Die grosse Sommerausstellung des Grimaldi Forum Monaco, die am 30. Juni im Beisein von Fürst Albert II. eröffnet wurde, ist nun für das Publikum zugänglich und läuft bis zum 6. September 2026.
Der Eröffnungsabend brachte fast 500 Gäste zusammen, darunter den Ausstellungskurator Rodolphe Rapetti, zahlreiche Leihgeber – von Institutionen bis hin zu Privatsammlern aus Europa und den USA – sowie etliche Persönlichkeiten aus der Welt des Automobils. Zu den namhaften Gästen zählten Bernie Ecclestone, Michel Boeri, Jean Alesi, Thierry Boutsen, Daniel Elena, Ari Vatanen, Guy Fréquelin, Jean-Pierre Nicolas und Gilles Valérian.
Auf einer Fläche von mehr als 3500 Quadratmetern bietet die Ausstellung „Monaco & das Automobil: Von 1893 bis heute“ eine Reise durch die über 130-jährige Geschichte, die das Fürstentum mit dem Automobil verbindet. Mehr als 50 authentische Fahrzeuge – allesamt mit einem Bezug zu Monaco – erzählen eine Geschichte, in der Eleganz, Innovation, Leistung, Prestige und das kollektive Gedächtnis miteinander verschmelzen.
Die Ausstellung zeichnet die Ursprünge dieser monegassischen Leidenschaft nach: den *Concours d’Élégance* (der Ende des 19. Jahrhunderts begann), die Rallye Monte Carlo (erstmals 1911 ausgetragen) und den Grossen Preis von Monaco (der 1929 seine Premiere feierte).
Dank der wertvollen Zusammenarbeit mit dem Automobile Club de Monaco vereint die Ausstellung aussergewöhnliche – und oft erstmals gezeigte – Archivstücke sowie zahlreiche Dokumente, Fotografien und Videos, die es den Besuchern ermöglichen, diese Fahrzeuge in Aktion zu erleben.
Zu den wichtigsten Exponaten zählt der Rolls-Royce Silver Wraith, der bei der Hochzeit von Fürst Rainier III. und Grace Kelly im Jahr 1956 zum Einsatz kam; er ist eine Leihgabe eines amerikanischen Sammlers, der das Fahrzeug seit mehr als vierzig Jahren besitzt.
Die Ausstellung präsentiert zudem Rallye-Fahrzeuge, Grand-Prix-Rennwagen, einen Venturi-Formel-E-Wagen und ein Modell der Rennstrecke von Monaco sowie eine Würdigung der monegassischen Rennfahrer Louis Chiron und Charles Leclerc.
Den Abschluss der Ausstellung bildet ein Dialog zwischen Vergangenheit und Zukunft: Auf der einen Seite steht ein Panhard & Levassor – ein Fahrzeug, das nach der Teilnahme am Rennen Paris-Nizza 1893 nach Monaco fuhr, zu einer Zeit, als das Fürstentum Pionierarbeit bei den ersten Versuchen mit Asphaltstrassen leistete; auf der anderen Seite befindet sich der Mondrover MONA LUNA, der von Venturi Space entwickelt wurde und für den Einsatz auf dem Mond bis zum Jahr 2030 konzipiert ist.
Durch die Verbindung von Geschichte, Ästhetik, Kultur und Technologie spricht die Ausstellung „Monaco & das Automobil: Von 1893 bis heute“ sowohl Liebhaber als auch das breite Publikum an. Es handelt sich um eine wegweisende Ausstellung, die die Geschichte Monacos und des Automobils gleichermassen erzählt – von den ersten Radumdrehungen des Autos bis hin zu seinen künftigen Horizonten auf dem Mond.
Weitere Informationen gibt es auf der Website des Grimaldi Forums Monaco.

























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