Ford Mercury Cougar XR7 Eliminator Tribute (1970)
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Der 1964 vorgestellte Ford Mustang war ein Verkaufserfolg, der zeigte, wie beträchtlich die Marktchancen für sportlich aufgemachte Autos in Amerika waren. General Motors, der grösste amerikanische Autokonzern, bediente diesen Trend zweieinhalb Jahre später mit dem im Herbst 1966 vorgestellten Chevrolet Camaro als Konkurrenzmodell. Da vorauszusehen war, dass sich durch den Camaro die Verkaufszahlen des Mustang verringern würden, plante Ford einen Schritt voraus und brachte gleichzeitig mit dem Camaro den Mercury Cougar heraus. Mit der Überarbeitung der 1. Generation ab 1969 wuchs die Karosserie deutlich und der Cougar war auch als Cabrio lieferbar. Der Coke-Bottle Hüftschwung war viel markanter ausgeführt und die Radhäuser nicht mehr rund, dem Rad folgend, sondern weiter ausladend. Die Zierleisten des Kühlergrills samt den Klappen, hinter denen sich die Frontscheinwerfern verbargen (engl. Hideaway Headlights), wurden ab 1969 waagerecht ausgeführt und die Rückleuchten überarbeitet. Zudem war nun eine «scharfe» Version des Cougar verfügbar – der Eliminator. Das Eliminator-Paket war für nur die Modelljahre 1969 und 1970 erhältlich und konnte mit verschiedenen Motor-Getriebe Kombinationen bestellt werden. Dieses Sport Paket wurde jedoch selten geordert, lediglich 2'268 Cougar verliessen 1970 das Werk mit dieser Option. Dieser Mercury Cougar verliess im März 1970 das Werk als XR7 Ausführung mit 300 hp 5.8-Liter V8 und automatischem Getriebe. Damals noch in «Ivy Yellow» mit grüner Innenausstattung, wurde das hübsche Coupé 2011/2012 in Florida restauriert, und im aktuellen «Competiton Orange» mit schwarzer Innenausstattung als Eliminator Tribute mit allen entsprechenden Insignien neu aufgebaut. Kurze Zeit später wurde der Cougar nach Holland verkauft, wo er im April 2015 vom Einlieferer erworben wurde. Nach der Überführung in die Schweiz wurde das Pony Car für die Zulassung vorbereitet, wobei der Tachometer auf Kilometer umgebaut, der Kühler überholt und die Kardanwelle revidiert wurden. Zudem wurde ein neues Sperrdifferential und einen Satz 15-Zoll Rallye-Räder montiert. Seit der Fertigstellung im März 2017 wurde der Mercury lediglich rund 6‘000 km gefahren – mit ein Grund, weshalb sich der Einlieferer nun davon trennen möchte. Der Cougar verfügt über eine FIVA-ID, befindet sich aktuell in sehr gutem Zustand und wird mit dem letzten Service sowie der letzten MFK als Veteranenfahrzeug im April 2025 übergeben.
38'000.- CHF (verhandelbar)
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