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Bild (1/6): Der Porsche ist in Deutschland ein beliebter Oldtimer (© Petra Sagnak / classiccar-photo.de, 2014)
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Über 525’000 Oldtimer mit H-Kennzeichen in Deutschland zugelassen

Erstellt am 28. Juli 2020
Text:
VDA/ZG
Fotos:
Daniel Reinhard 
(1)
VDA 
(4)
Petra Sagnak / classiccar-photo.de 
(2)
Stephan Sieger 
(1)
Frank Becker 
(1)
 
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Zum 1. Januar 2020 waren in Deutschland erstmals insgesamt mehr als 500.000 Pkw mit H-Kennzeichen gemeldet. Gegenüber 1. Januar 2019 stieg der Bestand von 474.516 auf 525.968 Pkw mit H-Kennzeichen. Das entspricht einem Zuwachs von 11 Prozent.

Entwicklung 2011 bis 2020 - H-Kennzeichen-Entwicklung Deutschland
© Copyright / Fotograf: VDA

Insgesamt stieg der Bestand aller historischen Fahrzeuge, also inklusive Motorrädern und Nutzfahrzeugen, um 11 Prozent auf 595.046 Einheiten. Das ergab eine aktuelle Auswertung des Oldtimer-Bestandes in Deutschland durch den Verband der Automobilindustrie (VDA) und BBE Automotive GmbH auf Grundlage von Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA).

Echtes historisches Kulturgut

VDA-Präsidentin Hildegard Müller betonte: „Oldtimer sind ein eindrucksvolles Zeugnis der historischen Entwicklung der Mobilität. Dass sie sich auch weiterhin großer Beliebtheit bei Jung und Alt erfreuen, beweisen nicht nur die vielen und – vor Corona – gut besuchten Oldtimer-Treffen in Deutschland und Europa, sondern auch das Wachstum bei Pkw mit H-Kennzeichen. Da Oldtimer auch entsprechend der Fahrzeug-Zulassungsverordnung der ‚Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen‘, setzen wir uns weiter mit Nachdruck dafür ein, dass Oldtimer ohne Einschränkung auf öffentlichen Straßen unterwegs sein dürfen.

Auch das Goggomobil Coupé gehört zu den in Deutschland gehätschelten Oldtimer
© Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Auch wenn sie nicht mehr den neuesten technischen Standards entsprechen können: Sie sind echtes historisches Kulturgut, das meist eine sehr geringe Jahreslaufleistung aufweist.“

Geringer Anteil am Gesamtbstand

Die Betrachtung der vergangenen zehn Jahre zeigt, dass der Bestand von Oldtimern mit H-Kennzeichen zwar stark anwuchs. Am Pkw-Gesamtbestand beträgt ihr Anteil jedoch lediglich rund 1 Prozent.

Immer noch der Käfer, junger Nachwuchs schliesst auf

Die Rangliste führt auch weiterhin der VW Käfer an. 39.758 Käfer mit H-Kennzeichen waren bis Ende 2019 auf deutschen Straßen unterwegs.

Der Käfer ist Deutschlands wichtigster Oldtimer
© Copyright / Fotograf: Stephan Sieger

Den zweiten Rang nimmt weiterhin der Mercedes-Benz W123 mit nunmehr 21.929 Fahrzeugen ein. Auf Platz drei folgt der Mercedes-Benz R107. Auf den weiteren Plätzen folgen der Porsche 911 (Platz vier), Mercedes-Benz W124 (Platz fünf) und der Mercedes-Benz Strich 8 (Platz sechs).

Die häufigsten Modelle - H-Kennzeichen-Entwicklung Deutschland
© Copyright / Fotograf: VDA

Platz sieben nimmt mit den Modellen T3 und T4 (Transporter, „Bulli“) erneut Volkswagen ein, gefolgt vom BMW 3er auf Platz acht. Die Top10-Modelle machen bereits 30 Prozent des H- Kennzeichen Bestandes in Deutschland aus.

Mercedes-Benz vor Volkswagen

Bei den Marken liegt Mercedes-Benz auf Platz eins (127.112).

Die häufigsten Marken - H-Kennzeichen-Entwicklung Deutschland
© Copyright / Fotograf: VDA

Danach folgen Volkswagen mit 101.197 Pkw mit H-Kennzeichen, Porsche (34.975), BMW (25.831) und Opel mit 24.069 Pkw. Auf die Top-5-Marken entfallen daher 60 Prozent des Bestandes.

Deutsch dominiert

Insgesamt tragen mehr als zwei von drei Autos mit H-Kennzeichen die Marke eines deutschen Herstellers (353.369 Einheiten).

