei näherer Betrachtung haben Volkswagen K 70 und Audi 80 beinahe einen epochalen Charakter und waren Meilensteine in der Markenhistorie.
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Bei NSU ist Ende 1966 das neue Auto als Holzmodell fertig, sein Design stammt hauptsächlich von Hermann Bühler, einem engen Mitarbeiter von Claus Luthe. Luthe arbeitete zeitgleich am legendären NSU Ro 80. Tatsächlich sind optische Parallelen zur größeren Wankel-Limousine natürlich nicht zu übersehen, doch mit seinem kubischen Design soll der K 70 weniger polarisieren. Der Name K 70 steht fast sinnbildlich hierfür: K steht für "Kolben" und die Größeneinordnung unterhalb des Ro 80. Den K 70 an Claus Luthe festzumachen halte ich aber absolut für falsch und vor allem für schlecht oder gar nicht recherchiert. Wie gesagt, hinzu kommt, dass der K 70 eine ganze Klasse höher als der Audi 80 positioniert war. Aber das muss in dem Vergleich nicht unbedingt eine Rolle spielen.

habt Ihr für diesen Artikel einen neuen Journalisten angestellt? Ich muß mich leider meinen Vorkommentatoren anschließen, dieser Artikel kann von vorneherein so gar nicht funktionieren. Wenn es denn zum Audi 80 schon den absoluten Zwilling VW Passat gibt, dann ist doch ganz logischer Weise auch dieser zum Vergleich mit dem Audi 80 herzunehmen. Mag sein, daß das vielleicht als zu langweilig erschien und deshalb "die Idee" mit dem K70 kam, aber das ist dann eben an den Haaren herbeigezogen und funktioniert nicht. Auch war der Audi 80 so ziemlich das Gegenteil von bieder bei seinem Erscheinen ´72. Ein riesen Schritt zum wirklich biederen, aber deshalb heute liebenswerten Vorgänger Audi 60/75. Der neue 80er galt als äußerst moderne Erscheinung mit quasi den gleichen, bei der Beschleunigung sogar noch besseren, Fahrleistungen wie ein 02er BMW! Vergleicht man ihn dann noch mit Ford Knudsen Taunus oder Opel Ascona A, dann ist er denen um Lichtjahre voraus. Wer heute als Oldie einen Audi 80 der ersten Generation hat, der wird auf Oldietreffen so gut wie nie als "bieder" eingestuft. Ein 80 GL (85 PS) mit seinen Doppelscheinwerfern hatte immer ein tolles Überholprestige damals, mein Vater fuhr ihn ab ´73, in Achtung: "Corona-Gelb", mit braunem Velours, als 2-tür. Limousine. Der 1,5L Motor wurde im GL anno ´75 (oder ´76?) durch einen durchzugskräftigeren und bißchen schnelleren 1,6L bei gleichen 85 PS ersetzt.
Die Explosionszeichung zeigt übrigens keinen 78er Passat, sondern einen von ´74-76, auch das wäre zu verbessern.
Claus Luthe konnte das revolutionäre Design des Ro 80 ja nicht einfach 1:1 für den K70 kopieren und musste eine eigene Formensprache entwickeln, welche den K70 vom üblichen weichen und schwülstigen 60er Jahre Design von Opel, Ford und Konsorten abhob. Das ist meiner Meinung nach Claus Luthe auch hervorragend gelungen. Im Übrigen wurde der Innenraum und das Armaturenbrett mit der gleichen kühlen Sachlichkeit gestaltet und war ergonomisch vorbildlich. Ebenso war die Raumausnutzung bei 2,70 m Radstand und 4,45 m Außenlänge vorbildlich, kein störender Kardantunnel und ein riesiger Kofferraum, den man sogar nach Herausnehmen der Rücksitzlehne noch erweitern konnte.
