Das Bergrennen Arosa ClassicCar gehört zu den Klassikern im historischen Rennsport in Europa. Tatsächlich ist es auch das einzige Bergrennen in der Schweiz, das jährlich stattfindet und den FIA-Anforderungen genügt. Entsprechend gibt es es auch eine Rennklasse, in der voll auf Geschwindigkeit gefahren wird.
Mit Durchschnittsgeschwindigkeiten über 100 km/h auf der rund 7,8 km langen Bergrennstrecke von Langwies nach Arosa fühlt sich die Berg- und Talbahn (es gibt auch eine Bergabstrecke von 1,2 km) wie der Nürburgring der Berge, nicht zuletzt auch wegen der 76 Kurven, für deren Einprägung der Fahrer einiges an Training benötigt.
Für die Austragung im Jahr 2013, die zwischen dem 29. August und dem 1. September stattfindet, mussten die Organisatoren in Abstimmung mit der Schweizer Rennsportbehörde ASS (Auto Sport Schweiz) ein neues Reglement verfassen, das direkte Auswirkungen auf die Teilnehmer hat. So muss neu jeder Fahrer, unabhängig ob er in der Regularitäts- oder Rennklasse startet, eine Fahrerlizenz, jedes Auto über einen Wagenpass verfügen. Dies sind allerdings nicht unüberwindbare Hürden, denn für die Regularitätsklasse genügt für das Auto der FIA-HRCP (Historic Regularity Car Pass) und für den Fahrer die Tageslizenz INT-D sowie die historische INT-H-B Jahres-Lizenz, die auch ohne den bekannten zweitägigen Ausbildungskurs erhältlich ist. Etwas Vorbereitungszeit und einige zusätzliche Fränkli sollten man sich allerdings schon beiseite legen.
Die neuen Reglemente sind online einsehbar, auch die Einschreibung wird über ein Online-Nennsystem durchgeführt. Für weitere Informationen sei auf die Website der Arosa ClassicCar verwiesen.
Für die Arosa ClassicCar 2013 wird das Eingangsdatum der Nennung als eines der Kriterien für die Nennbestätigung in die Entscheidungsfindung einfliessen. Nennschluss ist der 17. Juni 2013.













































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