Bond 1963-1971 - auch mit vier Rädern erfolgreich
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine dieser verschwundenen Marken ist Bond, die nichts mit dem bekannten Film-Agenten James Bond zu tun hatte, sondern ab 1949 Drei- und Vierräder herstellte, die weniger durch Supersportwagenfahrleistungen als durch hohen Nutzwert bei geringen Kosten überzeugten.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Es ist offensichtlich, an wen man beim Namen Bond zunächst denkt. Doch die Marke Bond hatte nichts mit dem notorischen Aston-Martin-Piloten James B. alias 007 zu tun. Vielmehr gab es unter dieser Bezeichnung ab 1949 und noch bis 1975 Dreiräder mit Einzelrad vorne, zuletzt den ungemein originellen keilförmigen Bug. Ab 1949 wurde mit dem Dreirad Bond Minicar ein genügsames und praktisches Fahrzeug angeboten, das zuerst über einen vorne eingebauten Einzylinder-, später über eine Zweizylindermotor angetrieben wurde. Der interessante Nachfolger Bond 875 hatte ab 1965 seinen vom Hillman Imp ausgeliehenen Motor im Heck, das gelenkte Einzelrad vorne blieb aber Standard. 1970 wurde er durch den von Ogle gestylten Bond Bug abgelöst, der dank geringem Gewicht trotz kleinem 700-cm3-Motor erstaunlich schnell sein konnte, wenn sich der Fahrer traute, das Potential auszunutzen.













































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