60 Jahre Renault 4 - Sonderprogramm zur Feier

Erstellt am 11. Februar 2021
, Leselänge 3min
Text:
Renault/ZG
Fotos:
Renault 
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Vor 60 Jahren rollte der Renault 4 ins Rampenlicht und startete eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Über 8 Millionen Mal verkaufte sich das Kult-Modell in über 100 Ländern während seiner mehr als 30-jährigen Produktionszeit und gilt damit zu Recht als Ikone.

Vorgestellt wurde er am 4. Oktober 1961 im Rahmen des Pariser Autosalons. Renault positionierte ihn als Konkurrenten zum Simca 1000 oder dem VW Käfer. Mit einer zweckmässigen Form, dem Fokus auf Langlebigkeit und vielerlei praktischer Lösungen, entwickelte sich der R4 zum Verkaufsschlager.

Einfach, robust und effizient

Die Karosserie mit den runden Ecke wurde auf einen Plattformrahmen geschraubt. Da somit alle wichtigen Teile einfach demontiert werden konnten, machte ihn dies besonders einfach zu warten und zu reparieren.


Renault R4 (1961) - Blick in den Motorraum des R4 L
Archiv Automobil Revue

Unter der Haube arbeitete ein einfaches Vierzylinder-Motörchen, welches front-mittig verbaut war. Anfangs leistete dieser 23 PS. Renault spendierte ihm über die Jahre aber kleine Leistungssteigerungen, was schlussendlich bei einer Leistung von 34 DIN-PS, also rund 50% mehr, endete.

Sonderprogramm zur Feier

R4 Fans sollten am 4. und 14. jedes Monats die sozialen Netzwerke von Renault im Auge behalten. Es warten exklusive Inhalte, von Fans für Fans gemacht, darunter Interviews mit Sammlern und Prominenten. Je nach aktuellen Ereignissen kann sich das offizielle Programm noch weiterentwickeln und wird durch Aktionen auf lokaler Ebene ergänzt.

Im Februar startet Grafikdesigner Greg die Feierlichkeiten mit Illustrationen zum Renault 4, der ihn im Stil verschiedener Epochen zeigt. Alle seine Designs werden im Laufe des Jahres nach und nach publiziert. Auch auf den Social-Media-Kanälen von Renault wird sich im Februar einiges tun zum Renault 4. Abschliessend für diesen Monat zeigt Renault auf der Champs-Elysées eine Sonderedition des 4, genannt “Parisienne”.

Im März und im April geht es weiter mit einer Sonderschau von Renault Classic und einer Renault Miniaturen-Sammlung, welche in der Boutique des Ateliers Renault und im Online-Shop erhältlich sein wird.


Renault 4 (1961) - Produktion am Fliessband
Copyright / Fotograf: Renault

Das Jahr wird noch einige weitere Highlights zum Renault 4 mit sich bringen, wie eine spezielle Kleidungskollektion, diverse Videos, einen neuen R4 mit vielen Überraschungen und vieles mehr.

Weitere Aktionen werden im Laufe des Jahres angekündigt.

Bilder zu diesem News-Artikel

von wi******
12.02.2021 (08:03)
Antworten
52 Bilder aber kein Blick unter die Motorhaube!
Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
12.02.2021 (08:17)
Danke für Ihren Einwand, wir haben in uns zu Herzen genommen und sofort ein paar weitere Bilder aus unserem grossen Fotoarchiv dazugestellt, darunter auch zwei Motorbilder.
von mi******
12.02.2021 (11:04)
Antworten
Bei den Bildunterschriften wurden einige wichtige Infos leider nicht berücksichtigt. Die Bilder 3, 6, 7, 17 und 41 zeigen einen R4 Super, nur der hatte die nach unten öffnende Heckklappe mit dem versenkbaren Fenster, sowie die doppelten Stossstangen. Auf Bild 56 wird im Vordergrund auf dem Fliessband ein R4 Safari gezeigt - Charakteristisch sind neben dem speziellen Farbton die seitlichen Schutzleistern, die es in dieser Form nur bei diesem Sondermodell gab, sowie die vorderen Sitze mit den Kopfstützen am Rohrgestell.
von Raymond
16.02.2021 (09:22)
Antworten
Ich bin zwar 2CV Besitzer aber der R4 ist auch ein Stilikon aus den 60er Jahren. Der R4 war für der Grund für Citroën um die Dyane zu entwickeln. Etwas mehr 'Luxus' als der 2CV und mit Heckklappe.

