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Bild (1/1): Adams Brothers M-505 Probe 16 (1969) - Der Probe 16 aus dem Film 'A Clockwork Orange' (© Bonhams, 2020)
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Adams Brothers Probe 16 - vom Autosalon zum Film

Erstellt am 5. August 2020
Text:
Simon Kwasny
Fotos:
Bonhams 
(12)
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(2)
 
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Der Filmklassiker “A Clockwork Orange” von Stanley Kubrick dürfte wohl noch so manchem Filmfan im Gedächtnis sein. Wer genau aufgepasst hat, der kann sich vielleicht auch sogar noch an das Auto der “Gang of Droogs” erinnern. Im Film wurde er “Durango 95” genannt.

Flach, mit viel Glas und natürlich orange. Dass dieses Fahrzeug jedoch nicht nur im Film existierte und sogar von zwei ehemaligen Marcos Designern konzipiert wurde, dürfte dann aber doch nur den wenigsten bekannt sein.

Adams Brothers M-505 Probe 16 (1969) - Richtig tief
© Copyright / Fotograf: Bonhams

Fernab der Leinwand

In der realen Welt heisst er nicht Durango 95, sondern Probe 16, gebaut von den Adams Brothers aus England. Die beiden Herren Dennis und Peter Adams waren bestens vertraut mit der Entwicklung futuristischer Sportwagen. Schliesslich sind sie zuvor beim englischen Sportwagenbauer Marcos angestellt gewesen und konnten mit ihren Fähigkeiten einige tolle Autos entwickeln und verhalfen Marcos auch zu Erfolgen im Rennsport. Schliesslich stammte auch der Marcos XP (Mantis) aus ihrer Hand, der durchaus Chancen gehabt hätte, in Le Mans zu brillieren.

Marcos Mantis (1968) - Rennwagen für den Le-Mans-Einsatz ausgelegt
© Archiv Automobil Revue

Als komfortabler Strassensportwagen entstand dann der 1970 präsentierte Marcos Mantis, der als luxuriöses 2+2-Coupé konzipiert wurde und dessen kantiges Design wiederum den Brüdern Adams zuzuschreiben war. Während sich Dennis um das Design kümmerte, nahm Peter die Rolle des Ingenieurs ein. Er zeichnete sich also zuständig für alles, was sich unter dem Kunststoffgewand befand.

Adams Brothers m-505 Probe 16 (1969) - Geöffnete Motorhaube mit Postern von 'A Clockwork Orange'
© Copyright / Fotograf: Bonhams

Untersuchung von extremem Styling

Der Probe 16 war die Evolution vom Probe 15, das 15. Auto der Adams Brothers, welches 1969 als Designstudie entworfen wurde (deswegen auch Probe, engl. für Untersuchung oder Studie, Nummer 15). Der Probe 15 fiel durch seine extrem flache Linienführung, den Einstieg durch eine Dachluke und der liegenden Sitzposition auf.

"Auf dem Stand von Marcos zieht diese ausgefallene Karosseriestudie der Adams Brothers die Aufmerksamkeit auf sich. Mit seinem tief ausgeschnittenen Glaspavillon erinnert der Probe 15 an den Lamborghini-Marzal-Zweiliter", heisst es im AR-Artikel zur London Earls Court Motor Show 1969.

"Das war etwas, was wir schon immer machen wollten - ein Auto frei von Reglementen und Regeln. Sollte es physikalisch möglich sein, ein Auto auf dem Rücken liegend und durch die Zehen schauend zu fahren, so machten wir dies. Es war eine Übung richtig ins Extreme zu gehen, es war genau für uns.”, sagte Dennis Adams über den Probe 15.

Adams Brothers m-505 Probe 16 (1969) - Die Seitenansicht zeigt die futiristische Linienführung
© Copyright / Fotograf: Bonhams

Der Probe 15 war mit 74 Zentimetern Höhe extrem flach. Dies wurde durch die liegende Sitzposition möglich. Er hatte einen 875cc Motor verbaut. Die Konstruktion erwies sich aber als enorm unpraktisch, weswegen der Probe 15 lediglich ein einziges Mal gebaut wurde. Man geht jedoch davon aus, dass später eine zweite Karosserie gebaut und modifiziert wurde, um auf die Plattform eines VW Käfers zu passen. Übrigens: Der Probe 15 fand später seinen Weg in die Schweiz und wurde dort komplett restauriert. Der aktuelle Aufenthaltsort ist allerdings nicht bekannt.

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Verbesserungspotential

Adams gab zu, dass diverse Modifikationen am Probe 15 nötig waren. Seiner Meinung nach litt das Auto an wenig Leistung. “… er hatte zwar einen ziemlich guten Top Speed ( über 100 mph), doch er war einfach nicht dynamisch genug.”, meinte Dennis Adams in Bezug auf die Fahrleistung des Probe 15.

