HRG 1936–1956 - die Liebhaber-Sportwagenmarke
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Auch die 1936 gegründete Marke HRG ist längst wieder verschwunden. Bereits damals erreichte die handwerkliche Produktion 30 Stück pro Jahr. Im Jahr 1949 gewann sogar einer dieser Wagen den 24 Stunden von Le Mans. Doch bereits 1950 wurden nur noch ein Duzend dieser Wagen gebaut.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wie Morgan war HRG eine Liebhaber-Sportwagenmarke. Gegründet wurde sie von E. A. Halford, G. H. Robins und H. T. Godfrey. Letzterer war auch Mitgründer der Cyclecars GN. Die ab 1936 in Tolworth, Surrey, gebauten «Hurgs» (= HRG) gaben sich typisch englisch: Starrachse, Viertelelliptikfedern, Kabelzugbremsen. Die handwerkliche Produktion erreichte 30 Wagen pro Jahr. Zunächst wurden 11⁄2- Litre-Motoren von Meadows verwendet, ab 1939 gleich grosse von Singer, nachdem schon 1938 eine Version mit Singer-1100- Aggregat hinzugekommen war. Diese OHC-Motoren mit 1074 oder 1497 cm3 kamen mit zwei SU- Vergasern auf 41 bzw. 65 PS. 1947/48 gab es mit dem Aerodynamic einen neuzeitlichen Sportroadster mit vor die Front gesetzten Scheinwerfern, glatten Seitenflächen und voll verschalten Hinterrädern. Aber die HRG-Kunden zogen traditionelle Formen vor. 1949 wurde eine vordere Einzelradaufhängung eingeführt. Wie schon 1939 resultierte 1949 bei den 24 Stunden von Le Mans der 1,5-Liter-Klassensieg, und es gab weitere Rennerfolge.
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