Mehr Übersichtlichkeit bot wohl kein Fahrzeug davor und danach. Der Nachteil war jedoch der schlechte Cw-Wert mit der relativ geringen Höchstgeschwindigkeit.
Der Audi 100 und danach der Audi 80 waren eher konservativer gestaltet, was sich auch im Innerraum mit Holz folierten Armaturenbrettern zeigte, aber wohl mehr dem Zeitgeist von Luxus entsprach.
Wer kaufte sich damals einen K70? Mein Vater z.B., der vorher einen VW 1600L Variant fuhr, war von dem Auto und den Platz- und Sichtverhältnissen begeistert. Der K70 war für VW absolut modern und setzte sich auch von der Konkurrenz in seiner Klarheit deutlich ab, vielleicht abgesehen von Modellen von Citroen. Es waren wohl hauptsächlich Käufer mit höherem Bildungsniveau aus technischen Berufen wie Ingenieure, Professoren etc. die der K70 ansprach. Am ehestens kam noch der Audi 100 als Alternative in Frage, wem der Mercedes 200 zu konservativ oder zu teuer oder der BMW 1600/1800 zu klein war. Jedenfalls wohl nicht der Audi 80 oder Passat, meistens mit 55 oder 75 PS gekauft, auch weil zwischen dem Audi 100 und dem K70 mit 90/100 PS nur ein geringer Preisunterschied bestand. Wegen seiner puristischen Einmaligkeit ist für mich der K70 immer noch eine Design Ikone, sei ihm sein halbherziger Motor verziehen.
Manche Kritik am K70 kann ich bestätigen, manche andere aber nicht. Ich hatte mir im März 1971 den K70 L mit 90 PS zugelegt. Ich empfand das Design keineswegs als langweilig, denn die Doppelscheinwerfer peppten die Optik durchaus auf und flößten voraus fahrenden Autos anscheinend so viel Respekt ein, dass ich stets zügig überholen konnte. Die nominelle v max mit knapp 160 km/h erscheint nach heutigen Maßstäben recht dürftig, vor 50 Jahren konnte man aber auf der Autobahn die weitaus meisten "Konkurrenten" hinter sich lassen. Der Tacho zeigte dabei fast 200 km/h an, was selbstverständlich nicht den Fakten entsprach. Ich kann mir aber vorstellen, dass ich ihm ca. 170 bis 175 km/h entlocken konnte. Nun gut, das hatte seinen (Sprit-)Preis.
Das Auto hatte eine sehr gute Serienausstattung und beim Kauf wählte ich nur noch das Schlechtwetterpaket (u.a. mit heizbarer Heckscheibe) und einen Drehstromgenerator dazu. Der Kofferraum erschien mir der größte auf dem Markt gewesen zu sein und der Innenraum war sehr großzügig und komfortabel.
Einige kleinere Mängel musste ich beseitigen lassen, aber mängelfreie Autos gab es wohl kaum (selbst meine anschließend erworbenen 911er waren nicht mängelfrei). Aber einen sehr kritischen Mangel hatte ich gleich zu Beginn: Als ich innerstädtisch zügig auf eine beampelte Kreuzung zufuhr, sprang die Ampel auf Gelb und es erschien mir ratsam, kräftig zu bremsen. Als Folge davon drehte ich eine Pirouette. Der geteilte Motorblock hatte die weit innen liegende linke Bremsscheibe mit Öl eingenässt, was der Richtungsstabilität abträglich war. Gottlob war kein starres oder bewegliches Hindernis im Weg.
Ein gutes, corona- und unfallfreies neues Jahr wünsche ich dem Zwischengas-Team und allen Lesern.