Die gebaute Stückzahlen des R4 sind immens. Desto tragischer wie wenig man diese noch sieht.
von kd******
16.02.2021 (10:06)
Antworten
Es ist schade, daß es heute solche (oder ähnliche) Autos nicht mehr gibt. Ich habe 1 R4 und 3 R6 gefahren, gäbe es heute ähnliches, würde ich ihn kaufen.
Natürlich - Sicherheitsansprüche, Komfort etc. sind gestiegen, aber ein Auto mit max 70 PS, großer Heckklappe, ausbaubaren Rücksitzen etc. und akzeptablem Preis müßte doch auch heute zu bauen sein. Wer braucht die ganzen dicken SUV oder PKWs mit min. 150 PS? Ich nicht.
Antwort von ru******
16.02.2021 (23:47)
...nicht mehr gibt? Es gibt sie doch, z.B. wird der FIAT Panda immer noch gebaut, zumindest bis vor kurzem. Oder der "indirekte" Nachfolger Renault Kangoo, oder der ähnliche FIAT Qubo/Citroen Nemo....
Antwort von ru******
16.02.2021 (23:50)
und der R6 als TL mit 1100ccm und 48 PS war eher ein kleiner R16 als ein R4. Ich hatte ebenfalls zwei R6 TL, tolle, vollwertige Autos, im Unterschied zum R4. Nur den R6 (ohne TL) mit dem gleichen 850er Motor wie der R4, den habe ich nicht verstanden, aber er wurde ja auch selten gekauft....
Antwort von kd******
17.02.2021
der Panda ist zu klein (keine Ladefläche) und Kangoo, Qubo und Nemo sehen doch furchtbar aus! Verquollen und mit Plastikapplikatioen verschandelt.
Ich meine ein nüchternes, praktisches Auto ohne Schnickschnack und ohne ästhetische Beleidigungen. Aber die sind eh' heute formaler Standard, mit wenig Ausnahmen.
Antwort von ru******
18.02.2021 (09:02)
Hallo kd******,
verklären des R4 ist das eine, offen sein für immerhin vorhandene Ideen der Hersteller heutzutage das andere. Der "neue" FIAT Panda ist mit dem R4 identisch lang, aber sehr viel breiter als dieser. Davon geht zwar innen wieder durch die modernen Unfallsicherheitsvorkehrungen einiges verloren, aber nicht alles. Und dieser letzte Panda seit 2012 ist für heute positiv einfach gemacht, nicht verquollen und sehr liebenswert, auch lustig in seiner Form und in vielen tollen Farben lieferbar. Der Laderaum des R4 ist nicht größer. Eine Klasse höher als den Panda gäbe es z.B. noch den Citroen C3 Picasso, auch eine Idee....
Antwort von kd******
18.02.2021 (09:35)
Hallo ru******,
Danke für die Tipps! ich habe mir gerade beide angesehen, raum- und ausstattungsmäßig etc. wäre dies wirklich eine Alternative. Wenn mein aktueller Leasingvertrag 22 ausläuft, werde ich dort auch mal schauen, was es dann gibt.
ps: den R4 will ich gar nicht verklären, außerhalb der 3. Welt sind wären heute 34 PS wirklich wenig, die Rostanfälligkeit undiskutabel, ebenso wie Sicherheit. Wenn die "neuen" nur nicht so hässlich wären ...
von sa******
16.02.2021 (11:39)
Antworten
Ein Jammer gibt es keine Neuauflage des R4. Die Studie von David Obendorfer würde ich sofort kaufen, am besten gleich elektrisch!
von Strich 8
16.02.2021 (12:36)
Antworten
Konkurrenten zum Simla 1000? Es sollte wohl Simca 1000 heißen.
Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
16.02.2021 (12:43)
Und wie! Sonst wäre da ja eine weitere (unbekannte) Automarke entstanden ... Simca ist richtig. Und korrigiert im Bericht.
von he******
16.02.2021 (20:49)
Antworten
Es kostet nicht viel, einen R4 elektrisch umzurüsten. Die Wagen sind leicht wendig und effizient. Ideal für die Umrüstung.
