Rumpler 1921-1926 – Tropfenform
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Zu diesen verschwundenen Marken kann auch Rumpler gezählt werden. 1921 wurde das Tropfen-Auto vorgestellt - es war eine Sensation. Weil zu ungewohnt, teuer und defektanfällig wurden jedoch nur wenig Exemplare verkauft und die Mittel waren alsbald aufgebraucht.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Edmund Rumpler aus Wien war ab 1897 bei der Nesselsdorfer Wagenbau-Fabrik in Mähren, u. a. bei Adler in Frankfurt und Spyker in Holland tätig, bevor er 1908 in Berlin ein Konstruktionsbüro für Luftfahrzeugbau gründete. Es entstanden die Rumpler-Taube und während des Ersten Weltkriegs viele weitere Flugzeuge. Nachdem deren Bau in Deutschland verboten wurde, wandte sich Rumpler wieder dem Auto zu. Bereits während des Krieges hatte er am aerodynamisch optimierten Tropfen-Auto gearbeitet; es wurde auf der Berliner Automobilausstellung 1921 zur Sensation. Sein Chassisrahmen zeigte eine hinten zugespitzt elliptische Grundform, der auch der schlanke Wagenkörper folgte. In der Mitte der kurzen Fronthaube waren zwei Scheinwerfer übereinander eingelassen, der Fahrer sass hinter einer Mittellenkung, und die Passagiere waren im breitesten Wagenteil untergebracht.
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Liebe Grüsse aus tirol






































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