40 Jahre VW Golf GTI - das oft kopierte Original
Zusammenfassung
Jeder kennt ihn, er wurde zum Stammvater einer neuen Wagenklasse, der VW Golf GTI, entwickelt und produziert von der Firma Volkswagen, die man noch kurz vorher hauptsächlich als Erbauer des VW Käfers und einiger weniger erfolgreicher Nachfolger kannte. Der GTI konnte mit manch mehrfach teurerem Sportwagen mithalten und problemlos im Alltag genutzt werden. Damit wurde er zum Trendsetter, seine Nachahmer reichen bis in die Neuzeit. Wie gut das vor 40 Jahren eingeführte Original war, soll mit diesem Fahrbericht, illustriert mit aktuellen und historischen Abbildungen, ergründet werden.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Baukastenprodukt
- Eine neue Wagenklasse
- Vorstellung an der IAA im Jahr 1975
- Nicht billig, aber günstig
- Fast von Anfang an geliebt
- Evolution in kleinen Schritten
- Tuner- und Motorsportfreuden
- Eine Rarität
- Sie kommen!
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Jeder kennt ihn, er wurde zum Stammvater einer neuen Wagenklasse, der VW Golf GTI, entwickelt und produziert von der Firma Volkswagen, die man noch kurz vorher hauptsächlich als Erbauer des VW Käfers und einiger weniger erfolgreicher Nachfolger kannte und die mit dem Golf im Jahr 1974 einen zwar praktischen, aber nicht überaus sportlichen Kompaktwagen mit Heckklappe präsentiert hatte. Und dann wurde dieser GTI auf der IAA in Frankfurt im Herbst 1975 präsentiert, welche eine Überraschung! Dabei hat Volkswagen allerdings weniger erfunden, als man im Rückblick vielleicht annehmen könnte. Die Bezeichnung “GTI” hatte es schon vorher gegeben und genauso wie beim Golf hatte sie auch für “Gran Turismo Injezione” gestanden, nur halt zu Beginn der Sechzigerjahren bei Maserati. Ein Gran Turismo im herkömmlichen Sinne war der Golf sowieso nicht, denn eigentlich stellte man sich bei diesem Begriff ein schnelles Sportcoupé vor.
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Bilder zu diesem Artikel

Den Spender hatte ich im Frankreichurlaub auf einem lothringischen Schrott-
platz entdeckt und für 3000 FF erstanden. Nach einigen Wochen Feierabend- arbeit entstand so ein Wolf im Schafspelz - ein DX GTI in Panamabraun mit
Chromstosstangen. Auch das braune Innenleben, Armaturenbrett, Türtafeln,
Sitze, Teppich wich dem schwarzen GTI Innenleben, komplett mit Spucknapf
Lenkrad, Drehzahlmesser KI, Sitzen im schwarzroten Regenbogendesign und dem berühmten Golfball-Schaltknauf! Die Rennsemmel habe ich bis 1996 als
Ganzjahreswagen gefahren, Rost war dank einer gründlichen Dinol Hohlraum-
versiegelung, die die Karosse bereits 1982 erhalten hatte, nie ein Thema.
Aber wie es so oft ist - das Gute musste dem Besseren weichen, in diesem Fall
einem Fünfzylinder Audi Coupe...Aber der Kleine hat mich nie losgelassen,
diverse Caddys (Pick Up auf Golf 1 Basis) und einige Erdbeerkörbchen-Cabrios
haben mich seitdem begleitet.
Abschließend noch die Frage: Wer oder was sollen "einige weniger erfolgreiche Nachfolger" des VW Käfer sein? Es gab nie einen Nachfolger, neben dem Golf gab es den Käfer noch lange Jahre bis in die 80er Jahre hinein und zwar durchaus immer noch mit ansehnlichen Stückzahlen.... Imaginär könnte man höchstens den Polo als Nachfolger bezeichnen, aber der war doch nicht erfolglos!?

war nie ein "richtiges" Auto aber "deutsch" + millionenfach gefahren.
ich fuhr von 1994 bis 1998 einen Golf 2 GTI 16 V mit 129 PS . Eigentlich ein brauchbares Auto, Allerdings hatte ich davor einen Lancia Thema i.e. 16 V mit
141 PS. Owohl schwerer war er spritziger und verbrauchte weniger Benzin !
An Mythen darf ncht gekratzt werden . . .

















































































































































































































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