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Bild (1/1): Bentley 3-4.5l (1926) - Goodwood Members Meeting 2018 - Bolster Cup (© Daniel Reinhard, 2018)
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„John Duff Trophy“ als erstes Rennen für das 77. Goodwood Members Meeting 2019 angekündigt

12. November 2018
Text:
Olivier Chanson/Goodwood
Fotos:
Daniel Reinhard 
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Jochen Van Cauwenberge - Courtesy Goodwood MM 
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Die Alten werden 2019 besonders gefeiert. Am 77. Goodwood Members Meeting am 6. und 7. April 2019 wird erstmals ein Rennen für Veteranen bis Jahrgang 1930 durchgeführt, gewidmet dem Rennfahrer John Duff ...

John Duffs erstes Lebenskapitel in China & der 1. Weltkrieg

John Duff war nicht der einzige, aber der erste Kanadier, welcher am 24 Stundenrennen von LeMans teilnahm. Jedoch sollte er bis jetzt der einzige Kanadier bleiben, welche das Rennen auch gewann, an der Seite von Frank Clement. Der „Bentley Boy“ feierte aber noch zahlreiche andere Erfolge und hielt über 50 Weltrekorde in den Kategorien Geschwindigkeit und Ausdauer.

Duff wurde 1895 in China geboren, aber schon bald von seiner Familie nach Ontario zur Erziehung geschickt. Er kehrte für kurze Zeit nach China zurück, aber kämpfte bald darauf im 1. Weltkrieg für Großbritannien, wo er verwundet und in ein englisches Krankenhaus zur Erholung verfrachtet wurde. Dort verliebte er sich in die Krankenschwester, die ihn behandelte und heiratete sie. 1919 lernte er Autofahren.

Der Beginn seiner Rennfahrerkarriere

1920 fuhr Duff bereits sein erstes Rennen in Brooklands. Über die nächsten paar Jahre sollte er mehrere Geschwindikeits- und Ausdauerrekorde brechen.  Er war für seine Entschlossenheit bekannt. Dies zeigte sich auch, als er einen 3-Liter Bentley zwei Tage am Stück, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 90 Meilen pro Stunde fuhr, um den „Double 12“ Rekord einzuheimsen.

1923 hörte Duff erstmals von einem neuen 24-Stundenrennen, welches in Le Mans stattfinden sollte. Er wollte umbedingt dort teilnehmen und zwar mit seinem eigenen Bentley. Sein Überzeugungstalent muss unglaublich gewesen sein, denn er schaffte es, W.O Bentley, den Firmengründer notabene, zu überzeugen ihm seinen Testfahrer Frank Clement für das Rennen „auszuleihen“. Zusammen wurden sie Vierte, obwohl sie Mitte des Rennens einige Zeit mit Reparaturen beschäftigt gewesen waren.

Le Mans 1923 – zwei Excelsior Albert 1er (Nummer 1 und 2) und ein Lorraine-Dietrich (rechts mit Nummer 5) auf der Start-Ziel Geraden...
© Zwischengas Archiv

Der wichtigste Sieg

1924 war das Gespann erneut am Start und schaffte es, das Rennen zu gewinnen. Volle zehn Minuten vor der Konkurrenz. Nach diesem Erfolg beschloss W.O Bentley ein Werksteam am nächsten LeMans-Rennen teilnehmen zu lassen. Er selbst nahm ebenfalls teil und fuhr Rennen bis 1930.

Die weiteren Karrieren von Duff

Nach seinem Rückzug aus dem Rennsport 1926, in Folge eines schweren Unfalls, widmete sich Duff einer anderen Passion, dem Reiten, zu. Für einige Jahre war er nun berittener Stuntman in Hollywood, kehrte aber später zurück nach England, wo er als Fechter zu Wohlstand kam. Leider starb er bereits 1958 in Epping Forest an einem tragischen Reitunfall.

„John Duff Trophy“

In Ehren an diesen aussergewöhnlichen Mann, werden Automobile der späten Zwanzigerjahre ein Rennen bestreiten. Neben Alfa Romeo, Bugatti und Mercedes Benz wird auch Bentley am Rennen vertreten sein. Kein Wunder, hat doch Duff dafür gesorgt, dass Bentley nach LeMans kam. Die Marke und die Person.

Tickets für das 77. Goodwood Members Meeting sind jetzt für den Goodwood Road Racing Club und für Clubmitglieder verfügbar. Wie man Mitglied wird erfahren Sie hier.

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