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Bild (1/20): Mercedes 500K Cabriolet C (1935) mit langem Koffer von Baisch, daher das harmonische Erscheinungsbild, in diesem Zustand 1975 in Rom erworben (© Martin Schröder, 1980)
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Porsche 912 (1965-1969)
Targa, 90 PS, 1582 cm3
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    Wenn alte Autos überleben sollen (Teil 2) - Erhalten und/oder Restaurieren

    22. Mai 2018
    Text:
    Martin Schröder
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
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    Ein Blick in die Ausstellung „Schlafende Schönheiten“ 2013 in Kassel führt uns mitten in das Thema der Bestandsaufnahme „Konservieren, Erhalten, Restaurieren“. Diese Ausstellung, initiiert und realisiert von Heinz Jordan, Dietrich Krahn und Schlumpf-Kurator Richard Keller zeigte die gesamte Bandbreite des Themas von gut bis sehr gut erhaltenen Oldtimer bis zum reinen statischen Artefakt, das einmal ein Automobil war.

    Ausstellung Schlafende Schönheiten in Kassel 2013 aus dem Depot des Schlumpf-Museums
    © Copyright / Fotograf: Martin Schröder

    Mit dem ersten Artikel, der dem Thema “Konservieren” gewidmet war, wurde ein Teil einer breiten Bestandesaufnahme dokumentiert, dem hier nun der zweite Teil mit den Themen “Erhalten” und “Restaurieren” folgt. Diese Bestandsaufnahme soll die Zwischengas-Leser zu einer breiten, auch konträren Diskussion anregen.

    Erhalten

    Dem Wort Automobil wohnt die Bewegung, das Fahren, bekanntlich über den Wortteil ‚mobil‘ inne, und wenn wir in diesem Zusammenhang von „Erhalten“ sprechen, dann kann das in zweifacher Hinsicht gemeint sein: Zum einen, ein Automobil im fahrbaren Zustand zu erhalten, zum Anderen, es in dem Zustand zu erhalten, in dem es auftaucht und als erhaltenswertes Objekt erkannt wird.

    Das klingt zwar etwas kompliziert, wird aber durch das Folgende hoffentlich etwas klarer.

    Rezeptionsgeschichte Altes Auto vs Oldtimer

    Die Oldtimerbewegung, wie sie heute 15 Mio. Deutsche interessiert (Allensbach Oldtimer-Studie 2017/18), nahm Ende der 60er Jahre ihren Anfang. Der Autor dieser Zeilen hat sich 1968 das erste alte Auto, einen Mercedes 170DS, gekauft und sich gefreut, wenn jemand ein 170er-Treffen organisiert hat, er hat sich Kommentare wie „Läuft der noch?“ oder „Das war noch Blech“ angehört.

    Wurden mal Kohlen für die Lichtmaschine benötigt und er traute sich zu Mercedes, dann kam die herablassende, nicht sehr freundliche Antwort „Haben wir verschrottet.“

    Das lag daran, dass man in der Wirtschaftswunderzeit der ersten Fussball- und Automobilweltmeisterschaft, kurz des „Wir sind wieder wer“, wenig Sinn für Altes, geschweige denn für alte Autos hatte.

    Als ich im Jahr 1972 die erste Automobil Veteranen Auktion veranstaltet habe, da sah es im Dorf Capellenhagen wie auf diesem Foto aus:

    30.09.1972, die 1. Automobil Veteranen Auktion in Deutschland im Dorf Capellenhagen, vom 300SL über den 170er bis zum Pferdefuhrwerk war alles vertreten
    © Copyright / Fotograf: Archiv Martin Schröder

    Für das unrestaurierte, aber hervorragend erhaltene 770 K Cabrio F (vier Türen, drei Sitzreihen) war das Höchstgebot in der Auktion 15’000 DM. Im Nachverkauf brachte es dann 45’000 DM – für die Jüngeren Leser, das sind 23’000 €!

