Neue Sachlichkeit – Buick 1954 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Der Kühlergrill wurde filigraner, die Karosserieflanke glatter. Der Fireball-V8 ging in sein zweites Modelljahr und gewann etwas an Leistung. Was sonst noch neu war am Buick-Jahrgang 1954 steht in diesem historischen Test, der strenggenommen nur eine historische Modellvorstellung ist.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Festhalten am Schubrohr
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
In den Buick 1954 ist mehr Kraft, mehr Komfort, mehr Platz, mehr Luxus hineingebaut worden als jemals zuvor in der Geschichte dieses erlesenen Luxuswagens." So kündigt die Buick Motor Division der General Motors Corporation ihre neuen Modelle an. Zahlreiche Neuheiten und Verbesserungen hat Buick für seine 1954er Modelle herausgebracht. Hier ein kurzer Überblick: Die Zahl der Pferdestärken wurde bei allen Buick-Wagen heraufgesetzt. Die Motorleistung der 'Roadmaster'-Serie beträgt 200 PS; im Vorjahr waren es nur 188 PS. Die PS-Zahl der mit Dynaflow-Kraftübertragung ausgestatteten 'Super'-Modelle ist von 170 auf 180 erhöht worden (alle Angaben in "amerikanischen" PS).
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Die Bildunterschrift unter dem vierten Bild, der Ansicht des Cabriolets von vorne, ist nicht ganz richtig, denn man kann sehr wohl sagen, dass es sich nicht um die Modelle ‚Special’ oder ‚Century‘ handeln kann.
1954, wie auch schon in den Jahren 53, 52 und 51, hat Buick unterschiedliche Karosserien für die verschiedenen Modellreihen gebaut. Dabei teilten sich die Modelle ‚Special’ und ‚Century‘ die kleine Karosserie und die Modelle ‚Super‘ und ‚Roadmaster‘ bekamen die große Karosserie. „Große Karosserie“ heißt in diesem Fall nicht nur, dass der Radstand und somit auch die Gesamtlänge bei ‚Super‘ und ‚Roadmaster‘ größer ist, nein, auch in der Breite unterscheiden sich die großen Buicks deutlich von den kleinen Modellen. Durch die größere Breite können die Scheinwerfer nicht nur nach außen, sondern bei identischem Kühlergrill, der nicht breiter geworden ist, auch weiter nach unten wandern. Dadurch ergeben sich im Gesicht der großen und kleinen Modelle unterschiedliche Proportionen an denen man sie unterscheiden kann. Sämtliche Karosserieteile, also Kotflügel, Türen, Motorhauben, Kofferraumdeckel, Dächer, Stoßstangen und auch Fenster sind zwischen den großen und kleinen Modellen nicht austauschbar!
Man kann also auf der Fotoansicht von vorne tatsächlich die Modelle ‚Special’ und ‚Century‘ ausschließen. Allerdings, und da hat die Bildunterschrift doch einen kleinen Wahrheitsgehalt, kann man nicht sagen, ob es sich bei dem abgebildeten Fahrzeug um einen ‚Super’ oder einen ‚Roadmaster‘ handelt.

































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