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Buick Roadmaster Convertible Sedan – ein ausgezeichneter Wagen mit Filmgeschichte

Erstellt am 12. Januar 2022
, Leselänge 7min
Text:
Paul Krüger
Fotos:
Bonhams 
40
- Courtesy RM Auctions 
2
Bruno von Rotz 
2
Calvin Miller - Courtesy RM Sotheby's 
1
Nathan Leach-Proffer - Courtesy RM/Sotheby's 
1
Patrick Ernzen - 2017 Courtesy of RM Sotheby's 
1
MGM / United Artists 
1
General Motors / GM 
1
DeremerStudios.com 
1
RM Sotheby's 
1
GM/Buick 
1
Archiv 
20
Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Einer der zwei Wagen aus dem Film "Rain Man"
Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Einer der zwei Wagen aus dem Film "Rain Man"
Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Einer der zwei Wagen aus dem Film "Rain Man"
Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Winziges Rückfenster
Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Einer der zwei Wagen aus dem Film "Rain Man"
Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Einer der zwei Wagen aus dem Film "Rain Man"
Bild von Partner Württembergische

"Ich bin ein ausgezeichneter Fahrer. Mein Daddy lässt mich langsam in der Auffahrt fahren. Ich fahre den Wagen am Sonnabend, niemals am Montag." Als Raymond (Dustin Hoffman) hinter dem Lenkrad des 1949er Buick Roadmaster sich wieder in seiner Kindheit wähnt, weiss Charlie (Tom Cruise) noch nicht, dass es sein Bruder ist, den er da aus dem cremefarbenen Cabrio hinauswirft. Erst als Raymond mehr zu sich selbst sagt, dass die Sitze in "jämmerlichem Rot" früher einmal braun gewesen waren, dämmert es Charlie. Die Folge ist eine gemeinsame Fahrt quer durch die USA, bei der der offene Buick in buttrigem Sequoia Cream zum dritten Hauptdarsteller neben den beiden Männern wird.

Szene aus dem Film "Rain Man"

Meisterhafte Strassenlage

Der erste Roadmaster erschien zum Modelljahr 1936. Er hatte den 4,1 Liter grossen, 121 PS starken Reichenachtzylinder des Spitzenmodells Buick Limited, aber einen etwas kürzeren Radstand von nur 131 Zoll (3327 mm). Laut Prospekt "gab er sich selbst seinen Namen", da er die Entwicklungsingenieure bereits bei der ersten Überlandfahrt mit seiner meisterhaften Strassenlage begeisterte. Was allerdings die Frage aufwirft, ob der Limited mit 138-Zoll-Fahrgestell durch seine "beschränkte" Strassenlage ebenfalls zu seinem Namen kam. Limitiert waren aber zweifellos die Karosserievarianten der beiden oberen Buick-Reihen. Der Limited war nur als sechs- oder achtsitzige Limousine erhältlich, der Roadmaster entweder als Limousine oder viertüriger Phaeton mit je sechs Sitzplätzen.

Bild Ein Buick Roadmaster Six-Passenger Phaeton von 1936
Ein Buick Roadmaster Six-Passenger Phaeton von 1936

Unter dem Roadmaster lag der Century mit deutlich kürzeren 122 Zoll (3099 mm) Achsabstand, der aber ebenfalls den 120-PS-Motor hatte. Nur das Einstiegsmodell Special, der einzige Buick mit unter drei Metern Radstand (118 Zoll, 2997 mm), hatte einen kleineren Motor: sein Achtzylinder holte aus 3,8 Litern Hubraum 94 PS. Im Modelljahr 1940 erweiterte noch der zwischen den beiden günstigeren Modellen placierte Buick Super das Programm.

Sieben Jahre fast unverändert

Im kriegsbedingt verkürzten Modelljahr 1942 gab es zum vorerst letzten Mal einen Buick Limited, wodurch der Roadmaster 1946, als die PKW-Produktion in den USA wieder aufgenommen wurde, das neue Spitzenmodell von General Motors zweitteuerster Marke war. Der Century war ebenfalls im Krieg gefallen.