1. konnte ich mir den Motor im Nachhinein von unten sehr gut betrachten,
2. war ich "mit dem Werk und seinen Produkten" sehr vertraut (ja, richtig vermutet: ich war WA) und
3. hatte ich das Öl definitiv auf der linken Bremsscheibe mit der Folge, dass meine Pirouette ein Rechtsdreher war.
Ich bekam dann das Abdeckblech montiert.

ich habe vier K70 von 71-74, also verschiedene Baustände, das Problem kenn ich nicht. ich weiß auch nicht, was zum verölen der linken Bremsescheibe führt. Ohne es gesehen zu haben, ist ein beurteilen an dem Einzelfall schwer. Das was ich geschildert habe, hatten fast alle frühen K70. Ich masse mir nicht an, dass in Abrede zu stellen. Aber mit dem geteilten Motorblock, diese Aussage ist nicht richtig, nicht mehr und weniger... Schade, dass man keine Bilder anhängen kann. Peter Rodenberg
Aber sei's drum - mein Fazit: Wir haben beide Recht.
Ich lege das Thema jetzt zu den geistigen Akten, denn was wir beide hier betreiben, interessiert andere Leser wahrscheinlich nicht.

Der Prototyp des K70 hatte einen zweigeteilten Motorblock und einen gemeinsamen Zylinderkopf. Hättest du das Fahrzeug noch, es wäre für die K70 Anhänger so was, wie der heilige Gral, genau wie ein NSU K70 oder K70 Kombi. Ich weiß, da würden einige ein Vermögen hinlegen. Das kann schon sein, dass du einen K70 aus der Null-Serie hattest, zumal als WA. Der zweigeteilte Motor war VW zu undicht, in der Serie gab es nur einen einteiligen Block. Das Auto hättest du wegstellen müssen, aber wer weiß das schon. Im übrigen hatte der Motor eine Öldruckanzeige über Leitung zum Kombiinstrument. Alles das gab es in Serie nicht.
Dann hattest du einen K70, sehr nah an NSU, an dem noch nicht viel VW war..... Peter Rodenberg
Es taucht immer mal wieder ein NSU K70 in der Presse auf, in der Regel sind es frühe Volkswagen K70, an denen NSU Zeichen nachträglich montiert wurden. Laut Informationen, die dem K70 Club vorliegen, sind alle NSU Prototypen vom K70 durch Volkswagen verschrottet worden....
Erstaunlich, dass manche Wagen aus den 1970er Jahren überhaupt überlebt haben. Mein K70 bekam nach 8 Jahren trotz Durchrostungen nur deshalb noch TÜV, weil mein Vater als älterer Herr im Brief eingetragen war. Wenn man den Wagen mit dem Wagenheber anhob, gingen die Türen nicht mehr zu und durch die Scheiben sickerte Wasser ins Handschuhfach und in den Fußraum. Der nachfolgende Alfasud Sprint von 1976 war aber nach 6 Jahren auch schon stark angerostet, ebenso wie viele Golf I mit DDR Blechen aus den 70ern. Hat sich halt manches deutlich verbessert seit dieser Zeit.
Diese Einschätzung verfestigt sich übrigens, wenn man weitere Kommentare unter Artikeln dieses Schreiberlings liest. Entweder arbeitet er absichtlich so minderwertig oder er kann nicht anders... und sollte dann lieber etwas anderes machen.
Man kann immer anderer Meinung sein, solange man die Ansicht einer anderen Person trotzdem respektiert. Der Autor benötigt sicher gar nicht meine Unterstützung, trotzdem wird ihm hier in den Kommentaren teilweise keine faire Bewertung zuteil...
Warum kann man denn den NSU nicht mit dem Audi vergleichen? Es gibt ganz sicher (und ich kann den Beweis antreten), Menschen, die sich exakt zwischen diesen beiden Autos entschieden haben. Ich genieße in meinem Wohnortumkreis die angenehme Situation, dass gleich mehrere Freunde sowohl K70, als auch Audi 80 fahren. Wir unternehmen gemeinsame Ausfahrten und vergleichen natürlich untereinander unsere Fahrzeuge. Es gibt in der Gruppe beide K70, also mit 75 und mit 90 PS und eigentlich alle Audi 80 B1 vom 55 PS Basismodell bis zum GTE von 1977. Ich selbst habe alle genannten Fahrzeuge bereits gefahren, auch über längere Strecken und kann dem Verfasser des Artikels in vielen Punkten zustimmen. Wenn allein das Platzangebot über den Kauf entscheiden sollte, hat der NSU Vorteile. Fast alle anderen Kriterien meistert der Audi besser. Ich selbst habe Audi 80 mit 55 PS und mit 75 PS. Selbst der kleine 1,3 Liter Audi ist wenigstens subjektiv agiler, als der 75 PS K70. Der 90 PS K70 ist dem 75 PS Audi bereits knapp unterlegen. Wir haben in der Gruppe fünf Audi 80 und nur zwei K70. Das sagt vielleicht schon etwas aus. Wir alle standen ja mal vor der Frage, welchen Oldie wir uns denn zulegen mögen. Für den K70 entschied sich nur eine Person, die allerdings auch hier in Kassel bei VW arbeitet und den K70 vielleicht schon deshalb schon bevorzugt. Der Vergleich ist jedenfalls nicht so weit hergeholt. Jedenfalls trifft das für unsere kleine Gruppe zu. Den Passat hat übrigens keiner von uns mit in die Kaufentscheidung einbezogen. Wenn schon, dann das Original. An dieser Stelle tut es mir auch für NSU leid, denn beim Vergleich Audi/vw durfte Audi wenigstens zwei der drei angebotenen Karosserievarianten anbieten, wenn auch den Kombi nicht in Deutschland.
Der K70 wurde erst gar nicht als NSU angeboten, obwohl es die Firma ja bei der Markteinführung noch gab. Ob volkswagen das damals so entschieden hat, weil es "Druck" der Presse gab, wie ein Kommentator hier schreibt, mag ich gar nicht bewerten, aber es war damals bei volkswagen keine Ausnahme, dass andere (meist Audi) Entwicklungsarbeit leisteten und das Endprodukt dann mit vw-Emblem vom Band lief. (Passat, Polo, Derby).
Ich fand den Artikel jedenfalls lesenswert und insofern gut recherchiert, dass sich meine Erfahrungen zu den beiden Autos recht gut decken. Ob historisch alles korrekt ist, kann ich kaum bewerten, obwohl ich nicht jünger bin, als die getesteten Fahrzeuge. Wenn es nach mir geht, also gerne mehr solcher Vergleiche, die vielleicht auf den ersten Blick nicht passen mögen. Danke dafür:-)

