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    Jetzt helfe ich mir selbst - auch ein Bulli braucht technische Zuneigung!

    4. Mai 2017
    Text:
    Daniel Reinhard
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (51)
     
    51 Fotogalerie

    Dieter Korps Bücher: "Jetzt helfe ich mir selbst"  waren in den Sechziger- und Siebzigerjahren legendär. Für diverse Fahrzeugtypen waren diese Nachschlagwerke mit den Untertiteln: "Spart Geld und Zeit", "erhält den Wagenwert", "hilft Pannen beheben" oder "verhindert Werkstattärger", erhältlich und für die Heimwerker fast unverzichtbar.

    Bullis vor begeisterndem Panorama - vom achten internationalen Bulli-Motoren-Workshop im April 2017
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Pannen auch bei zuverlässiger Technik möglich

    Der Hippie-Bus mit dem total ausgereiften und standfesten, luftgekühlten Käfer-Boxermotor war und ist eigentlich nicht totzukriegen, trotzdem können sich Fehlerquellen einschleichen, die das Starten oder eine Weiterfahrt verhindern. Was hat er denn? Wieso will er nicht? Und was jetzt?

    Erklärungen am Motor - vom achten internationalen Bulli-Motoren-Workshop im April 2017
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Kein Problem, Mann wie Frau weiss sich zu helfen, sofern sie oder er mindestens einen der bereits acht internationalen "VW-Engine Workshops" in Chur besucht hat. Dem "V-Weh-Wehchen" kommt man schnell auf die Spur und kann es dann vielleicht auch eigenhändig beheben.

    25 lernbegierige Bulli-Besitzer

    Der Workshop von Organisator Christian Wagner fand bereits zum achten Mal statt und zog wiederum rund 25 Bulli-Besitzer nach Chur. Für die Anfänger begann der Kurs mit der theoretischen Erklärungen zum Vierzylinder Boxer an diversen Modellen und Schnittzeichnungen. Später warteten in der Werkstatt zwei manipulierte Motoren auf Metallgestellen auf eine Diagnose.

    Fehlersuche am nicht laufenden Motor - vom achten internationalen Bulli-Motoren-Workshop im April 2017
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Während aus dem giftgrünen Bulli-Radio auf der Werkbank "Hippie Musik" aus Woodstock erklang, überlegten sich die Teilnehmer, ob denn der Anlasser Strom habe, ob der Vergaser Benzin bekomme, ob die Kerzen zündeten und ob der Zündzeitpunkt passe. Und wo genau beginnt man eigentlich mit der Suche nach dem Problem?

    Angebote von Zwischengas-Spezialisten
     

    Erklärungen vom Fachmann

    All das wurde von Fachmännern wie Reto Padrutt genauestens erklärt und direkt am offenen "Herzen" gezeigt. Ideen zur Problemlösung hatten alle Teilnehmer in Massen, doch vielfach fruchteten diese nicht. Die Mittagspause hatte bereits begonnen, die Würste warteten geduldig auf dem Grill, doch der Motor wollte noch immer nicht. Auch hatte bereits die Batterie ihren Geist aufgegeben und so verstummte auch der immer und immer wieder drehende Anlasser.

    Reto Padrutt holte den Booster mit der Frage: “Ja habt ihr denn wirklich keinen Hunger? Ausgemacht war, dass der Motor vor der Mittagspause wieder läuft und läuft und läuft …”

    Erklärungen vom Fachmann - vom achten internationalen Bulli-Motoren-Workshop im April 2017
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Die Hilfe der Fachkraft zeigte, dass bis auf den völlig verdrehten Zündverteiler sämtliche Fehler gefunden und auch behoben wurden. Der Zündzeitpunkt ist von enormer Wichtigkeit. Ist der Zündverteiler durch die Vibration verdreht, so ist der Motor tot. 1-4-3-2 ist die richtige Zündreihenfolge. Während der Geübte alles mit Gefühl und nach Gehör einstellt, braucht der Laie die kleine Lampe, die ihm zeigt wann die Zündung erfolgt.

    Endlich nahm das Bulli-Herz mit viel Rauch und Benzingeruch das Leben wieder auf und die Wurst auf dem Grill war unterdessen zum Glück auch noch nicht ganz verkohlt.

    In diesen Kursen hat es Padrutt immer wieder mit Leuten zu tun, die absolut keine Ahnung von einem Motor haben. Doch genau das fasziniert ihn an diesem Kurs, denn die Teilnehmer wollen viel wissen, sind interessiert und stellen viele Fragen.

    Lady’s Day

    Nicht nur Männer stecken ihre Köpfe tief in die Motoren, auch viele Frauen sind mit von der Partie und zeigen sich äusserst interessiert an der mechanischen Medizin. "Ich möchte ganz einfach die Technik ein wenig verstehen. Ich glaube aber nicht, dass ich im Notfall eine Reparatur ohne fremde Hilfe machen könnte, aber zumindest weiss ich dann wovon gesprochen wird”, hörte man von einer Teilnehmerin.

    Und wie genau soll das nun funktionieren? - vom achten internationalen Bulli-Motoren-Workshop im April 2017
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Einzig die Chirurgie-Abteilung war in totaler Männerhand. Die etwas fortgeschritteneren Schrauber zerlegten da einen der "Kettenrassler" in all seine Einzelteile und fügten später die ganze Auslegeordnung wieder zu einem Ganzen zusammen. Doch obwohl Fortgeschritten, klappte auch hier nicht immer alles nach Plan. Einmal wurde die falsche Dichtung eingesetzt oder gar vergessen, ein anderes Mal war die Ölpumpe nicht korrekt aufgesteckt. Auch die Geübteren Schrauber konnten also noch immer einiges dazulernen.

    Alle Jahre wieder

    Für einige Teilnehmer ist der Kurs bereits Jahr für Jahr fix im Kalender eingetragen. Er wird nicht nur einmal besucht, denn man kann ja immer wieder etwas dazulernen und zudem ist man für einen ganzen Tag unter Gleichgesinnten, was die Sache auch wieder vereinfacht.

    Drei VW-Busse, zweimal T2, einmal T1 - vom achten internationalen Bulli-Motoren-Workshop im April 2017
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Nicht nur Schweizer-Bulli-Besitzer waren vertreten, auch aus dem Ländle und selbst aus Deutschland und Österreich kamen sie mit Sack und Pack angereist.

    Organisator Christian Wagner freute natürlich die grosse Nachfrage, will aber den Workshop nicht noch auf weitere Modelle ausweiten, da die Technik komplizierter wird. Und überhaupt, schliesslich waren in den letzten acht Jahren ja noch nicht ganz alle T1- und T2-Besitzer dieser Welt da. 

    Alle 51 Bilder zu diesem Artikel

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