Facel-Vega 1955–1964 - Luxus-Sportwagen aus Frankreich
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Facel-Vega, die vom Jean C. Daninos 1955 gegründet wurde und mit Luxussportcoupés mit amerikanischen Motoren einigen Erfolg hatte. Um die Marke abzusichern wurden später auch kleinere Sportcoupés (Facellia) gebaut, trotzdem stellten sich Finanzprobleme ein und die Marke verschwand 1964.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
In den Blechpresswerken von Facel in Colombes (Paris), Puteaux und Dreux wurden nach dem Krieg die Karosserien für den Alu-Kleinwagen von Panhard, die Coupé- und Cabrio-Versionen von Simca, die Coupés Bentley Cresta und Ford Comète sowie Nutzfahrzeugaufbauten hergestellt. Ende 1954 lancierte Facel-Gründer und Generaldirektor Jean C. Daninos die Luxusmarke Facel-Vega. Es enstand ein hochelegantes, auf eigenem Rohrrahmenchassis aufgebautes 2+2-sitziges Coupé mit einem 4,8-L-V8-Motor (anfänglich 4,5 L) von De Soto und 4-Gang-Getriebe von Pontà-Mousson oder Power-Flite-Automatik von Chrysler. Ab 1955/56 standen auch 5,4- und 4,9-L-V8 aus dem Chrysler-Sortiment zur Verfügung, und 1956 erhielt das Coupé eine Panoramafrontscheibe. Eine solche besass auch die im gleichen Jahr eingeführte 525 cm lange und superexklusive Limousine Excellence. Auf das Coupé FVS folgte 1958 der HK 500 mit 5,9-LHochleistungsmotor.











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