Die Opel-Geschichte der Konzeptfahrzeuge auf der IAA beginnt 1965. Damals demonstriert Opel als erste europäische Marke überhaupt mit einer komplett selbst im Werk gebauten Studie die eigene Innovationskraft. Der Name: Opel Experimental GT. Mit seinem taillierten "Coke-Bottle-Design", dem flachen, spitz zulaufenden Bug, bauchigen Kotflügeln, runden Rückleuchten und den charakteristischen Klappscheinwerfern an der Front gewinnt der Experimental GT die Herzen des Publikums aus dem Stand.
Die Begeisterung ist so groß, dass Opel nur drei Jahre darauf den Opel GT in Serie produziert.
Aufsehenerregend: Opel CD Concept
Beflügelt vom großen Erfolg des Experimental GT, machen sich die Opel-Designer und Ingenieure daran, das nächste aufsehenerregende Show-Car aus Rüsselsheim zu entwerfen. 1969 zeigt die Marke dann den Opel CD (Coupé Diplomat), ein zweisitziges Luxus-Coupé auf Basis des Opel Diplomat.
Mit seiner Fiberglas-Karosserie, einer teilweise abnehmbaren Glaskuppel anstelle von Türen, 15-Zoll-Leichtmetallrädern, verstellbarer Lenksäule, frei aufgehängtem Instrumententräger, einstellbaren Pedalen und einer Mittelkonsole mit Telefonattrappe macht der Opel CD Zukunftsvisionen greifbar.
Studie auf Corsa-Basis: Opel Junior
Weiter geht’s ins Jahr 1983: 14 Jahre nach dem Opel CD wählt der Hersteller mit der Präsentation des Opel Junior einen völlig anderen Ansatz. Nicht das künftige Design steht im Vordergrund; vielmehr soll die Studie auf eine nachhaltige Mobilität mit geringen Verbräuchen einstimmen. Ihr Luftwiderstandsbeiwert liegt bei 0,31, was zusammen mit dem niedrigen Leergewicht von 650 Kilogramm einen Verbrauch von gerade einmal 4,0 Liter auf 100 Kilometer ermöglichen soll.
Auf Basis des Corsa A bietet der Junior dabei Platz für vier Personen und clevere Details wie als Schlafsack verwendbare Sitzbezüge. Teile der Armaturentafel wie die Stereoanlage oder die Uhr lassen sich abnehmen und außerhalb des Fahrzeugs nutzen.
Nochmals eie Corsa-Abwandlung: Opel Scamp
Zehn Jahre später bildet der Kleinwagen-Bestseller Corsa erneut das Grundgerüst für die 1993er Studie Opel Scamp. Mit seiner erhöhten Bodenfreiheit kann der Scamp als Vorläufer moderner B-SUVs gelten. Das Konzeptfahrzeug hält Platz für bis zu vier Personen bereit.
Die Rücksitze und den Laderaum überspannt ein praktisches Faltverdeck, das sich komplett öffnen lässt. Den SUV-Ansatz unterstreichen auch spezielle Vorrichtungen im Kofferraum, die den sicheren Transport von zwei Fahrrädern oder anderen Sportgeräten ermöglichen.
Zukunftsweisend: Opel Monza Concept
Auf der IAA 2013 zeigt Opel ein Konzept, das einen weiteren spannenden Blick in die Zukunft eröffnet. Die Flügeltürer-Studie Opel Monza Concept bietet mit LED-Projektionen und Car-to-Car- sowie Car-to-X-Kommunikation visionäre Technologien in Sachen Infotainment und Konnektivität.
Darüber hinaus schlägt der Monza Concept die Brücke zur zunehmenden Elektrifizierung des Automobils. Seine modulare Architektur ermöglicht die Integration diverser Antriebsalternativen vom Plug-in-Hybrid über Wasserstoff-Brennstoffzelle bis hin zum konventionellen Verbrennungsmotor. Das IAA-Ausstellungsstück präsentiert sich als Elektrofahrzeug mit monovalentem CNG-Reichweitenverlängerer.
Die Zukunft: Opel Experimental
Auf der diesjährigen IAA Mobility im September 2023 setzt der Opel Experimental ein klares Statement: Er gibt als jüngstes Konzeptfahrzeug aus Rüsselsheim einen Ausblick auf kommende Modelle und Technologien, auf das künftige Design und die Zukunft der Marke Opel.





























































































































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