Bild 1946 begann die Fahrzeugproduktion mit nur leicht modifizierten 1942er Modellen. Hier ein Buick Super Convertible Sedan.
1946 begann die Fahrzeugproduktion mit nur leicht modifizierten 1942er Modellen. Hier ein Buick Super Convertible Sedan.

Die Karosserien der 1946er Modelle waren weitgehend mit denen von 1942 identisch und unterschieden sich nur in Details vom Vorkriegsmodell, was bis einschliesslich 1948 so bleiben sollte. Erst für 1949 erhielten Super (Series 50) und Roadmaster (Series 70) neue Blechkleider im Ponton-Stil mit breiterem Kühlergrill, begradigter Kotflügellinie und nur noch angedeuteten hinteren Radhäusern. Neu waren auch die "Venti-Ports" auf den vorderen Kotflügeln, die dem Wagen laut Katalog eine "raffinierte nautische Note" verleihen und angeblich sogar der Motorraumentlüftung dienten. Im Laufe des Modelljahres muss Buick dann zu dem Schluss gekommen sein, dass dies vielleicht doch etwas zu viel nützliche Funktion für Zierrat war, denn bei späteren Modellen des Jahrgangs waren die Bullaugen verschlossen und dienten nurmehr der Optik.

Bild Der Jahrgang 1949 trug als erstes "Venti-Ports" in den Kotflügeln. Der Roadmaster hatte vier Löcher, der Super nur drei.
Der Jahrgang 1949 trug als erstes "Venti-Ports" in den Kotflügeln. Der Roadmaster hatte vier Löcher, der Super nur drei.

Die Idee für die Venti-Ports stammte von Buicks Chef-Designer Ned Nickles, der seinem 1948er Roadmaster auf jeder Seite vier Löcher in die Motorhaube geschnitten und orange Lampen darin installiert hatte. An den Zündverteiler angeschlossen leuchteten die Lampen in der Zündfolge auf und simulierten die Flammen aus dem Auspuff eines Flugmotors. Als Harlow H. Curtice, der Chef der Buick Division, das sah, gab er Nickles den Auftrag, die Venti-Ports für die 1949er Modelle zu übernehmen – allerdings ohne Beleuchtung. Sie sollten zu einem Buick-Markenzeichen werden, das bis 1957 an jedem Modell zu finden war.

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Fortschritt zu zwei Dritteln

Sowohl Super als auch Roadmaster waren nun als viertüriger Sedan, als zweitüriges Fliessheck "Sedanet", als holzbeplankter Estate Wagon und als zweitüriger Convertible Sedan erhältlich. Im Frühling 1949 kam noch der Roadmaster Riviera hinzu, ein Hardtop-Coupé mit festem Blechdach, aber ohne B-Säule. Im Gegensatz zu den anderen Modellen hatte er keine gerade, sondern eine geschwungene seitliche Zierleiste, die vor dem Hinterrad einknickte und als "Sweepspear" ebenfalls zu einem typischen Buick-Merkmal werden sollte. Ab 1950 zierte sie auch das Cabrio und war als "Riviera Trim" gegen Aufpreis auch für die anderen Modelle erhältlich; ab 1951 war die Knickleiste serienmässig montiert.

Bild Der Riviera ergänze die Roadmaster-Palette zur Mitte des Modelljahres.
Der Riviera ergänze die Roadmaster-Palette zur Mitte des Modelljahres.

Der Special (Series 40) hingegen musste als Sedan und Sedanet noch ein Jahr länger das Vorkriegs-Gewand auftragen und fehlte deshalb sogar im Prospekt für 1949. Entsprechend mies verkaufte er sich auch: nur 10'637 Special konnten die Buick-Händler 1949 losschlagen. Im selben Zeitraum fand der Super 4-Door Sedan für 2157 Dollar als Jahresbester 136'423 Käufer. Auch beim Roadmaster war die Limousine (2735 Dollard) mit 55'242 Exemplaren das beliebteste Modell, während der Estate Wagon ein Ladenhüter blieb: nur 653 Kunden waren bereit, 3734 Dollar für den Luxuskombi zu bezahlen. Die Sedanets waren zwar rund 100 Dollar günstiger als die jeweilige Limousine, erreichten aber nur etwa die Hälfte (Super) beziwhungsweise ein Drittel (Roadmaster) ihrer Popularität.