Herstellerländer - H-Kennzeichen-Entwicklung Deutschland
© Copyright / Fotograf: VDA

Danach folgen Oldtimer aus den USA (8,3 Prozent), England (8,1 Prozent) und Italien (knapp sieben Prozent Anteil, 35.698 Einheiten).

Erfolgsgeschichte

Das H-Kennzeichen wurde 1997 eingeführt, um kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut in der Bundesrepublik zu schützen. Voraussetzung für ein H-Kennzeichen ist ein Mindestfahrzeugalter von 30 Jahren. Außerdem muss das Fahrzeug seit der Auslieferung weitgehend unverändert sein und einen guten Pflege- und Erhaltungszustand vorweisen.

Die ersten BMW Z1 sind auch bereits Oldtimer
© Copyright / Fotograf: Frank Becker

Der VDA wertet regelmäßig die Zahlen des KBA aus. Weiterhin setzt sich der VDA dafür ein, die politischen Voraussetzungen für ein problemloses Betreiben von Oldtimern als automobilem Kulturgut auf deutschen Straßen sicherzustellen.

Neueste Kommentare

 
 
ja******:
04.08.2020 (19:04)
@M.S.:
Moin,
Ein H Kennzeichen gibt es nur mit einem Gutachten.
Der Gutachter entscheidet also ob etwas historisch wertvoll ist oder nicht. OK, der Kunde bezahlt ihn, aber trotzdem ist der staatlich vereidigt...
Ob "ungepflegter Schrott" wertvoll ist oder eben Schrott liegt sicher im Auge des Betrachters bzw. Besitzers und geht recht schnell in die lästige Originalitätsdebatte über. Ist das "liebevoll" überrestaurierte Käferchen wertvoller als ein rostiger Escort der immernoch läuft?
Ich will das nicht entscheiden, aber die rostigen zeigen sehr deutlich das man eben auch 30Jahre mit einem Auto fahren kann und nicht alle 2 Jahre einen neuen Leasing SUV hingestellt bekommt. Und das ist auch was wert, finde ich.

Gruss

JB
Antwort von mi******
06.08.2020 (07:53)
Besten Dank für die Antwort ....Ihren letzten Absatz kann ich auf jeden Fall nachvollziehen und finde ihn gut....
Gruss
M.S.
mi******:
04.08.2020 (16:01)
Eine Frage, die mich seit langem beschäftigt zum Thema H-Kennzeichen und historisch wertvoll hätte ich gerne mal beantwortet.
Als Beispiel nehme ich ein Fahrzeug aus dem mittelpreisigen Segment. Frage : wie kann es sein, dass ein Fahrzeug ( Ford Escort, Bj.bis Ende des letzten Jahrunderts ), dieses Fahrzeug gehört zu den meistverkauftesten überhaupt, ein H-Kennzeichen bekommt? Die Produktionszahlen gehen in die Millionen. Was ist bitte schön an diesem Wagen historisch wertvoll? Die hohe Produktionszahl? Diese und ähnliche Fahrzeuge, egal ob Mercedes, Ford, Opel VW, Renault und noch etliche mehr, die in Millionen Stückzahl produziert wurden, haben meiner Meinung nach in keinsterweise eine Berechtigung " historisch wertvoll " zu sein. Ich möchte weiss Gott nicht all den Oldtimerliebhabern zu Nahe treten, aber ich finde, hier müßte der Gesetzgeber in naher Zukunft unbedingt nachbessern. Ein VW-Käfer aus den 50-60iger Jahren vielleicht hin bis zu den 1970igern, gleiches gilt für Porsche , Opel ,Ford, Mercedes und den etlichen Italienern und Amerikanern, die bis zum Ende der 70iger Jahre gebaut wurden, sollte nur den Status "Historisch wertvoll" erhalten, wenn sie auch wirklich liebevoll gepflegt sind.
Aber ich sehe immer mehr fahrenden ungepflegten zusammen gebastelten Schrott auf der Strasse mit einer H- Kennzeichen Zulassung und ich frage mich oft : Warum und Wieso ? Ich gönne wirklich jedem sein schönes Hobby, aber was hat das noch mit historisch wertvoll zu tun? Fahrzeuge, die in Millionen Stückzahlen produziert wurden, sollten keine H-Kennzeichen Status bekommen nur weil sie älter als 30 Jahre sind.
Vielleicht gibt es Leser, die sich meiner Meinung anschliessen?
Mit freundlichen Grüßen
M.S.
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