Excalibur 1964–1990 – Neoklassiker auf den Spuren des SSK
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Excalibur, die zwischen 1964 und 1990 neoklassiche Fahrzeuge mit modernen Technikkomponenten baute. Am bekanntesten sind wohl die SSK-Neuinterpretationen. Immer wieder sorgte Excalibur für kontroverse Reaktionen.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Keine Personenwagensparte hat derart kontroverse Reaktionen ausgelöst wie jene der Neoclassics. So nannte man jene luxuriös-mächtigen Cabriolets und Coupés im Stile berühmter Vorbilder der Zwischenkriegszeit. Manche fanden diese scheinbaren Nachbauten grandios, andere lehnten sie als Vorspiegelung falscher Tatsachen strikt ab. Neoclassic-Urahn war der Excalibur SS von 1964 der SS Automobiles Inc. in Milwaukee, Wisconsin. Er war vom Designer Brooks Stevens dem Mercedes-Benz SSK, jenem legendären Kompressor-Sportwagen von 1927, nachempfunden worden. Unter der blendenden Kunststoffhaut des Excalibur steckte das Kastenrahmenchassis des Studebaker Daytona, und als Motor diente der Chevrolet-Corvette-V8 mit 5,4 L Hubraum und 304 PS. Studebaker hatte Stevens den Anstoss zur Kreation dieses «Imitations-Oldtimers» gegeben.

































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