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Fernseh-Tipp: Adolf Rosenberger - der Mann hinter Porsche

10. Juni 2019
Text:
ARD/WB
Fotos:
Daimler AG 
(1)
 
1 Fotogalerie

Adolf Rosenberger war der Sohn einer assimilierten jüdischen Familie, mit 17 Jahren avancierte er bereits zum Kampfflieger im Ersten Weltkrieg, danach war er Techniker, Geschäftsmann und Werksrennfahrer bei Mercedes-Benz.

1930/31 gründet er mit Ferdinand Porsche und dessen Schwiegersohn Anton Piëch die Porsche GmbH in Stuttgart, die Keimzelle der heutigen Weltmarke.

Als Geschäftsführer zieht Rosenberger Aufträge aus der Automobilindustrie an Land, ist an der Konstruktion des später so erfolgreichen Auto Union Grand-Prix-Rennwagens beteiligt und hält als Mitgründer und Miteigentümer zehn Prozent der Firmenanteile, die er jedoch 1935 als Jude unter bemerkenswerten Umständen an Porsche abtritt.

Kurz darauf wird Rosenberger von den Nationalsozialisten in das Konzentrationslager Kislau verschleppt. Nach seiner Entlassung emigriert er. In den USA startet Adolf Rosenberger unter dem Namen Alan Robert noch einmal ein neues, erfolgreiches Berufsleben. Doch die Sehnsucht nach seiner verlorenen Heimat bleibt.

Keine Chance für einen Neuanfang

Nach Ende des Kriegs (1945) möchte er wieder mit Porsche zusammenarbeiten. Doch weder ein Prozess gegen Porsche und Piëch noch die vermeintliche Aussöhnung mit Porsche-Sohn Ferry bringen Rosenberger zurück in das einst von ihm mitgegründete Unternehmen.

Adolf Rosenberger alias Alan Robert stirbt 1967 in Los Angeles. Doch der "Fall Porsche" bleibt eine offene Wunde bei Sandra Esslinger und den anderen Familienangehörigen von Adolf Rosenberger.

Auf der ARD wird am 24. Juni 2019 um 23:30 Uhr eine sircherlich sehenswerte Dokumentation von Eberhard Reuß ausgestrahlt.

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