Bild Einer von nur 653 gebauten und gut einem Dutzend überlebenden 1949er Buick Roadmaster Estate Wagon
Einer von nur 653 gebauten und gut einem Dutzend überlebenden 1949er Buick Roadmaster Estate Wagon

Acht Zylinder in Reihe

Angetrieben wurden die ersten richtigen Nachkriegsmodelle weiterhin von Buicks "Fireball Dynaflash Eight". Natürlich war der Roadmaster standesgemäss etwas üppiger motorisiert. Sein 5,2-Liter-Motor leistete 152 PS bei 3600 Umdrehungen pro Minute und trieb den 1,9 Tonnen schweren Sedan auf bis zu 177 km/h. Das maximale Drehmoment von 380 Nm lag bereits bei 2000 Touren an. Im Super war der OHV-Achtzylinder nur 4,1 Liter gross und kam auf 116 PS und 279 Nm bei den jeweils gleichen Drehzahlen wie der Roadmaster.

Bild 5,1 Liter grosser "Fireball 8" unter der Buick-typischen, zur Seite öffnenden Motorhaube
5,1 Liter grosser "Fireball 8" unter der Buick-typischen, zur Seite öffnenden Motorhaube

Auch hinter der Schwungscheibe unterschieden sich die beiden Buick-Baureihen. Während der Super mit einem manuellen Dreiganggetriebe kam und nur gegen Aufpreis mit "Dynaflow"-Automatikgetriebe ausgerüstet wurde, war der Roadmaster bereits serienmässig mit der Zweistufen-Automatik bestückt. Beinahe selbstverständlich, dass er auch einen längeren Radstand (121 Zoll zu 126 Zoll, 3073 mm zu 3200 mm) hatte. Schraubenfedern an der starren Hinterachse hatten sie hingegen beide. Das Cabriolet war als Spitzenmodell beider Modellreihen zudem mit hydraulischen Fensterhebern, Sitzverstellung und automatischem Verdeck ausgerüstet.

Bild Zweifarbiges Interieur in Sequoia Cream und "jämmerlichem" Rot. Im Film war das Armaturenbrett noch schwarz.
Zweifarbiges Interieur in Sequoia Cream und "jämmerlichem" Rot. Im Film war das Armaturenbrett noch schwarz.

Trotz der zusätzlichen Annehmlichkeiten und umfangreichsten Serienausstattung war der offene Roadmaster nicht das teuerste Modell. Mit 3150 Dollar Basispreis lag er hinter Estate Wagon und Riviera nur an dritter Stelle der finanziellen Hierarchie, und die Verkäufe waren recht ordentlich: 8244 Convertible Sedans entstanden von Herbst 1948 bis Sommer 1949.

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Der wohl berühmteste Buick

Zwei von ihnen wurden 1988 weltberühmt, als sie im Film "Rain Man" den ungleichen Babbitt-Brüdern als fahrbarem Untersatz für ihre USA-Durchquerung dienen. Sportwagenhändler Charlie hat den Buick (und die preisgekrönten Rosenbüsche) von seinem verstorbenen Vater geerbt, während sein autistischer Bruder Raymond das Vermögen von drei Millionen Dollar bekommen soll. Raymond lebt im Heim, hat aber ein unfehlbares Zahlengedächtnis und kann auf dem Boden verteilte Zahnstocher mit einem Blick ebenso treffsicher zählen wie Karten am Spieltisch. Den Buick erkennt er sofort wieder, spricht von Fahrversuchen in der Einfahrt, von der Farbe der Lederpolster und von 8095 gebauten Exemplaren.

Bild Das Film-Auto trägt die ursprüngliche, gerade Zierleiste auf der Flanke. Den verchromten Schild vor dem Hinterrad hatten alle 1949er Modelle.
Das Film-Auto trägt die ursprüngliche, gerade Zierleiste auf der Flanke. Den verchromten Schild vor dem Hinterrad hatten alle 1949er Modelle.