    Mercedes 770K Cabrion F (1939) - 4 Türen, 3 Sitzreihen, unrestauriert, fahrbereit am Bahnhof des Flüchtlingsdurchgangslagers Friedland
    © Copyright / Fotograf: Martin Schröder

    Nun wissen wir alle, dass sich aus diesen bescheidenen Anfängen in Deutschland ein kulturell und wirtschaftlich bedeutender Markt entwickelt hat mit zunehmender, professioneller Händlerschaft, (zu) vielen Messen, Historic Racing, Classicabteilungen der grossen Hersteller, guter Ersatzteilversorgung und zunehmenden Internetplattformen.

    Durch die Entwicklung der modernen PKWs hin zu verwechselbaren Karosserien – versuchen Sie mal, bei schlechtem Wetter und bevor Sie das Typenschild erkennen können, einen vor Ihnen fahrenden Wagen zu identifizieren – ist der Oldtimer vom VW Käfer über den 170er bis zum frühen 911er leicht zu erkennen. Sprich: er hebt sich auf sympathische Weise aus der Masse heraus und regt den „Will-haben“-Effekt an.

    Nicht ausschliesslich, aber auch durch diesen Effekt sind wir für die besonderen Charakteristika alter Autos sensibilisiert worden, sei es der 300SL Flügeltürer, sei es der Trabi, um die beiden Enden der Skala zu nennen.

    Zwei echte Autos: Trabi Rennpappe als Vertreter Ost und ex-Rodriguez Porsche 917 als Vertreter West
    © Copyright / Fotograf: Gerry Sutterfield

    Diesen Ost-West Vergleich mit „Rennpappe“ vs ex-Rodriguez Porsche 917 hat der US-Sammler Gerry Sutterfield auf sympathische Weise gleich nach der Wende umgesetzt.

    Was ist erhaltenswert? Was muss restauriert werden? Fragen, über die keine Einstimmigkeit unter Liebhabern und Sammlern zu erzielen ist – siehe Kommentar des FIVA-Präsidenten oben.

    Ich möchte im Folgenden einige Automobile vorstellen und kommentieren, die aus meiner Sicht erhaltenswert sind oder zum Zeitpunkt der Fotos waren.

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    Bonhams Zoute 2019 Teil 1

    Benz Velo 1896

    Beginnen wir chronologisch mit Christoph Schmidts Benz Velo von 1896, den dieser mit normaler Strassenzulassung – ohne den Zusatz H – fährt und fahrtüchtig erhält. (Siehe Oldtimer Markt 2/2016)

    Benz Velo (1896) - unrestauriert, fahrbereit und mit schwarzer Nummer ohne H-Zusatz zugelassen
    © Copyright / Fotograf: Matteo Giacon

    Ausgeliefert wurde der Benz Velo an einen Münchner Buchbindermeister, der ihn als Lieferwagen nutzte. Karl Valentin, geboren 1882, kann ihn also, mit Bücherkiste beladen, durch München fahren gesehen und ihn zu seinem berühmten Sketch vom Buchbinder Wanninger angeregt haben. Damit sind gleich zwei HVA-Forderungen erfüllt, nämlich die Verbindung zu einer Person der Zeitgeschichte, früher Vertreter der automobilen Prägung des 20. Jahrhunderts und zu exzellentem Erhaltungszustand.

    Benz 200 PS – Blitzen Benz

    Benz 200 PS "Blitzen Benz" (1913) - an Belgien Heje in Gent ausgeliefert - kam nach 1. Weltkrieg nach England und wurde bis Ende 20er Jahre in Brooklands gefahren
    © Copyright / Fotograf: Gordon Wilkins

    Der 1909 erschienene 200 PS Benz erreichte als schnellstes Automobil seiner Zeit als erster die 200 km/h-Marke und erhielt den Spitznamen Blitzen Benz.

    Davon existiert heute ein aus Ersatzteilen gebautes Exemplar im Mercedes- Museum, ein Neubau in USA und als einziges echtes das im Dezember 1913 an den Belgier M. Heje in Gent ausgelieferte Exemplar auf langem Chassis.

