Es ist quasi offiziell, 2017 wird die letzte Dodge Viper von den rund 80 Arbeitern der Fabrik an der Conner Avenue in Detroit zusammengebaut, vorwiegend von Hand notabene. Gerade einmal 760 Viper konnten 2014 verkauft werden, 2015 wird es kaum besser aussehen. Zuwenig, um die Produktion aufrechtzuerhalten.
1992 kam die erste Dodge Viper auf den Markt, ein modernes “Muscle Car” mit einem Zehnzylindermotor und einer Optik, die an die Cobra erinnerte. In einigen Märkten wurde der Sportwagen auch als Chrysler Viper verkauft.
Kurz darauf folgte das Coupé GTS, das optisch einige Verwandschaft mit der Cobra Daytona hatte und auch auf den Rennpisten der Welt, u.a. in Le Mans, für Klassensiege sorgte.
1996 wurde die Viper sanft überarbeitet, 2003 folgte die komplett neu gezeichnete zweite Generation (SRT-10).
2008 dann gab es ein Facelift und technische Änderungen. 2010 schien das Ende gekommen zu sein, doch 2013 folgte die glückliche Auferstehung in Form der Viper VX mit rund 650 PS unter der Haube, vorgestellt an der 2012 New York Auto Show.
2017 soll die Viper-Geschichte also nach 25 Produktionsjahren zu Ende sein, ein Nachfolger wird nicht in Aussicht gestellt. Man wird ihr nachweinen, denn die Viper war einer der letzten Sportwagen mit traditioneller Ausrichtung, will heissen mit grossvolumigem Motor und langer Motorhaube ohne viel Beigemüse.




























































































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