Eigentlich rechnet man knapp vor Sommerbeginn in Como ja mit Sonne und T-Shirt-Wetter, doch weit gefehlt. Trübes Wetter und kühle Witterung bereiteten kalte Füsse, konnten am Concorso d’Eleganza Villa d’Este vom 25. und 26. Mai 2013 aber der Freude an den eleganten Klassikern nichts anhaben.
Nur den Fahrzeugbesitzern (oder deren Unterstützungsmannschaft) bereitete der Nieselregen zusätzliche Arbeit, denn die Fahrzeuge wollten immer wieder getrocknet werden. Aber am Sonntag, an dem die Preziosen traditionsgemäss dem öffentlichen Publikum in der Villa Erba vorgeführt werden, lachte die Sonne bereits wieder.
Bugatti 57 SC Atlantic von Ralph Lauren als Abräume
Es war zu erwarten gewesen, dass der Bugatti 57 SC Atlantic von 1938 ein Kandidat für den “Best of Show” sein würde. Nur gerade vier dieser Meisterwerke hatte Ettore Bugatti gebaut und das Design seines Sohnes Jean Bugatti lässt Betrachter noch heute den Atem anhalten. Ralph Lauren persönlich kam mit dem vierten gebauten und als “Pope”-Bugatti bekannten Wagen über den Teich und holte nicht nur die begehrte Trophäe “Best of Show”, sondern gewann neben dem Klassensieg auch gleich noch drei weitere durch Publikumswahl bestimmte Preise, sowie den Jury-Preis für das “most exiting design”.
Der Jury mit Hideo Kodama, Patrick le Quémont, Harm Lagaaij, Stefano Pasini, Winston Goodfellow, Dieter Meier, Lorenzo Ramaciotti, Charles Lord March, Ian Cameron und Martin Roth ist es nicht zu verdenken, dem Bugatti zum Sieg verholfen zu haben, ein anderes Ergebnis wäre fast nicht denkbar gewesen.
Eigene Kategorie für Lamborghini
Fünfzig Jahre alt ist die Marke Lamborghini im Jahr 2013 geworden, Grund genug gleich eine ganze Kategorie für die Sportwagen aus Santa Agata einzurichten. Und es wurden denn auch einige ganz besondere Fahrzeuge nach Como gebracht.
Albert Spiess fuhr im ersten je gebauten Sportwagen von Ferruccio Lamborghini vor, dem von Franco Scaglione gezeichneten Lamborghini 350 GTV. Dieser war 1963 präsentiert worden, fand aber weder die Gunst des Publikums noch die des Firmenchefs. Zudem konnte bei der Vorstellung nur ein Wagen ohne Motor präsentiert werden, da der eigens entwickelte Zwölfzylinder-Motor gar nicht im Bug Platz hatte. Diese Probleme konnten später aber gelöst werden und heute fährt der 350 GTV mit eigener Kraft und wurde mit einer Ehrung ausgezeichnet.
Sieger in der Lamborghini-Klasse wurde der 350 GTS von 1965, einem von zwei Einzelstücken, die Touring für den Turiner Autosalon gebaut hatte. Der goldfarbig gespritzte Spider wurde in Como seit damals zum ersten Mal wieder öffentlich präsentiert.
Doch auch der blaue 350 GT, dem ersten verkauften Lamborghini überhaupt, hätte ein Preis gebührt. Dieser Wagen hat eine ganz besondere Geschichte, half doch sein erster Besitzer, der in Genf wohnhafte Robin Grant, bei den Testarbeiten mit und erhielt als Dank 1965 den neuen Vierliter-Motor. Damit wurde aus dem 350 GT eigentlich der Prototyp des 400 GT, das rotweisse Lamborghini-Wappen auf dem Bug, das normalerweise die Traktoren zierte, aber mangels Alternativen damals montiert wurde, blieb ihm erhalten.
Das letztgebaute Touring-Superleggera-Einzelstück, ein Lamborghini 400 GT Shooting Brake von 1966, komplettierte zusammen mit einem baby-blauen Miura SV das imposante Stieren-Quintett.
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Ferrari, Bristol, Aston Martin, und weitere
Der ganz besondere Ferrari 250 LM
32 Ferrari 250 LM wurden gebaut, jeder in seiner Art einmalig und dank dem Le-Mans-Sieg von 1964 unsterblich. Doch Nummer 18 war noch spezieller, er wurde nämlich als Strassenfahrzeug ausgestattet und kam so daher, wie Meister Pininfarina gerne alle 250 LM gebaut hätte, wären nicht die Erfordernisse der Aerodynamik und des Rennsports im Weg gestanden.