Dass Raymond sich ausgerechnet in seiner Paradedisziplin – dem Merken von Zahlen – irrt, erscheint etwas unglaubwürdig. Und doch liegt er falsch – nicht mit der Zahl, sondern mit dem Wort "gebaut". Denn es wurden genau 8095 Buick Roadmaster Convertible Sedan in den USA verkauft. Hinzu kommen jedoch noch weitere 149 Cabrios, die in den Export gingen.

Bild Das Zeitalter der Heckflossen hat noch nicht begonnen. In den Ponton-Kotflügeln sitzen kleine Rückleuchten.
Das Zeitalter der Heckflossen hat noch nicht begonnen. In den Ponton-Kotflügeln sitzen kleine Rückleuchten.

Natürlich kommen sich Charlie und Raymond im Laufe des Films näher. Und Dustin Hoffman scheint auch eine Bindung zu dem alten Buick aufgebaut zu haben, denn nachdem die Dreharbeiten abgeschlossen waren, kaufte er einen der beiden Filmwagen und liess ihn restaurieren. Sein Roadmaster mit der Fahrgestellnummer 15235854 ist der beigefarbene Wagen auf diesen Fotos. Die nachträgliche Restaurierung erklärt auch den einen oder anderen Unterschied zum Auto im Film. Während der Buick im Kino noch ein schwarz lackiertes Armaturenbrett und schwarze Türoberkanten hatte, sind sie heute wieder originalgetreu in Wagenfarbe lackiert. Dafür tragen die geprägten Buchstaben im Kühlergrill heute wieder ihr originales Schwarz, dass ihnen im Film fehlte (im Video unten ist der andere Wagen zu sehen).

Bild Zeitgenössische Betrachter sprachen ob er gebleckten Chrom-Zähne auch vom "Dollar-Grinsen"
Zeitgenössische Betrachter sprachen ob er gebleckten Chrom-Zähne auch vom "Dollar-Grinsen"

34 Jahre Pause

Für 1950 spendierte Buick allen drei Modellreihen ein einheitliches, neues Karosseriedesign. Die Zähne des Kühlergrills wuchsten nach unten bis in den Stossfänger, die Venti-Ports wurden länglich und die Rückleuchten waren nun zweigeteilt und standen senkrecht. Drei Jahre später wurde dem Special wieder der Fortschritt verweigert. Er musste noch ein Jahr länger mit dem alten Fireball-Eight auskommen, während Super und Roadmaster schon den neuen Nailhead-V8 bekamen. 1954 kehrte der Century zurück ins Buick-Programm, 1957 der Limited. Ab 1959 machte Buick dann alles anders; verzichtete auf Sweepspear und Venti-Ports und schickte die altbekannten Modellnamen in Rente. Die neuen Buick mit dem bösen Blick hiessen LeSabre, Invicta und Electra. Erst 1991 gab es wieder einen Roadmaster.

Bild Klassische Pontin-Form mit rundlicher Silhouette und hoher Gürtellinie. Länge über alles: 5,45 Meter
Klassische Pontin-Form mit rundlicher Silhouette und hoher Gürtellinie. Länge über alles: 5,45 Meter

Einen der beiden Rain-Man-Filmwagen wird Bonhams am 27. Januar 2022 in Scottsdale, Arizona , versteigern. Dustin Hoffman möchte sich von seinem Buick trennen, weil er ihn in den letzten 34 Jahren kaum gefahren ist; nicht einmal langsam in der Auffahrt.

