Aston Martin Rapide – Der Familien-Schnelltranssportler
Zusammenfassung
Im September 2008 hatte Aston Martin angekündigt, den Namen Lagonda wieder auferstehen zu lassen, ein Jahr später wurde der neue Viertürer von Aston Martin an der IAA in Frankfurt vorgestellt – wider Erwarten hiess dieser aber nicht Lagonda, sondern Aston Martin Rapide, und basierte auf dem Aston Martin DB 9.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Die Viertürer unter den Sportwagen
- Aston Martin, neu gedacht und umgesetzt
- Ein heisses Eisen im Feuer
- Tief - breit
- Kein Säuselwind
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Im April 2009 präsentierte Porsche den Panamera in Schanghai, an der IAA zog Aston Martin, seit 2007 wieder von Ford unabhängig und im Besitz von Prodrive-Besitzer David Richards, zwei Kuwaitischen Investmentfirmen und einer Minderheitsbeteiligung von Ford, mit dem Rapide nach. Erste Anzeichen für das Modell hatte es schon früher gegeben: Im September 2008 hatte Aston Martin angekündigt, den Namen Lagonda, in der Vergangenheit jeweils mit dem Bau von Viertürern assoziert, wieder aufleben zu lassen. Und kurz zuvor war bekannt geworden, dass ein Vertrag zwischen Aston Martin und Magna Steyr in Graz vereinbart wurde, der den Bau von bis zu 2000 Fahrzeugen pro Jahr vorgesehen habe. Diese Zahl schien damals noch unrealistisch, hatte Aston Martin doch erst 2007 den Bau von 13'000 Autos seit 1955 gefeiert.
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Ich fahre ein Modell von Magna produziert seit 2012.
Jede Fahrt ist ein Hochgenuss mit Automobilen Eigenschaften, wie sie leider bei den meisten Fahrzeugen moderner Bauweise im Dschungel der Software verloren ( oder gewollt versteckt) gehen.
Man fährt das Auto mit allen Sinnen und kann auf wundersame Weise den Alltag zu einem Erlebnis der besonderen Art machen.
Oder im Sinne von Fritz B. Busch: Das Hirn sollte leidenschaftlich mit dem Gasfuss verbunden sein.
Enthusiastische Grüße
W. R. Czech
Auch die Tatsache dass man sich hinsichtlich der Ausrichtung des Fahrzeugs keinesfalls an S-Klasse, 7er, A8 oder XJ orientiert hat, fand ich immer völlig nachvollziehbar und auch richtig. Gegen die deutschen Limousinen-Platzhirsche oder Jaguar hätte man im 1:1 Limousinen-Vergleich nur verlieren können. Und der Rapide ist nichts anderes als ein DB für 4. Kein Elfer, keine S-Klasse. Ob man ihn als familientauglichen Sportwagen oder als sportlichen großen GT betrachtet, ist m.E. eher ein Frage der persönlichen Nutzung. Der einzige konzeptionell ähnliche Konkurrent ist in meinen Augen der Panamera. Aber der war in seiner ersten Inkarnation trotz aller (mutmaßlicher) Qualitäten - I'm sorry to say - ein buckliger Quasimodo, der unter keinen Umständen den Weg in meine Garage gefunden hätte. ;-)


















































































































































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