EMW 1952-1956 - Ost-Prestige
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine dieser verlorenen Marken ist auch EMW, die “ostdeutsche Version von BMW”. Aufgrund eines verlorenen Namensstreits waren die von einer sowjetischen Firma gebauten BMW aus Eisenach in EMW umgetauft worden. Kurz darauf übergaben die Russen EMW an die DDR-Regierung.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Auf den gepflegt gedruckten Prospekten stand gross «BMW Eisenach». Dies markierte den Abstand zu Bayern. Denn diese BMW wurden von der sowjetischen AG Awtowelo in Thüringen gebaut. Dort hatte BMW 1929 das Dixi-Werk übernommen und war damit nebst einer Motorrad- und Flugmotoren- auch zur Automarke geworden. Ab 1945 wurden die Vorkriegsmodelle 321, 326 und 327 weitergebaut. Aus der viertürigen Limousine 326 entstand 1949 der BMW 340, bei dem das Kühlergitter in Nierenform einem niedrigen Dreieck aus horizontalen Gitterstäben wich. Die Ost-BMW verkauften sich auch im Westen; weil aber BMW München den Namensstreit gewann, wechselten 1952 die Marke auf EMW für Eisenacher Motorenwerke und das Logo von blau-weiss auf rot-weiss. Im selben Jahr übergaben die Russen EMW an die DDR-Regierung.





















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