Emil Frey Classic Auctions am 13. September 2025 – Jo Sifferts Helm und preiswerte Klassiker
Zusammenfassung
25 Autos, ein Motorrad und ein Gemälde mit einem Rennhelm versteigerte Emil Frey Classic Auctions am 13. September 2025. Gut drei Viertel der Lots konnten, nicht zuletzt auch dank der Online-Mitbieter, mit oder ohne Vorbehalt zugeschlagen werden, einige Fahrzeuge sogar über den Erwartungen. Dieser Auktionsrückblick analysiert die Ergebnisse und zeigt die Fahrzeuge im Bild.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- 26 Fahrzeuge und ein Helm
- Zwölfzylinder-Jaguar als Startüberraschung
- Günstige Fahrzeuge einfacher zu vermitteln
- Fast die Hälfte der Wagen unter Vorbehalt zugeschlagen
- Sieben Autos nicht verkauft
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Bereits zum dritten Mal veranstalteten Claudia Stiller und ihr Team am 13. September 2025 eine Versteigerung klassischer Automobile im Emil Frey Classic Center in Safenwil. Erstmals konnten die Bieter auch online teilnehmen, trotzdem fanden sich viele Interessen in Safenwil ein, um die Autos persönlich zu inspizieren und der Auktion zu folgen. Versteigert wurden 25 Automobile, ein Motorrad und ein Gemälde, das den Helm von Jo Siffert zeigte. Dieses Bild wurde für CHF 2300 zugeschlagen. Der Erlös geht einem guten Zweck zu, nämlich dem Projekt “ROKJ” des Rotary Clubs Zofingen, das die Integration von sozial und wirtschaftlich benachteiligten Kindern und Jugendlichen in der Region fördert.
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Bilder zu diesem Artikel

Emil Frey, grösster Autohändler in Europa, eine Firma die auf Prestige setzt, hat mit dieser Auktion das Gegenteil erreicht. Es wurden Autos, an denen noch ein wenig gebastelt werden muss, angeboten.
Der Auktionator, der in TeleZüri auf lustig macht, hat dies auch an der Auktion versucht. In beiden Fällen ein Rein-, oder besser, Regenfall. Und ein Schirm wurde in Safenwil nicht offeriert.
Persönlichen Anekdoten (wie derjenigen, dass des Auktionators Schwiegervater Aston Martin Mitarbeiter war), und private Unterhaltungen mit einigen anwesenden Händlern, zogen das (Nicht-)Bieten in die Länge. Dieses Verhalten sollte wohl über die schlechten Kenntnisse des Auktionators betreffend der angebotenen Fahrzeuge hinweg täuschen.
Was konnte man lernen? Dass die Fahrzeuge von Emil Frey Classics AG als Bastler-Fahrzeuge zu teuer angeboten werden. Und dass man bei professionellen Auktionen besser bedient wird.
Somit ein guter Mix in der Angebotspalette. Eine euphorische Käufer-Stimmung konnte ich nicht wahrnehmen. Das war und ist auch an anderen Auktionsorten spürbar. Die Verunsicherung in der Weltlage überträgt sich somit wohl auch auf das Kaufverhalten der Oldtimer-Liebhaber. Dennoch: Ingesamt beurteile ich den Anlass als gut gelungen.
Das Ambiente und die Organisation waren einfach nur TOP, alles wirkte perfekt vorbereitet und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Der Auktionator überzeugte mit grossem Fachwissen und charmantem Auftreten und sorgte so für eine tolle Atmosphäre. Besonders gelungen war auch die musikalische Begleitung, die perfekt zu den Fahrzeugen passte und zusätzlich Stimmung brachte.
Das Gebäude selbst ist ebenfalls ein echtes Highlight, ein Besuch im angeschlossenen Museum ist absolut empfehlenswert!
Vielen Dank für dieses grossartige Erlebnis, ich freue mich schon auf die nächste Auktion!
Gerade diese Kombination aus hochwertigen Fahrzeugen, professioneller Organisation und stilvollem Rahmen hebt die Auktion deutlich von anderen Veranstaltungen ab. Es wäre wünschenswert, wenn dies auch objektiv anerkannt würde, anstatt aus Neid oder Missgunst vorschnell negative Urteile zu fällen.
Wer dabei war, weiß: Hier wurde ein Event auf die Beine gestellt, an dem sich viele andere durchaus orientieren könnten.
Passende Veranstaltung










































































































































































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