Im gleichen Segment tummelten sind der Volkswagen 412, der K70 und der Audi 100. Man kann einfach daran erkennen, dass Volkswagen die Konstruktion eines K70 eigentlich nicht wollte. Das Werk in Salzgitter war für den K70 gebaut worden, aber es liefen immer der Typ 4 und der K70 auf den Bändern. sogar der erste Passat wurde in Salzgitter gebaut......
Ich verurteile nicht den Bericht, ich versucht nur sachlich einige Dinge klarzustellen.
Fazit: Ich habe 4 K70 von 71-74 in allen Leistungsstuften, einen 72er Audi 100 C1 Automatic und einen 73er Passat B1
Die K70 und der Audi 100 sind sehr gute Langstreckenfahrzeuge, Kraftstoffverbrach hält sich in Grenzen, minimal 10 Liter, maximal 12 Liter,
der Passat von der Form hat was von einem Coupe, 55PS, Schalter, in der Zeit war der Schalter schlimmer als der K70 je war, aber in den ersten Jahren wurde die Schalten bei Passat mehrfach geändert. ein absolutes Rührwerk
Hätte Sven Jürisch einen Audi 80 Schalter aus 1972 gefahren, wäre der Punkt der Schaltung anders ausgefallen. ab Modell 76, 75 gebaut, hatte der Audi 80 eine exzellente Schaltung.
Ich hoffe, es war kein zutexten, alle Autos fahre ich gerne, zugegeben, der K70 liegt mir mehr, weil ich mag Underdogs Peter Rodenberg
Was NSU angeht bin ich nicht sonderlich bewandert, mag aber die meisten Autos der Marke und bedaure sehr, dass man "NSU" heutzutage leider in anderem Zusammenhang kennt. Da liegt sicher auch ein Versäumnis von Audi, dass man das so unkommentiert hinnimmt, das ist aber wieder ne andere Sache... Insofern danke ich Dir also für die vielen Informationen!
Langes Vorwort....
Der Autor wird hier aber teilweise für die Auswahl der Testfahrzeuge kritisiert und das in einem, wie ich empfinde, unangemesenen Ton. Ich unterstelle, dass die Leute, die sich auf dieser Plattform angemeldet haben, doch eigentlich alle das gleiche mögen, nämlich alte Autos. Man teilt also gleiche Interessen. Muss man da in diesem scharfen Ton den Autor des Artikels angehen? Wie erwähnt, passt der Vergleich für mich gut und ist interessant. Danke also nochmals! Mitunter werden übrigens auch Autos gegen Motorräder getestet und Walter Röhr fuhr mal bei "Wetten dass" mit einem Audi Coupe gegen einen Schlittschuhfahrer. Ich mag das. Wer nicht, muss ja den Artikel nicht lesen, oder bitte sachlich und freundlich Kritik daran äussern.
In diesem sinne, allzeit gute Fahrt! Grüße aus Nordhessen, Stefan Lutrop

Somit waren die alten Konzepte in der Volkswagen Werkstatt Stiefkinder.
Das änderte sich mit den Passat, Polo und schließlich dem Golf. Ich weiß noch, die ersten K-jetronic Fahrzeuge oder die ersten Diesel, was war das mit unter ein Krampf, keine Erfahrung mit der Technik, heute lache ich über diese Probleme......
Ja, auch ich habe Spass am alten Blech aus meiner Lehrzeit, die Auto, an denen ich lernen dürfte, konnte ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht leisten. Jedes Fahrzeug aus der Zeit hat seine Berechtigung.
Ich habe mich für Passat, Audi 100 (Baujahr 72, Automatic, LS im Tibet orange) sowie 4 K70 entschieden.
Einen VW 411 / 412 ist auch schön, wird durch meine persönliche Erfahrungen es bei mir schwer haben, aber jeder, der mich kennt, weiß das, wir machen auch Witze darüber, auch mit vielen Typ 4 Eignern. Ich finde persönlich gefallen an den Brot- und Butterautos, die sind spannender als ein deutlich wertsteigender Porsche oder oder
Ich diesem Sinne, schön, dass es Leute gibt, die ähnlich unterwegs sind Gruß Peter Rodenberg

Die Explosionszeichnung des VW Passat wartet immer noch auf eine "Jahreskorrektur", möglich sind ´74 bis ´76, ´78 war schon längst der nächste Passat auf dem Markt....

