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Toffen Oktober 2020 Auktion
Bild (1/48): Porsche 356 A 1600 Carrera GT 'V2' (1957) - an der Porsche Sound Nacht 2014 (© Emanuel Zifreund, 2014)
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  • Porsche Sound-Nacht 2014 - Applaus für Motoren und Anekdoten

    Erstellt am 25. Oktober 2014
    Text:
    Emanuel Zifreund
    Fotos:
    Emanuel Zifreund 
    (72)
    Archiv Porsche AG 
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    An der vierten Ausführung der Porsche Sound-Nacht liess es sich Achim Stejskal, Leiter des Porsche Museums in Zuffenhausen, nicht nehmen, das teilweise von weit her angereiste Publikum persönlich zu begrüssen.

    Unzählige Zuschauer hören Mezger und Schäffer beim Erzählen über den Porsche 917/30 Spyder (1973) - an der Porsche Sound Nacht 2014
    © Copyright / Fotograf: Emanuel Zifreund

    Diejenigen, die eine der begehrten 911 Eintrittskarten ergattert hatten, konnten sich vor der Veranstaltung noch die Ausstellung ansehen, die jeweils bekanntlich nur einen Teil der 500 Fahrzeuge zeigt, über die das Museum verfügt.

    Durch den Abend moderierten gekonnt der bekannte Motorsportkommentator Walter Zipser sowie Dieter Landenberger, Leiter des Porsche Archivs und bestens mit der Materie vertraut.

    Porsche 356 A 1600 Carrera GT "V2"

    Den Beginn machte ein Fahrzeug, das es, obschon optisch wenig auffallend faustdick hinter den Ohren oder unter der Haube hat. Denn dort findet sich ein Renntriebwerk, dessen Drehzahlfreude und Sound bis heute legendär sind. Mit Trockensumpfschmierung, Doppelzündung, Doppelvergaser und 4 Nockenwellen ausgestattet, erhielt der in allen wesentlichen Teilen aus Aluminium bestehende Motor Zutaten, die sonst nur auf der Rennstrecke zu finden sind gemäss dem typischen Porsche-Motto "Jeder Sportwagen ist ein Rennwagen."

    Porsche 356 A 1600 Carrera GT 'V2' (1957)
    © Copyright / Fotograf: Archiv Porsche AG

    Der ab 1955 erhältliche Porsche 365 A Carrera wurde durch den Wagen, mit dem einst Paul Ernst Strähle zahlreiche Siege einfuhr, wirklich eindrucksvoll vertreten. Der Sohn des Rennfahrers präsentierte den "V2" mit sichtlicher Freude und erzählte von dem sehr emotionalen Verlauf des Rückkaufs des Wagens durch seinen Vater. Dass der Porsche wirklich über 500'000 km auf dem Tacho hat, wollte angesichts seines hervorragenden Zustands keiner der Zuschauer glauben.

    Porsche 356 A 1600 Carrera GT 'V2' (1957) - an der Porsche Sound Nacht 2014
    © Copyright / Fotograf: Emanuel Zifreund

    Bedenkt man aber, dass der 356er zusätzlich nicht nur als Trainingswagen herhalten musste, sondern auch im Auftrag von Porsche zu Versuchsfahrten herangezogen wurde, so erklärt sich der hohe Tachostand aber schnell.

    Stellvertretend für die zahlreichen Siege des vermutlich erfolgreichsten Renn-Carrera überhaupt nennen wir hier die Siege auf der Lüttich-Rom-Lüttich, der Mille Miglia, der Tour de France und der Tour de Korsika. Bemerkenswert ist noch, dass Paul Ernst Strähle einer der wenigen reinen Privatfahrer in jener Zeit war!

    Mit der Genehmigung u.a. von Huschke von Hahnstein wurde damals eine Carrera GT Rohkarosse von der Firma Reutter gekauft und anschliessend mit den Teilen eines anderen verunfallten Wagens aufgebaut. Das Ergebnis reichte für zwei Siege in der Targa Florio, drei Mal für die 1000 km auf dem Nürburgring und zahllose weitere Einsätze und Siege.

    Porsche 356 A 1600 Carrera GT 'V2' (1957)
    © Copyright / Fotograf: Archiv Porsche AG

    Das legendäre Kennzeichen "V2" verdankt der Wagen dem Beamten auf der Zulassungsstelle. Das Wunschkennzeichen WN-P1 war schon vergeben, die ersatzweise angebotene Nummer "V1" hielt Strähle für ungeeignet. "Damit kann man doch nicht nach Italien gehen", und da "V2" und "V3" noch frei waren, wurden einfach alle drei Kennzeichen reserviert. Der Carrera Speedster bekam V1, der Carrera GT bekam V2 und die Nummer WN-V3 wartet wohl bis heute auf ihre Verwendung.