"Adams Probe 15 verkörpert die modernen Gesichtspunkte des englischen Sportwagenbaus und ist ein für die Strasse fertiges Produkt aus der Zusammenarbeit der Gebrüder Adams als Erbauer mit dem Daily Telegraph Magazine und dem Institute of British Carriage and Automobile Manufacturers. Eingesteigen wird durch die Dachlücke und gefahren in leicht liegender Sitzposition.", heisst es im AR-Artikel über die International Racing Car Show London 1969.

Ebenfalls äusserte er Kritik am Einstieg in den Wagen: “Das Cockpit war zu klein und wir wussten, dass wir wieder zurück zu den Schiebetüren im Stil vom XP (eine frühere Designstudie der Adams Brothers) zurückkehren mussten.”. Dies markierte die Geburtsstunde des Probe 16, welcher 1969 an der London Motor Show auf dem Stand von Marcos präsentiert wurde. Nun mit 86 Zentimetern Höhe fiel er um Einiges praktischer aus.

Adams Brothers m-505 Probe 16 (1969) - Der Vierzylinder von Austin
© Copyright / Fotograf: Bonhams

Ebenfalls sass nun ein 1800cc Austin Vierzylinder-Motor under der Haube, welcher von JanSpeed auf 1900cc getunt wurde. Er hat einen Twin-Choke Weber Vergaser und leistet etwa 101 PS bei 5.500 Umdrehungen pro Minute. Somit war die von Dennis Adams angesprochene Dynamik sicherlich verbessert worden. Für die Übersetzung sorgt ein Viergang-Transaxle-Getriebe. Eine unabhängige Radaufhängung an allen vier Rädern sicherte eine gute Strassenlage und vier Scheibenbremsen brachten den Probe 16 zum Stop. Die Dachluke war nun elektrisch und grösser, was den Einstieg erleichterte.

Nur zwei Überlebende

Der Probe 16 wurde lediglich drei Mal gebaut. Das erste Exemplar und auch der einzige Linkslenker wurde an den amerikanische Songwriter Jim Webb verkauft. Man glaubte zuerst, dass er einst in einem Feuer verbrannt ist. Neue Informationen von Bonhams sagen aber, dass der AB/2 noch existiert und nicht in ein Feuer verwickelt war. Der Standort des Wagens ist unbekannt.

Der zweite Probe 16 trug Chassis-Nummer AB/3, ursprünglich verkauft an den Bassisten Jack Bruce. Später wechselte er den Besitzer und landete in der Garage vom kanadischen Autosammler und Designer Dr. Clyde Wock, ehe er vom jetzigen Besitzer, ebenfalls einem kanadischen Autosammler, im Jahr 1983 gekauft wurde. Probe 16 AB/3 blieb bis heute im Originalzustand.

Adams Brothers m-505 Probe 16 (1969) - Fahrer und Beifarer liegen in den Sitzen, was den Schwerpunkt nach unten bringt
© Copyright / Fotograf: Bonhams

Es wurde lange vermutet, dass AB/3 jenes Auto aus dem Film “A Clockwork Orange” ist. Neuste Erkenntnisse von Bonhams zeigen aber, dass der AB/3 nicht das Filmauto ist und es somit weiter unbekannt bleibt, welcher Probe 16 tatsächlich zum "Durango 95" der "Gang of Droogs" wurde.

Chassis-Nummer AB/4 stand bis etwa 1990 beim “Pollock Auto Showcase” in den USA ausgestellt, ehe er ins Vereinigte Königreich zu Colin Feyerbend zurückgeführt wurde. Dort bekam er neues Leben eingehaucht, in Form eines kompletten Wiederaufbaus und Restaurierung.

HubraumAuktionen

Hollywood Dream Machine

Der hier gezeigte Adams Brothers Probe 16 AB/3 wurde vor Kurzem eingeladen, Teil der Ausstellung “Hollywood Dream Machines - Vehicles of Science Fiction and Fantasy” im berühmten “Petersen Automotive Museum” in Los Angeles zu werden. Ebenfalls wird das Auto bald durch Bonhams versteigert.

Wer sich also ein Stück Filmgeschichte in die Garage stellen möchte, der hatte bis am 14. August 2020  hier bei der Bonhams Quail Motorcar Live & Online Versteigerung die Möglichkeit mitzubieten. Der geschätzte Verkaufspreis lag zwischen 130'000 EUR und 213'000 EUR (140'000 CHF und 230'000 CHF). 

Inzwischen konnte der Probe 16 AB/3 zu einem Verkaufspreis von umgerechnet 155'398 EUR inkl. Premium (ca. 167'396 CHF) verkauft werden. Das Höchstgebot lag bei umgerechnet 138'747 EUR (ca. 149'415 CHF).

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Quelle:

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