Brennabor 1905 – 1933 - Führend in modernen Produktionstechniken
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Brennabor, die von 1905 bis 1933 am Markt war. Erfolge bei Rekord- und Zuverlässigkeitsfahrten verschafften der Marke hohes Ansehen. Die Weltwirtschaftskrise machte der Marke den Garaus.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Auch Brennabor stieg einst vom Kinderwagen- und Fahrradhersteller zum Motorrad- und Autoproduzenten auf. Ein erstes Pw-Modell wurde ab 1905 gebaut, die eigentliche Serienherstellung begann 1908. Parallel dazu schuf man den populären Brennaborette mit vorderem Einzelrad. Brennabor ist ein anderer Name für Brandenburg; dort hatte die Gründerfamilie Reichstein ihr Unternehmen 1871 ins Leben gerufen. Während die ersten Modelle Ein- und Zweizylindermotoren von Fafnir besassen, wurden ab 1911 eigene Vierzylinder mit 1,3 bis 2,5 L Hubraum verwendet. Carl Reichstein junior war ein talentierter Konstrukteur, verhalf der Marke bei Zuverlässigkeits- und Rekordfahrten zu hohem Ansehen. Die Erfolge erschlossen zusätzliche Märkte wie Russland und Grossbritannien. Bruder Eduard Reichstein lernte während acht Jahren in Detroit amerikanische Produktionsmethodik kennen und rationalisierte darauf die Brennabor-Werke. Ab den Zwanzigerjahren konzentrierte man sich auf zwei Modellreihen und avancierte dank günstiger Preise kurzzeitig zu Deutschlands grösstem Autohersteller; 1924 wurden 6000 Arbeiter beschäftigt.







































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