Ein K70 wurde, mit einem idealen Brennraum und einer, aus kostengründen, schlechten Gemischaufbereitung (Solex Doppelvergaser) versehen. Ich habe vier von den Kisten, ich wollte es ausprobieren, nur Kleinigkeiten an Zündung und Vergaser geändert, das 75 PS Fahrzeug läuft wie ein 90 PS Fahrzeug. Ich wollte nur damit zum Ausdruck bringen, dass solide Techniken durch Sparzwänge leiden.
Ich glaube, dass ist nicht der Kern dieses Vergleichs, eines Audi 80 zu einem K70. Der Tester hat Nüsse mit Äpfel verglichen. Es sind, wenn man die Konstruktionszeiten betrachtet, zwei grundverschiedene Fahrzeuge. Der K70 aus den 60zigern, der Audi 80 aus den 70zigern....
Es sollte nicht langweilig oder belehrend rüberkommen. Ich sehe es ehr als Zeitzeuge.... Peter Rodenberg
irgendwo habe ich einmal gelesen, dass der K70 mit 1,8 Litern und 100 PS einen Motor vom Audi 100 gehabt haben soll? Kann das stimmen? Oder war das vielleicht ein Umbau?

Der 1.8 Liter Audi war eine eine Mercedesentwicklung, weil der Motor zu laut war, wurde der Motor nicht in Mercedes eingebaut.
wesentliche Konstruktion: über Kette seitlich angetriebene Nockenwellen im Motorblock, Stösselstangen, Kipphebel, neben einander stehende Ventile.
Der K70 Motor war von dem Luftgekühlten NSU Motor abgeleitet, der von VW verändert wurde, aber der Kern war NSU.....
wesentliche Konstruktion: über Kette im Zylinderkopf obenliegende Nockenwelle, V förmige angebrachte Ventile, die auch über Kipphebel von der Nockenwelle direkt angetrieben wurden.
zwei grundverschiedene Motoren..... Peter Rodenberg
Es scheint sich immer mehr zu verfestigen, dass mein 71er Exemplar ein Exot, vielleicht ein fälschlicherweise in "Kunden-/WA-Hand" gelangtes Auto war. Hier kommt ja eins zum anderen: Geteilter Motorblock, Doppelscheinwerfer, Leistung, die gefühlt gegen 100 PS tendiert haben könnte. Ob es noch weitere Abweichungen von der Serie gab, kann ich naturgemäß heute nicht mehr feststellen. Den K70 habe ich, wie ich bereits schrieb, mit 0 km aus dem Bestand bekommen und musste dabei die von mir ungeliebte Lackierung goldmetallic in Kauf nehmen. Nach 12 Monaten, wie bei WA üblich, habe ich den K70 verkauft. Nachfolgend erwarb ich ein gelbes Audi 100 Coupe S, das ich ebenfalls nur ein Jahr fuhr. Letzteres war ein Fahrzeug, das die Werkstatt nur selten außerplanmäßig besuchen musste. Damit habe ich viel von Europa bis hin nach Finnland gesehen. Ich liebte dieses Auto, konnte dann aber doch den 911ern (die es vorübergehend wegen der VW-Porsche Vertriebsgesellschaft für VWler auch mit WA-Rabatt gab) nicht widerstehen.
Ich stimme zu, dass der Rosttod bei damaligen Autos sehr verbreitet war und für den K70 dürfte das ebenfalls zutreffend gewesen sein. Den Vogel schoss der von Ihnen erwähnte Alfasud ab. Ein Bekannter aus Hannover hatte sich einen "frühen" Alfasud (trotz meiner Warnung) gekauft und ist bereits beim ersten TÜV nach 2 Jahren mit Pauken und Trompeten durchgefallen. Der wäre zwar noch reparabel gewesen, aber die Reparaturkosten waren dem Besitzer zu hoch. Er hat ihn gleich verschrotten lassen.
Nur, ein Vergleichstest zwischen Apfel und Birne macht auch wenig Sinn.
Der K70 im Vergleich zum damaligen Audi 100 würde zu Erkenntnissgewinn führen aber nicht dieser.
Ich bin die Typen alle gefahren, nicht nur ein bißchen
Hier falliert nicht ein Typ, hier falliert der Tester







































































































































































































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