Bilder zu diesem Artikel

Bild Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Einer der zwei Wagen aus dem Film "Rain Man"
Bild Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Einer der zwei Wagen aus dem Film "Rain Man"
Bild Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Winziges Rückfenster
Bild Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Einer der zwei Wagen aus dem Film "Rain Man"
Bild Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Einer der zwei Wagen aus dem Film "Rain Man"
Bild Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Einer der zwei Wagen aus dem Film "Rain Man"
Bild Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Breiterer Kühlergrill als 1948
Bild Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – In der Farbe "Sequoia Cream"
Bild Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Mit breitem "Dollar-Grinsen"
Bild Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Blinker und Standlicht über dem Scheinwerfer
Bild Buick Roadmaster Convertible Sedan (1949) – Breite Chromzähne im Kühlergrill
Quelle:
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von Strich 8
18.01.2022 (23:29)
Antworten
Nach 33-jähriger Pause erfolgte in achter Generation 1990 eine Wiederbelebung des Namens Roadmaster. Buick bot bis 1996 einen heckgetriebenen Kombi (Estate Wagon) und eine Limousine (Sedan) dieses Namens an. Im Produktionszeitraum von sechs Jahren entstanden etwa 199.000 Exemplare des Buick Roadmaster. Diese Buick Roadmaster waren das letzte Hurra der großen Familienwagen, die durch den Aufstieg der SUVs ausgerottet wurden.
Das Buick-Modell Roadmaster repräsentierte das Marktsegment Full-Size-Luxusauto in voller Größe. Die Autos waren mit einer Reihe von Motoren mit einem Hubraum von 5001 - 5733 ccm (305,2 - 349,8 cuin) ausgestattet, die eine Leistung von 127 - 194 kW (173 - 264 PS, 170 - 260 HP) lieferten.

Fahrzeugversionen:
Roadmaster Kombi (10.1990 - 12.1996)
Roadmaster Limousine (10.1992 - 09.1996)

Untertypen:
Roadmaster Kombi Baujahr 10.90 - 09.92
1991 Estate Wagon: 5001 ccm (305,2 cuin), 127 kW (170 HP, 173 PS)
Roadmaster Kombi Baujahr 09.92 - 12.96
1992-1993 Estate Wagon: 5733 ccm (349,8 cuin), 134,5 kW (180 HP, 183 PS)
1994-1996 Estate Wagon und 1995-1996 Limited Estate Wagon: 5733 ccm (349,8 cuin), 194 kW (260 HP, 264 PS)

Roadmaster Limousine Baujahr 10.92 - 09.93
1992-1993 Sedan und Limited Sedan: 5733 ccm (349,8 cuin), 134,5 kW (180 HP, 183 PS)
Roadmaster Limousine Baujahr 10.93 - 09.96
1994-1995 Sedan und Limited Sedan: 5733 ccm (349,8 cuin), 194 kW (260 HP, 264 PS)

1994 wurde der Small-Block LT1-Motor in den Buick Roadmaster eingebaut. Der LT1-Motor des Buick unterschied sich geringfügig von dem LT1 in der Corvette. Der Buick LT1 produzierte 264 PS. 40 Pferde weniger als der Motor der Corvette, wog aber viel weniger.
Im letzten Verkaufsjahr 1996 gab es Wagon und Sedan mit der Zusatzbezeichnung "Collector’s Edition".
von ro******
18.01.2022 (19:09)
Antworten
Ca. 1954 hatte die Familie meines Schulfreundes eine Buicklimu in schwarzer Farbe. Mit dem Buick wurden schwere Anhänger mit Dachbalken gezogen, weil diese Familie einen Zimmermannsbetrieb führte. Der Buick hatte einen 8-Zylinder Reihenmotor. Die Maschine wurde via Gaspedal gestartet und hatte ein automatisches Getriebe. Die Heizung war unter den vorderen Sitzen montiert und funktionierte elektrisch. An jedem Samstag bekamen wir vom Besitzer, Herr Hueber aus 4242 Laufen, den Fahrzeugschlüssel und wir durften durch die Viehmarktgasse zum Dorfbrunnen alleine fahren, ohne Begleitung. Dort durften wir den Wagen am Brunnen waschen und danach wieder alleine zur Werkstatt fahren. Das war ein tolles Ereignis.

Als die Motorrevision gemacht wurde war ich tatkräftig dabei und habe die tolle Konstruktion noch heute vor meinen Augen. Es war immer mein Wunsch, ein solches Auto zu besitzen, es reichte aber "nur zu einem Dodge und einem Oldsmobile 98".

Peter Fleury
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