    Benz 200 PS "Blitzen Benz" (1913) - unter Alistair Miller auf der Brooklands Rennbahn - Der Hinweis "Hindernburgs Staff Car" konnte nicht verifiziert werden
    © Copyright / Fotograf: Archiv Martin Schröder

    Dieser einzige echte Blitzen Benz, voll dokumentiert und mit Brooklands Renngeschichte, war als Folge der von den Alliierten durchgesetzten Reparationen nach dem Ersten Weltkrieg nach England gelangt, und wurde dort vom britischen Rennfahrer Hornsted noch bis Ende der 20er Jahre erfolgreich pilotiert. Der Vater von Paul Morgan, dem „mor“ der „Ilmor“ Rennmotoren für Mercedes F 1-Fahrzeuge, unternahm mit diesem Automobil in den späten 40er Jahren eine Reise an die Riviera. Ohne Beleuchtung, er fuhr nur am Tage! Danach geriet der Wagen in den Besitz von zwei Brüdern aus Manchester, die ihn ausweislich des Kassenbuchs für 1’000 Pfund erworben hatten.

    Benz 200 PS "Blitzen Benz" (1913) - Werkfoto auf langem Fahrgestell
    © Copyright / Fotograf: Daimler-Archiv

    Im Jahr 2000 war es dann soweit, dass der Wagen verkauft werden sollte und der Autor dieser Zeilen ist am 4. Januar 2001 nach England gefahren und hat ihn dort inspiziert. Man mag es nicht glauben, aber ein kräftiger Mitarbeiter von Colin Crabbe hat den Motor tatsächlich per Kurbel gestartet.

    Benz 200 PS "Blitzen Benz" (1913) - Es war Colin Crabbe, der den Wagen im weitgehenden Originalzustand 2001 zur Gala in Schwetzingen gebracht hat - der Wagen ging an einen US-Sammler
    © Copyright / Fotograf: Martin Schröder

    Damals war ein Besuch im Mercedes-Archiv und Zugriff auf die dortigen Dokumente noch ohne weiteres möglich und ich konnte die komplette, vom Benz-Mitarbeiter Fritz Erle aufgeschriebene Geschichte des Wagens einschliesslich der Fotos vom Chassis als Kopien mitnehmen. 2001 waren weder die Firma Daimler-Benz noch zwei bedeutende deutsche Sammler bereit, den geforderten Preis von 1,5 Mio. britischen Pfund, damals 4,5 Mio. DM, heute 2,3 Mio. Euro für einen der bedeutendsten Vertreter deutscher Automobil- und Renngeschichte auszugeben. Verkauft wurde er schliesslich an den US-Sammler George Wingard, der ihn schon mehrmals nach Goodwood gebracht und dort im Demo-Lauf up the hill bewegt hat.

    Der Wagen wurde lackiert, eine schlecht ausgeführte Reparatur im Heckbereich wurde bereinigt, Motor, Getriebe durchgesehen, Bremsen, so spartanisch sie auch sind, funktionsfähig gemacht und neue Reifen aufgezogen.

    Es ist nicht der Auslieferungszustand von 1913, aber an Authentizität ist er kaum zu überbieten.

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    Bugatti Typ 57 Coach Ventoux 1935

    Bugatti Typ 57 Coach Ventoux (1935) - wie er Ende der Siebzigerjahre aufgetaucht ist, evt. nachlackiert, ansonsten unrestauriert
    © Copyright / Fotograf: Martin Schröder

    Dieser Bugatti Ventoux tauchte Ende der siebziger Jahre im Zuge einer Insolvenz in Hamburg auf und ist seitdem im Besitz eines italienischen Bugatti Enthusiasten, der ihn in diesem Zustand auf Rallyes und anderen Veranstaltungen präsentiert.

    Bugatti Typ 57 Ventoux (1935) - der Motorraum spricht deutlich für das Attribut "unrestauriert"
    © Copyright / Fotograf: Martin Schröder

    Mercedes 500 K Cabriolet C

    Mercedes 500K Cabriolet C (1935) mit langem Koffer von Baisch, daher das harmonische Erscheinungsbild, in diesem Zustand 1975 in Rom erworben
    © Copyright / Fotograf: Martin Schröder

    Dieses 1935 ausgelieferte 500K Cabriolet C mit langem Koffer befand sich in den 60er Jahren bei einem Basler Uhrmacher und wurde dort in der rot/schwarz Kombination lackiert. Ob es sich um die Originalkombination handelt ist unbekannt, da diese aus dem Kommissionsbuch nicht hervorgeht. Sie wirkt aber zeitgemäss und könnte so gewesen sein. Von Basel ging der Wagen an die private Venturi-Sammlung nach Rom und als diese aus Altersgründen aufgelöst wurde, nach Deutschland. Der Wagen war fahrbereit und ist vom Autor dieser Zeilen auch ausgiebig bewegt worden.