Antwort von la******
16.02.2021 (21:17)
wieviel kostet sowas denn? Das wäre ja überhaupt der Knaller. Schönster Charme mit modernem Antrieb, falls mal kein Sprit mehr erlaubt ist...?
von ma******
16.02.2021 (22:40)
Antworten
Wirklich tolle Kiste mit dem Motor ca. 850 ccm (meines Wissens) aus dem Renault Heck mit damals ca. 28 PS sehr elastisch. Trotz 3-Gang Getriebe meisterte er auch die Sierra Nevada bis auf 3000 m über Meer. Leider war der Unterbau sehr rostanfällig. Offenbar verhinderten die Erbsenzähler in der Buchhaltung den eher kleinen Aufwand, der Kiste einigermassen die Hohlräume zu behandeln. Als Döschwofahrer war aber dieses Citroenfeeling im Eimer. Wechselte nach 2 Jahren wieder auf einen 16 PS-2CV. frey.m@bluewin.ch
Antwort von Toddel
28.02.2021 (12:25)
R4 Motor im Heck?? - Kann sich nur um 4CV oder Dauphine handeln.
Antwort von ma******
28.02.2021 (17:08)
In unseren Breitengraden hat man den Renault 4CV immer Renault Heck genannt. Andernorts nannte man ihn meines Wissens Crèmschnittchen. frey.m@bluewin.ch
von al******
16.02.2021 (23:22)
Antworten
Nach der Bundeswehrzeit brauchte ich ein neues Auto. Den R4 hatte ich mir angesehen, mich aber dann für den
R8 mit 45 PS entschieden. Ich wollte ein AUTO keine praktische "Kiste". Mit dem R8 war ich 1973 mit 4 Personen
bis in Rom.
Außerdem meine ich, dass der R8 eher als Alternative zum Simca 1000 gedacht war. Die Form war jedenfalls
ähnlicher.
Antwort von ru******
16.02.2021 (23:56)
.....richtig, der R8 war natürlich eine ganze Stufe höher als der R4, das sagen ja schon die Ziffern aus. Ein R4 war etwas ganz anderes als ein SIMCA 1000 oder ein R8, es war nie ein Konkurrent derer. Komisch war dann der R10, diese Verlängerungen des R8 vorne und hinten waren einfach nicht gelungen. Am besten war der R8 Major mit 1100ccm oder der R8 Super, sozusagen die Limousinenschwester zur tollen Caravelle 1100/1100 S!
von al******
17.02.2021
Antworten
Vielen Dank für die prompte Antwort von ru******
Meine Meinung war eigentlich auch an die Redaktion gerichtet, weil im Artikel folgendes steht:
"""Renault positionierte ihn als Konkurrenten zum Simca 1000 oder dem VW Käfer. """
Dies konnte der R4 nie leisten, eher der R8 gg. Simca bzw. Käfer.
von ag******
17.02.2021 (11:31)
Antworten
War ein tolles Auto, ich erinnere mich an schöne Urlaube, vollgepackt bis unter das Dach über viele Schweizer Alpenpässe, Verbrauch 5,2 Liter / 100km, notfalls konnte man auch im Auto schlafen, sehr schön für unsere studentischen Brieftaschen. Alles gar kein Vergleich zum Käfer, der mehr als doppelt so viel verbrauchte und viel enger war.
Antwort von ru******
18.02.2021 (09:09)
...ein Käfer als 1200er mit 34 PS verbraucht vernünftig eingestellt ca. 7,5-8 L, die Hälfte davon wären 3,75-4L. Den R4 möchte ich mal sehen.... "Mehr als doppelt so viel", was soll das, in dieser heutigen "Nach-Trump-Ära" bitte keine solchen Unwahrheiten mehr verbreiten. Natürlich verbraucht der R4 weniger als der Käfer, aber es sind ca. 1,5 L.
von ag******
18.02.2021 (09:14)
Antworten
Ok, ich rede vom 1302 S meines Vaters, der brauchte oft 12 Liter, war aber unter Fachleuten immer als Schluckspecht bekannt. Also nix Trump.
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