Morris 1913-1983 - eine urbritische Erfolgsgeschichte
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Morris, gegründet 1913 durch William Morris. Morris war eine urbritische Erfolgsgeschichte und mündete nach vielen Jahren via die Nuffield-Gruppe in die BMC, wo 1971 mit dem Morris Marina das letzte Modell lanciert wurde. Insbesondere der Morris Minor, aber auch die Modelle Cowley, Major und Oxford bleiben in Erinnerung. 1983 wurde die Marke stillgelegt.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Heute wird Englands Personenwagenproduktion durchwegs von ausländischen Konzernen dominiert, allen voran Nissan. Aber bis in die Achtzigerjahre wimmelte es nur so von urbritischen Marken, allen voran Austin und Morris. William Morris hatte 1893 als 16-Jähriger in Oxford eine Fahrrad-Reparaturwerkstatt eröffnet, fuhr Velorennen, montierte selber Fahrräder, schuf 1900 sein erstes Motorrad und gründete 1904 eine Garage. Seinen ersten Kleinwagen (mit Fremdmotor) schuf er 1912. 13 Jahre später entstand der erste MG-Sportwagen (von Morris Garages), wurde Morris Motors gegründet und die Personenwagen-Fabrik Léon Bollée in Le Mans übernommen. In Cowley bei Oxford stellten inzwischen 4000 Arbeiter wöchentlich 1000 Fahrzeuge her. 1927 kam die Marke Wolseley hinzu. Die Morris-Modellskala erstreckte sich allmählich vom Minor und Family Eight mit 850-cm3-Vierzylindermotor über die Modelle Cowley, Major und Oxford bis zum Isis mit 2470-cm3-Sechszylindermotor. Nachdem der spendierfreudige Philantrop Morris schon 1929 zum Baron geadelt worden war, avancierte er 1938 zum Viscount (Vizegraf) Nuffield.











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