Unter dem Motto “Forever Forward since 1899” feiert Opel dieses Jahr 125 Jahre Automobilbau.
Die Geschichte von Opel begann indes bereits 1862, als Adam Opel in Rüsselsheim seine erste Nähmaschine zusammensetzte und damit den Grundstein für sein Unternehmen legte. Mit der Produktion des ersten Hochrads 1886 zählt Opel zu den ersten Fahrradherstellern in Deutschland und steht in den 1920er-Jahren weltweit an der Spitze der Produktion.
Dass Opel auch zu einem der grössten Automobilhersteller in Europa wurde, ist Sophie Opel zu verdanken, die nach dem Tod ihres Mannes Adam Opel im Jahr 1895 gemeinsam mit ihren fünf Söhnen die Leitung des Familienunternehmens übernommen hat.
Sie sind es auch, die für Opel den Wandel zur modernen Mobilität mit dem Automobil vornahmen. Am 21. Januar 1899 unterzeichnete Wilhelm Opel einen Vertrag mit dem Dessauer Hofschlossermeister Friedrich Lutzmann, der bereits seit 1894 Motorwagen fertigte und deshalb über ausreichend Erfahrung verfügte. Für 116'887 Mark verkaufte er den Opel-Brüdern das Grundstück, die Hallen und die Maschinen und der gesamte Betrieb wurde von Dessau an den Opel-Sitz nach Rüsselsheim verlegt. Die Übernahme der Motorwagenfabrik kennzeichnet den offiziellen Startschuss zur Automobilproduktion bei Opel.
Seither haben 75 Millionen Opel-Fahrzeuge die Werkshallen in ganz Europa verlassen, und auch nach 125 Jahren werden in der Stammfabrik in Rüsselsheim immer noch Autos gebaut. Aktuell etwa die jüngste Generation des Opel Astra.

































































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