Anhand einer aussergewöhnlichen Auswahl historischer Rennwagen – darunter mehrere legendäre Modelle, die im Wechsel präsentiert werden – sowie persönlicher Gegenstände, Trophäen, Archive, Filme und Dokumente aus jener Zeit zeichnet die Ausstellung die aussergewöhnlichen Karrieren von Jo Siffert und Herbert Müller nach.
Man taucht ein in eine Epoche, in der Mut, Technik und Talent die Legenden des Rennsports formten. Jeder Bereich beleuchtet die Erfolge, technischen Innovationen und das bleibende Vermächtnis dieser beiden prägenden Persönlichkeiten des Schweizer Rennsports.
Sowohl für passionierte Motorsportfans als auch für ein breites Publikum konzipiert, bietet der Rundgang klare Orientierungspunkte, eine verständliche Einordnung und seltene Originalstücke – für ein zugleich kulturelles, historisches und emotionales Erlebnis.
Folgende Rennboliden werden zu sehen sein:
- Porsche 917k
- Porsche 908
- Ac Cobra
- Sauber C5
- Chevron B18
- Lola T70
- Ford Gt40
- Ferrari 512
- Cooper Norton F3
- Porsche 904 GTS
- Abarth Sp1000
- De Tomaso Pantera
- Shelby R350
Jo Siffert
Jo Siffert, genannt «Seppi», wurde im Juli 1936 in Freiburg geboren. Vom Sohn eines Milchmanns sollte er es zum ersten Schweizer Sieger eines Formel-1-Grand-Prix bringen.
Der Motorrad-Champion und Star der Formel Junior gewinnt den Grossen Preis von Grossbritannien 1968 und jenen von Österreich 1971, holt 1968 die Pole-Position in Le Mans und prägt fortan den Langstreckensport mit Porsche (vierzehn Siege, unter anderem in Daytona, Sebring, am Nürburgring, in Monza und Spa).
Ein kämpferischer und charismatischer Fahrer, zugleich Botschafter und Pionier, der die Schweiz dauerhaft auf der Weltkarte des internationalen Rennsports verankerte.
Herbert Müller
Herbert Müller, genannt «Stumpen-Herbie», kam im Mai 1940 in Reinach (AG) zur Welt. Vom Galvaniseur wurde er zu einer prägenden Figur des Langstreckensports.
So genannt wegen seiner Vorliebe für Zigarren, siegt er 1966 und 1973 bei der Targa Florio am Steuer eines Porsche, erreicht zwei Podestplätze bei den 24 Stunden von Le Mans (1971 und 1974), triumphiert in der Interserie (3 Titel), bei europäischen Bergrennen und beendet den einzigen Grand Prix seiner Karriere (Pau, 1963) auf dem 5. Rang.
Ein zäher, souveräner, entschlossener und populärer Fahrer, der die Schweiz auf den anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt zum Glänzen brachte.
Praktische Informationen
- Daten: 8. Mai bis 31. Oktober 2026
- Öffnungszeiten: jeden Freitag von 14 bis 19 Uhr und jeden Samstag von 14 bis 17 Uhr
- Eintritt: 15.– / 12.– AHV und Studierende
- Gruppenreservationen: nach Vereinbarung – [email protected]
- Ort: Halle Murtenbox, Au Tombex 40, 3280 Morat
Weitere Informationen auf der Webseite der Association Jo Siffert.




























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