Chevrolet Corvette Sting Ray 427 Convertible – Geld, Macht und Muskeln
Zusammenfassung
Hatte Chevrolet 1963 mit der Corvette Sting Ray das Voruteil widerlegt, dass US-amerikanische Autos nur geradeaus schnell fahren konnten, so arbeiteten sie ab 1965 eifrig an der Wiederherstellung desselben. Mit der Einführung der Big-Block-Modelle mit bis zu sieben Litern Hubraum und über 400 PS wilderte die Corvette im Revier des Shelby Cobra, allerdings zulasten der Handlichkeit. Dieser Artikel erzählt die Geschichte von 396 und 427 Turbo-Jet und schildert den Fahreindruck eines 1966er Modells mit 431 PS.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Kleine Retuschen für 1965
- Das Stachelschwein
- Sieben Liter und erste Untertreibungen
- Schneller als die Italiener
- Dezent ist anders
- Beängstigend schnell
- Vorteil für den Small Block
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Was bisher geschah: Chevrolet hüllte 1953 den alten Sechszylinder in eine schnittige Kunststoffkarosserie und ging mit dem "Corvette" genannten Zweisitzer baden. Zora Arkus-Duntov erkannte das Potential des hübschen, aber lahmen Roadsters und machte daraus mit V8 und Benzineinspritzung sukzessive einen ernstzunehmenden Sportwagen. Larry Shinoda verwandelte den rundlichen Strassenkreuzer-Aufschnitt der Fünfziger 1963 schliesslich auch optisch einen echten Sportwagen. Unser letzter Artikel über die Corvette Sting Ray endete nur mit einem kurzen Kapitel über die stärksten Modelle der letzten beiden Baujahre. Zu weit hätte es vom gefahrenen 1964er Modell mit Small Block weggeführt. Da aber besagter Artikel erst etwas über drei Monate alt und unseren Lesern deshalb sicher noch gut in Erinnerung ist, wollen wir hier nicht mit Wiederholungen langweilen. Stattdessen folgt hier nun die Fortsetzung, die dort beginnt, wo wir das letzte Mal aufgehört haben: bei der Corvette Sting Ray mit Siebenliter-Motor. Die erschien erstmals 1966 – und deshalb beginnt unsere Geschichte im Herbst 1964.
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Bilder zu diesem Artikel

Sonst ein wie immer guter Artikel.
"Car and Driver" hat der Corvette 427/425 im November 1965 getestet mit der 3,36 Achse, 0-160 in 10,6 Sekunden, 1/4 Meile 12,8 bei 180, und Spitze 245 km/h. Nur der Cobra 427, im gleichen Heft, war schneller, 8,8 Sek, 12,2 bei 190 , 258 km.h























































































































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