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Bild (1/1): Der Volkswagen-Stand (rechts) - Genfer Autosalon 1978 (© Archiv Automobil Revue)
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Autosalons

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Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Mercedes-Benz 280 TE (W 123) (1978-1985)
Kombi, 185 PS, 2746 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Mercedes-Benz 280 S (W 116) (1972-1980)
Limousine, viertürig, 160 PS, 2746 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Mercedes-Benz 280 SE (W 116) (1972-1980)
Limousine, viertürig, 185 PS, 2746 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Mercedes-Benz 280 SEL (W 116) (1974-1980)
Limousine, viertürig, 185 PS, 2746 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Mercedes-Benz 280 SL (R 107) (1974-1980)
Cabriolet, 185 PS, 2746 cm3
 
SwissClassics Nr 70
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    Genfer Autosalon 1978 - Europäer überliessen den Japanern die Show

    3. März 2018
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Archiv 
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    Plakat des Genfer Autosalons von 1978Vielleicht war es kein Zufall, dass das gewiss nicht neue Album “Wish you were here” von Pink Floyd im Jahr 1978 weit oben auf den Charts figurierte. Mancher Autoenthusiast, der den 48. Genfer Autosalon besuchte, der vom 2. bis 12. März 1978 seine Tore öffnete, jedenfalls, hätte sich zusätzliche Neuheiten in die Hallen gewünscht.

    Aber den europäischen Herstellern ging es so gut, dass sie keine Eile hatten, Neues zu zeigen in Genf. BMW-Pressesprecher sagte sogar: “Unsere Geschäfte laufen derzeit so gut, dass wir es nicht nötig haben, schon im Frühjahr erneut neue Autos auf den Markt zu bringen”. Entsprechend wurde vor allem von den kontinentaleuropäischen Autobauern vor allem Bekanntes gezeigt.

    Deutschland, Frankreich und Italien noch vor Japan

    Tatsächlich ging es den grossen Herstellern gerade in der Schweiz hervorragend. Im Jahr 1977 hatte Volkswagen bezüglich Neuzulassungen um starke 11,8 Prozent zu, Opel um 5,6, Ford um 14,3 und Renault um 12,6 Prozent.

    Ob es allerdings richtig war, die Hände im Schoss zu falten und sich auf den Lorbeeren auszuruhen, musste schon damals in Frage gestellt werden, denn die Zuwachsraten der Japaner mussten doch eigentlich zur Besorgnis mahnen. Mazda war 1977 um 132,4 Prozent gewachsen, Toyota um 29, Honda um 177,3 und Datsun um 16 Prozent. Mitsubishi war erstmals angetreten und gleich auf den 19. Platz der Zulassungshitparade vorgefahren. Toyota hatte es mit dem Corolla auf Platz 5 der am häufigsten neuzugelassenen Fahrzeugtypen geschafft, hinter VW Golf, Ford Taunus, Opel Kadett und Opel Ascona, aber vor Opel Rekord, Audi 80, BMW 3-er, Audi 100 und Simca 1307/08.

    Die Stände von Ford und Mercedes-Benz im Vordergrund - Genfer Autosalon 1978
    © Archiv Automobil Revue

    Trotz der japanischen Offensive wartete man bei Fiat mit der Premiere des Ritmo auf den Turiner Salon, Renault verzichtete darauf, den R18 in Genf zu zeigen, BMW behielt den M1 im Hintergrund und auch Volkswagen hatte kaum Neues zu präsentieren.

    Überraschungen

    So kamen dann die Neuheiten teilweise von gänzlich unerwarteter Seite. Designmässig stach sicherlich der japanische Dome aus den Massen bekannter Autos heraus. Das kleine Unternehmen präsentierte den Zero (oder Dome-0) als Sportwagenstudie mit Datsun-2,8-Liter-Mittelmotor, gekoppelt an ein ZF-5-Gang-Getriebe.

    Dome Zero (1978) - auf dem Genfer Autosalon ausgestellt, Nissan-Technik im leichten Sportwagen-Chassis
    © Archiv Automobil Revue

    Scherentüren und eine keilförmig ansteigende Silhouette, verknüpft mit einem futuristischen Interieur, kompensierten für die fehlenden Innovationen bei den italienischen Karosserieschöpfern. So zeigte etwa Pininfarina gerade einmal eine geöffnete Version des Lancia Gamma Coupés als Neuheit.

    Sbarro Super Stash H.S. (1978) - neues vierplätziges Hochleistungscabriolet mit integriertem Überrollbügel und Kunststoffkarosserie, Motor von Mercedes-Benz, Preis ca. 120'000 Franken - Genfer Autosalon 1978
    © Archiv Automobil Revue

    Dafür konnten Schweizer Autobauer und Karosseriefirmen gleich mit mehreren Cabriolet-Neuheiten aufwarten. Franco Sbarro zeigte den Super Stash H.S. mit Mercedes-Benhz-V8-Motor.

    Monteverdi Sierra Convertible (1978) - Weltpremiere, kürzer und formlich angepasste Variante der 1977 präsentierten Limousine, CHF 89'000 - Genfer Autosalon 1978
    © Archiv Automobil Revue

    Monteverdi präsentierte eine offene Variante des Sierra.

    Felber Excellence (1978) - auf dem Genfer Autosalon als Cabriolet
    © Archiv Automobil Revue

    Felber stellte den Excellence als Roadster auf den Stand.