    Mercedes 500 K Cabriolet C (1935) - Derselbe Wagen in neuer Lackierung auf einer Messe, das Erscheinungsbild ist durch die fehlenden Aluleisten auf den Trittbrettern gestört
    © Copyright / Fotograf: Martin Schröder

    Er ist inzwischen, zwar in derselben Farbkombination, neu lackiert worden, steht aber in meinen Augen keineswegs besser da als 1979. Im Gegenteil, der Firmenschild Karl Baisch ist verloren gegangen. Dabei ist das besonders ausgewogene Erscheinungsbild allein dem verlängerten „Baisch Koffer“ zu verdanken. Weiterhin fehlen die Aluleisten auf den Trittbrettern. Schade!

    BMW 328 Ex-Damagniers

    BMW 328 (1937) - unrestaurierter Originalzustand, seit 1986 im Simeone Automotive Museum
    © Copyright / Fotograf: Martin Schröder

    Weniger gut im Sinne von Erhalten ging es diesem BMW 328, den der Autor dieser Zeilen 1979 aus Frankreich nach Deutschland brachte und der von 1986 bis vor einigen Jahren in genau diesem Zustand im Simeone Automotive Museum stand, dann gegen einen besser erhaltenen eingetauscht und vom nächsten Besitzer einer Restauration unterzogen, einer Besonderheit der Karosserie beraubt und schwarz lackiert wurde. Er hätte ohne weiteres erhalten werden können.

    Passione Caracciola 2019

    Mercedes 300 S Coupé

    Mercedes 300 S Coupé (1954) - unrestauriert Ende der Siebzigerjahre aus Schweden nach Deutschland gekommen
    © Copyright / Fotograf: Martin Schröder

    Dieses 300 S Coupé von 1954 kam Ende der 70er Jahre aus Schweden, war in einem hervorragenden Erhaltungszustand und hat eine Fahrt von Norddeutschland via Salzburg nach München problemlos überstanden.

    Porsche 904

    Porsche 904 (1964) - mit 493 km auf dem Tacho gilt als originales Exemplar schlechthin, er befindet sich sizusagen im Auslieferungszustand
    © Copyright / Fotograf: Martin Schröder

    Dieser Porsche 904 hatte beim Auftauchen in einer Pariser Tiefgarage gerade einmal 493 km auf dem Tacho und diente seitdem viele Jahre als Vorlage für einen originalen Porsche Wettbewerbswagen.

    Die Reihe liesse sich beliebig fortführen, soll aber an dieser Stelle unterbrochen werden, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass nur Sammlerstücke der oberen Preisklasse erhaltenswert seien.

    Treser T1

    Treser T1 (1988) - Youngtimer mit H-Kennzeichen
    © Copyright / Fotograf: Treser Club

    Walter Treser, Audi-Mitarbeiter unter Ferdinand Piëch und Urheber der Bezeichnung „quattro“ hat von 1985 bis 1988 auf Audi-Basis, aber mit eigener Karosserie, sportliche Treser-Automobile in seiner Firma in Berlin hergestellt. Einige haben überlebt, es gibt einen sehr aktiven Treser Club und nun, nach 30 Jahren, gibt es die ersten Treser mit H-Kennzeichen. Autos wie die Treser, die Porsche 911 oder die Mercedes Pagoden, die von ihrer Alltagsaufgabe „A nach B“ mehr oder weniger nahtlos in den Sammlerbereich übergehen, haben für das „erhalten werden“ sicher die besten Chancen.

    Der Besitzer eines solchen Oldtimers hat zwar ebenfalls Verantwortung im Sinne von „Stewardship“, muss sich allerdings nicht bei jeder Kleinigkeit fragen, ob dieser der historischen Bedeutung seines Fahrzeugs abträglich ist oder nicht. Winfried Seidel hat für diesen Bereich vor vielen Jahren den Satz geprägt: „Sie dienen der Lebensqualität.“ Besser kann man es nicht sagen.

    VW Käfer 1955 Mario De Rosa