Der Ford Capri war auch äusserst erfolgreich im Rennsport. Früh stellte Ford die Weichen und legte mit dem RS 2600 eine gute Basis für den Breiten- und Spitzensport. In vielen Ländern fuhren Capri an der Spitze der nationalen Meisterschaften mit, aber auch in internationalen Wettbewerben war man erfolgreich. 1971 gewann Dieter Glemser die Tourenwagen-Europameisterschaft in der Klasse über 2 Liter Hubraum. 1972 gingen gar die ersten beiden Plätze in der Tourenwagen-EM an Ford und auch die Tourenwagenwertung bei den 24 Stunden von Le Mans konnte gewonnen werden. Nachdem der Tourenwagen-Titel 1973 an BMW abgegeben werden musste, holte man sich diesen 1974 wieder zurück, Hans Heyer wurde Europameister. Ab 1978 trat Ford nach einer Zäsur dann mit den Turbo-Capris an, die bei Zakspeed entwickelt wurden. Das Auto war eine Sensation, Titelgewinne aber blieben aus verschiedenen Gründen bis 1981 aus. Im Jahr 1981 kam die Revanche. Klaus Ludwig holte sich bei jedem Rennen der Deutschen Rennsport-Meisterschaft die Poleposition und gewann zehn Rennen. Ein Nebeneffekt war die Rundenzeit von 7 Minuten 18,4 Sekunden, die Ludwig auf der Nordschleife des Nürburgrings fuhr, nur unwesentlich langsamer als die Formel-1-Wagen wenige Jahre zuvor. Auch im Rallye- und Rallycross-Sport wurden Ford Capri eingesetzt. Speziell waren vor allem die 250 PS starken 4x4 Capri-Spezialversionen, die im Rallyecross allen Konkurrenten haushoch überlegen waren.