Den Oldtimer oder das Wohnmobil mit Innenkotflügeln schützen

Erstellt am 5. März 2014
, Leselänge 3min
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
Lokari 
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Bereits 1960 patentierte der finnische Erfinder Leo Laine Innenkotflügel und gründete das erfolgreiches Unternehmen Lokari, welches bis zum heutigen Tag hochqualitative Rostschutz-Produkte für die Autoindustrie herstellt.

Comeback einer bewährten Erfindung

Die nachrüstbaren Radhausschalen und Radkastenverkleidungen erleben seit einigen Jahren ein großes Comeback, da immer weniger Fahrzeuge serienmäßig mit diesen effizienten, den ganzen Radkasten abdeckenden, Rost-Wächtern ausgestattet werden.


Lokari - Innenkotflügel aus Aluminium
Copyright / Fotograf: Lokari

Auch für den Endverbraucher

Seit einigen Jahren gibt es - auch für den Endverbraucher - wieder die Möglichkeit, diese Qualitätsprodukte aus Aluminium mit Gummilippen (meist für Klassiker vor dem Baujahr 1980) und aus HD-Polyethylen (Kunststoff) für mehr als 1000 aktuelle Fahrzeugtypen, über ein europäisches KFZ-Fachwerkstätten-Netz, sowie autorisierte Händler und Onlineshops, nachzurüsten.

Für viele Marken von Alfa Romeo bis Wolga

Ob es sich um eine Alfa Romeo Giulia, einen Mercedes Benz 300 Adenauer oder einen Triumph Spitfire Mk IV 1500 handelt, den schützenden Innenkotflügel gibt es für über 1000 Fahrzeugtypen. Selbst eine H-Zulassung ist kein Problem, denn es handelt sich um zeitgenössisches Zubehör, da Innenkotflügel seit Ende der Fünfzigerjahre lieferbar.

Vor allem auch für den Oldtimer

Eine Nachrüstung lohnt sich auch für Klassiker unbedingt. Durch die Verlagerung des Taupunktes weg von der Karosserie wird auch schon vorhandene Korrosion deutlich gebremst. Wenn man zusätzlich die Radlaufkante von innen mit Hohlraumversiegelung einsprüht, kommt der Rostfraß durch Sauerstoff-Abschluss weitgehend zum Stillstand.

Auch für Camper, Vans und Transporter

Gerade für Camper, Vans und Transporter ist dieses Thema von größter Bedeutung. Da investiert der Wohnmobilfahrer ein kleines Vermögen für die Innenausstattung bzw. den Aufbau auf seinen Transporter bzw. das Fahrgestell und individualisiert den Wagen gemäß seinem Zweck. Dann fährt er mit dem Wagen auf die schönsten Campingstandorte, nicht selten durch Matsch, Kies und Lehm und wundert sich, dass nach ein paar Jahren die Radläufe korrodieren bzw. im Laderaum Kondenswasser dem Rost Vorschub leistet. Der oftmals verdoppelte Wert eines Wohnmobils gegenüber seinem „Unterbau“, ist natürlich ein Grund auch die Nutzungsdauer entsprechend zu verlängern und Rostfraß zu vermeiden. Dabei könnte man den Unterbau durchaus auch gegen diese Unbill schützen


Lokari Innenkotflügel - Montage-Beispiel
Copyright / Fotograf: Lokari

Innenkotflügel gibt es für den äußeren Radkasten und als Radkastenverkleidungen für den Laderaum, wenn der Ausbau auf Basis von serienmäßigen Kastenwagen erfolgte. Aber auch bei Aufbauten, wo nur das Führerhaus auf dem Großserienfahrzeug aufbaut (teilintegriert), können diese Innenkotflügel zumindest vorne verbaut werden. Vom Ladungsgut verbeulte Radkästen gehören damit der Vergangenheit an. Abrollgeräusche werden größtenteils absorbiert und die Isolation des Radkastens vermeidet Kondensationseintrag. Auf jeden Fall wird auf diese Weise Rostfraß an den Rändern des Radlaufs verhindert.

Einen Zusatznutzen entwickeln oft die serienmäßigen „Spritzlappen“. Der Dreck fliegt nicht mehr an den meist etwas vorstehenden Aufbau.

Weitere Informationen zu Innenkotflülgeln finden sich auf der Website von Lokari.

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