Mit über 33 Austragungen gehört der Safenwiler Oldtimer Grand Prix bereits selber zu den Klassikern. Der Veranstaltung an sich tut dies jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil. Mit einer routinierten Organisation, etwas Improvisationskunst und sehr viel Herzblut wurden sowohl die Besucher wie die Teilnehmenden Fahrerinnen und Fahrer in Safenwil begrüsst.
Das Speaker-Duo mit Daniel Mauerhofer und Salar Bahrampoori war derweil in zwei verschiedenen Gebieten zu Hause: Dani Mauerhofer bei den Autos und Motorrädern, Bahrampoori eher bei den flotten Sprüchen.
Kompakt und volksnah
Wieder einmal hat Safenwil mit einer grossen Bandbreite an Fahrzeugen überraschen können. Dabei kennt der Anlass keinerlei elitäres Auftreten. VIP-Bereiche und ähnliches sucht man vergebens, die Nähe zu den Zuschauern ist Konzept.
Und auch untereinander sorgt nur schon das bunte Durcheinander im Fahrerlager dafür, dass ein reger Austausch möglich ist. Was dieses Treffen von vielen ähnlichen unterscheidet ist zudem die Möglichkeit, die Autos in Aktion zu erleben, selbst wenn es sich bei der Strecke kaum um mehr als einer Fahrt um verschiedene Gebäude handelt.
Das ist allerdings in Ordnung, denn statt langwieriger Anlaufzeiten und viel komplizierten Ein- und Auspark-Manövern geht das Ganze relativ einfach vonstatten. Zudem mag es jeder Fahrer gedankt haben, dass in der Hitze niemand allzulange mit laufendem Motor irgendwo hat in einer Reihe stehen müssen. Und natürlich lässt dies den Zuschauern die Möglichkeit, verschiedene Kurven in kurzer Distanz zu erreichen. Die Geräuschkulisse stimmte zudem ebenfalls.
Sternfahrten
Wer sich und seinem Klassiker eine längere Ausfahrt hat gönnen wollen, konnte sich auf eine Sternfahrt begeben. Die Routen führten dabei für die Gruppe Süd ins Luzerner Hinterland nach Willisau und zurück via Langenthal. Für die Gruppe Nord führte die Fahrt in den Aargauer Jura über die Salhöhe bis ins Fricktal, über den Bötzberg und zurück nach Safenwil. Die Gruppe West zog ihre Runde durch die Klus bei Balsthal und über Mümliswil bis Diegten und zurück über den Hauenstein. Und die Ost-Gruppe wandte sich gegen Reiden zu, um dann quer zu den Hügelzügen des Voralpengebiets bis an den Hallwilersee zu gelangen. Dies bevor sich der Tross wieder Richtung Unterkulm und Schöftland gegen Safenwil bewegte.
Für die Gruppen auf der «Rennstrecke» rund um das Occasions- und Technikcenter in Safenwil – natürlich war dies ein reines Schaulaufen – waren derweil vier Runden vorgesehen. Zu den Autos gesellten sich hier auch die Motorräder.
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Gute Tradition
Der Oldtimer Grand Prix in Safenwil mag schon einige Jahre auf dem Buckel haben, soviel Substanz wie hier wird allerdings kaum anderswo geboten. Denn zu den Ereignissen auf den Strecken und im Fahrerlager winkt ja auch das Museum auf der anderen Seite der Autobahn und Bahnlinie. Heuer wird die Dauerausstellung um das Thema «100 Jahre Motorfahrzeuge in Graubünden» ergänzt.
Als Verbindung ins Emil Frey Classic Center stand ein englischer Doppeldeckerbus zur Verfügung. Dieser mag mit ein Grund gewesen sein, dass in Safenwil auch manche junge und jüngste Oldtimerenthusiasten zu sehen waren – beste Voraussetzung dafür, dass in ferner Zukunft dereinst die 66. Austragung des GP gefeiert werden kann – wer weiss?










































































































































































































































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