Vom 2. bis 6. Februar 2022 werden sich wieder viele Oldtimer-Enthusiasten nach Paris aufmachen, um die Rétromobile zu besuchen. Jedes Jahr überrascht die Oldtimermesse in der Seine-Stadt wieder mit Sonderschauen der Extraklasse, 2022 soll da keine Ausnahme werden.
Der Motorenzauberer Amédée Gordini
Von den Dreissigerjahren bis zu seinem Tod am 25. Mai 1979 gehörte Amédée Gordini zu den treibenden Kräften im französischen Motorsport. Er wurde nicht umsonst “Zauberer” (“Le Sorcier”) genannt vom Journalisten Charlex Faroux.
In einer Sonderschau werden an der Rétromobile neun Autos aus dem Schaffen Gordinis gezeigt:
- Gordini Spider SImca 5 von 1937
- Gordini Barquette Simca 8 von 1939
- Gordini 37 S Type 24 S von 1953
- Gordini 35 Type 16 Formel 1 von 1954
- Gordini 43 Type 31S Formel 1 von 1954
- Gordini 42 Type 32 von 1956
- Renault Dauphine Gordini von 1957
- Renault 8 Gordini von 1964
- Renault 12 Gordini von 1970
Gordini wurde 1899 in Bazzano (Italien) geboren und entdeckte seine Liebe zur Mechanik bereits früh im Leben. Er arbeitete bei und mit Weber, Maserati, Isotta-Fraschini, Bugatti und Hispano-Suiza. 1925 wurde er Franzose, 1934 begann er mit Henri-Théodore Pigozzi und Simca zu arbeiten. Gordini entdeckte auch Juan-Manuel Fangio und manches andere Rennfahrertalent.
Erst 1957 zog er sich vom Rennsport zurück, über 600 Rennen hatte er mit seinen Autos bestritten. Bei Renault arbeitete er dann noch rund 17 Jahre, die meisten schnellen Fahrzeuge der Régie haben von seinen Fähigkeiten profitiert.
Organisiert wird die Sonderschau zusammen mit dem Musée National de l’Automobile, Collection Schlumpf und Christian Huet.
Weitere Informationen zur Rétromobile 2022 gibt es auf der Website der Veranstaltung.
















































Kommentare