    Datsun 180 B SSS Caruna Cabriolet (1978) - in der Schweiz umgebaut und verstärkt, ab ca. 25'000 Franken - Genfer Autosalon 1978
    © Archiv Automobil Revue

    Und bei Caruna gab es einen geöffneten Datsun 180 B SSS zu sehen, den man für 25’000 Franken auch kaufen konnte.

    Angebote von Zwischengas-Spezialisten
     
    Oldtimer Urlaubsreisen

    Interessantes aus Deutschland

    Es waren zwar keine echte Neuheiten, die die deutschen Hersteller zeigen konnten, aber interessante Autos waren trotzdem darunter, etwa die Kombiversion der Baureihe 123, genannt “T”.

    Mercedes-Benz 280 TE (1978) - neue Karosserievariante mit bis zu 2,86 m langer Ladefläche - Genfer Autosalon 1978
    © Archiv Automobil Revue

    Opel konnte die serienreife Senator-Limousine (auch als Schnittmodell) zeigen.

    Opel Senator (1978) - Serienversion der Toplimousine aus Rüsselsheim als Schnittmodell - Genfer Autosalon 1978
    © Archiv Automobil Revue

    Bei Ford gab es den überarbeiteten Capri zu sehen, bei BMW die grosse Limousine als 728i und 733i.

    Ford Capri (1978) - Facelist beim Coupé - heruntergezogene Motorhaube, Doppelscheinwerfer und Frontspoiler - Genfer Autosalon 1978
    © Archiv Automobil Revue

    Bei Audi musste man schon unter die Haube schauen, um die Neuigkeit, einen vergaserbestückten Fünfzylinder, im Audi 100 zu erspähen.

    Audi 100 5 S (1978) - neue Motorvariante mit Registervergaser - Genfer Autosalon 1978
    © Archiv Automobil Revue

    Bei Volkswagen gab es mehr oder weniger sichtbare Modellpflegemassnahmen zu bestaunen.

    Währungsbereinigte Franzosen

    Auch aus Frankreich gab es wenig Neues, dafür aber deutlich günstigeres Automaterial zu sehen. Noch am Vorabend der Saloneröffnung wurden Preisschilder, ermöglicht durch den starken Franken, ausgetauscht.

    Chrysler Simca Horizon (1978) - neuer kompakter Fronttiebler - Genfer Autosalon 1978
    © Archiv Automobil Revue

    So gab es dann den Einstiegs-CX von Citroën für nur noch 15’950 Franken zu kaufen, die Alpine A310 für 30’000 Franken und den neuen Chrylser Simca Horizon ab 11’800 Franken.

    Bonhams: Bonhams Paris 2019

    Viel Neues aus Japan

    Als Weltpremiere in Genf konnte erstmals der nicht unbedingt aufregende Datsun Sunny gezeigt werden, in Japan allerdings bereits zum Jahresende 1977 lanciert.

    Datsun Sunny (1978) - neue Modellreihe mit Motoren zwischen 1200 und 1400 cm3 - Genfer Autosalon 1978
    © Archiv Automobil Revue

    Ebenfalls gänzlich neu war der Toyota Starlet 1000 in Genf, während der Daihatsu 1000 Charade immerhin eine Schweizer Premiere feiern konnte.

    Bundespräsident Willi Ritschard beim traditionellen Salonrundgang, beim Toyota Starlet angelangt - Genfer Autosalon 1978
    © Archiv Automobil Revue

    Ebenfalls neu für die Schweiz waren der Honda Accord, der Mazda 1300 GL und der Mitsubishi Galant als Kombi.

    Honda Accord (1978) - Mittelklasse-Limousine für 15'455 Franken - Genfer Autosalon 1978
    © Archiv Automobil Revue

    Richtig sportliche Autos fehlten den Japaner zu Ende der Siebzigerjahre hierzulande, die einzige Ausnahme war der Datsun 260 Z (ab 25’700 Franken) und der Toyota Celica 2000.

    Warten auf den Ritmo

    Fiat zeigte zwar mit dem 131 Supermirafiori eine neue Modellvariante, aber die eigentliche Neuigkeit, den frontangetriebenen Golf-Gegner Ritmo sparte man sich, wie schon berichtet, für später auf.

    Fiat Supermirafiori (1978) - mit 1,3- und 1,6-Liter-Zweinockenwellen-Motoren und umfangreicher Innenausstattung - Genfer Autosalon 1978
    © Archiv Automobil Revue

    Immerhin konnten viele Salonbesucher in Genf zum ersten mal Kontakt mit der neue keilförmigen Giulietta von Alfa Romeo aufnehmen. Mit Transaxle-Bauweise und den bewährten Doppelnockenwellenmotoren mit 1,4 und 1,6 Liter Hubraum wurde der Viertürer für CHF 16’610 und 16’910 angekündigt. Sportliche Naturen aber schielten wohl eher zum Spider Veloce mit Zweilitermaschine.

    Alfa Romeo Giulietta 1.6 (1978) - neuer Vertreter der Mittelkasse mit ausgeprägter Keilform und Transaxle-Bauweise - Genfer Automobilsalon 1978
    © Archiv Automobil Revue

    Auf dem Lancia-Stand sorgte vor allem das elegante Gamma Coupé für bewundernde Blicke, während bei Ferrari die offene Version des 308 als GTS für glänzende Augen sorgte. Ansonsten zeigten die italienischen Sportwagen-Hersteller ihre bekannte Palette.

    Rückkehr der Briten?

    Die Marktanteile der einst so stückzahlenstarken britischen Hersteller hatten sich über die Jahre auf noch 3,7 % in der Schweiz reduziert und