    Porsche Typ 718 Formel 2 und 804 Formel 1

    Von 1903 bis 1965 war die Solitude vor den Toren Stuttgarts die Hausrennstrecke von Porsche und 2015 wird Porsche mit dem Museum beim Solitude Revival wieder vertreten sein.

    Zwei Fahrzeuge, die damals nicht nur auf der Solitude sondern auf der ganzen Welt schnell unterwegs waren, kamen als nächste auf die Bühne. Wir kommen zum Thema Formel 1 und Formel 2.

    Porsche Typ 718 Formel 2 (1960) auf der Solitude
    © Copyright / Fotograf: Archiv Porsche AG

    1957 ging es los mit der Formel II, das Reglement verlangte Fahrzeuge mit freistehenden Rädern, also entstand auf Basis des 718 RSK ein Monoposto mit etwas längerem Radstand und grösserem Tank. Dem Vierzylinder-Motor wurden 155 PS entlockt. Eines der sieben seit 1959 gebauten Exemplare wurde auf die Bühne geschoben. 1960 siegte der 718 bei sechs von zwölf Rennen, eine gute Voraussetzung für den Einstieg in die Formel 1 und so stimmte Ferry Porsche 1960 der Entwicklung des 771 zu. Ein aufwändiger 1,5 Liter Achtzylindermotor mit 240 PS entstand, der 1962 beim grossen Preis von Rouen in Frankreich an den Start ging.

    An diesem denkwürdigen Sonntag, dem 8. Juli 1962, war Adenauer morgens zu Gast bei De Gaulle - 17 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges war das eine historische Mission. Nachdem die Staatsmänner vormittags gemeinsam eine Messe in der Kathedrale von Reims besucht hatten, gewann Porsche nachmittags den Grandprix auf der Rennstrecke.

    Egon Alber berichtet über den Porsche Typ 718 Formel 2 (1960) und den Typ 804 Formel 1 (1962) - an der Porsche Sound Nacht 2014
    © Copyright / Fotograf: Emanuel Zifreund

    Der geladene Gast feiert dieses Jahr 70 Jahre Porsche. Begeistert wurde Egon Alber empfangen, dessen Laufbahn bei Porsche 1944 mit 14 Jahren als Lehrling begann, und der dann später mit Jim Clark und Graham Hill unterwegs war.

    Als Motorenmonteur an der Seite von Hans Mezger erlebte er einiges im Hause Porsche. Mit strahlenden Augen berichtet er von der Fertigung des 2-L-Achtzylinders vom Typ 771 mit einer Kurbelwelle, zwei Zwischenwellen, vier Königswellen und vier Nockenwellen und jede Menge Kegel- und Tellerräder - eine grössere Arbeit für einen Mechaniker konnte man sich gar nicht vorstellen.

    Und beim ersten Test auf dem Prüfstand passierte: gar nichts. Das Triebwerk gab keinen Ton von sich. Aber Egon Alber wurde entlastet, es war nicht seine Schuld, die Konstruktion musste nacharbeiten...

    Porsche Typ 718 Formel 2 (1960) und Porsche Typ 804 Formel 1 (1962)
    © Copyright / Fotograf: Archiv Porsche AG

    Dass das Formel 1 Engagement bald beendet wurde, bedauert er noch heute. Schon damals kamen die Mechaniker weit in der Welt herum, bis Buenos Aires reicht die Liste der Einsätze, die Alber absolvierte.

    Bei einem Rennen dort gingen Porsche nach zahllosen Motorschäden die Kurbelwellen aus. Damit Hans Hermann fahren konnte, tauschten sie bei Wolfgang Seidel, dem die Reifen ausgegangen waren, gegen einen Satz Reifen und das Versprechen, wenn er das nächste Mal nach Zuffenhausen komme, bekäme er eine neue Hirth-Welle, eine Kurbelwelle vor Ort ein, mit deren Hilfe Porsche einen Motor aufbauen und den Klassengewinn einfahren konnte.

    Porsche Typ 718 Formel 2 (1960) - an der Porsche Sound Nacht 2014
    © Copyright / Fotograf: Emanuel Zifreund

    Der Sound des Formel 2 Typs 728 und des Formel 1 Typs 804 im Duett an der Sound Nacht 2014 brachte die Fans zum Jubeln.

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    Porsche 911 Carrera RSR 3.0

    Von den 30'000 Rennsiegen des Hauses Porsche gehen 20'000 auf den Typ 911 zurück. An der Sound-Nacht wurde ein ganz besonderes Modell vorgestellt: Der 911 Carrera RSR 3.0! 110 Stück der 3L-Version wurden von dem für die Gruppe 4 konzipierten Wagen gebaut, davon 57 Stück als RSR. In Kundenhand war es das Sportgerät, das man Mitte der Siebziger haben musste.