Am Genfer Salon 1964 wurde Nummer 18 präsentiert, weiss und mit einem dunklen Mittelstreifen, elektrischen Fensterhebern und einem hübschen Interieur ausgerüstet. Und genauso stand und fuhr er auch wieder im Park der Villa d’Este und gewann verdientermassen den “Best of Class”.
Die Ehrenmeldung in dieser Klasse wurde einem Ferrari 250 GT Tour de France zuerkannt.
Ohne Preis, aber sicher nicht ohne viel Aufmerksam zu erregen, trat der Lancia Sibilio von 1978 seine Heimreise an. Der Prototyp von Bertone sollte vor rund 35 Jahren die Zukunft im Automobilbau verkörpern, doch in seinem dunkelbraunen Kleid und mit gelben Rädern ausgerüstet kam er beim Publikum nicht an, weshalb das Einzelstück sofort nach der Präsentation in Turin in einem helleren Ton umgespritzt und mit goldenen Rädern versehen wurde. Unter dem gewöhnungsbedürftigen Karosseriekleid verbarg sich die Mechanik des Lancia Stratos, das futuristische Interieur erlaubt heute zumindest ein Bewegen des Fahrzeugs.
Die Schönheiten der späten Fünfzigerjahre
Gleich drei offene Maserati-Sportwagen aus den Fünfzigerjahren boten sich mit drei Ferrari-Klassikern ein Kopf-an-Kopf-Rennen in der Klasse “Prancing Horse versus Trident”.
Die Preise heimsten die beiden Ferrari 250 GT SWB mit Berlinetta- und California-Spider-Karosserie ein, aber die Maseratis waren es, die Anhänger von Designklassikern in ihren Bann zogen. Zwei Modelle von Pietro Frua und eines von Zagato demonstrierten, was der gut situierte Mann von Welt Mitte der Fünfzigerjahre kaufen konnte, wenn er einen besonderen Geschmack hatte.
Aston Martin Sportwagen aus Film und Fernsehen
Wenn eine Automarke ihr hundertjähriges Bestehen feiern kann, dann will auch der Concorso in Cernobbio nicht abseits stehen. Für die Klasse “Aston Martin” hatte man sich aber etwas besonderes einfallen lassen.
Neben einem der vier auf Leichtigkeit getrimmten DB 4 GT Zagato, der 1961 erfolglos an den 24 Stunden von Le Mans teilgenommen hatte und vor rund 20 Jahren komplett restauriert wurde, sorgten bei Film- und Fernsehserie-Fans vor allem der Aston Martin DBS, den Brett Synclair alias Roger Moore in der bekannten Serie “The Persuaders” (glanzvoll deutsch synchronisiert als “Die Zwei”) fuhr, für Aufsehen. Man hatte damals, da der V8 nicht zur Verfügung stand, kurzum einen Reihensechszylinderwagen mit den V8-Typenzeichen und -Rädern ausgerüstet, die der Wagen noch heute, nach einer Restaurierung im Werk genauso wieder trägt wie das Kennzeichen “BS 1”.
Ebenfalls vor die Kamera kam der Aston Martin DB 4 Convertible von 1962, der in der Villa d’Este ausgestellt war. Sir Michael Caine alias Charlie Croker zog im Film “The Italian Job” damals nach seinem Gefängnisaufenthalt aus der Tiefgarage.
Nicht die Filmautos aber gewannen die Concorso-Ehren, sondern der Aston Martin DB 4 SS Saloon von 1962, während der DB 4 GT Zagato immerhin geehrt wurde.
Von der Mille Miglia direkt an den Concours d’Elegance
Wenn man als Australier schon einmal nach Europa kommt, dann kombiniert man am besten gleich einige Oldtimer-Ereignisse. So zumindest muss Peter Briggs gedacht haben, als er sich mit seinem MG K3, immerhin einer von 33 gebauten und unter Eyston/Lurani Klassensieger bei der Mille Migla von 1933, nach Italien aufmachte. So fuhr er zuerst an der Mille Miglia 2013 mit, überwand alle Regenfälle und Fluten, kam ins Ziel, nur um dann den Wagen komplett reinigen zu müssen, damit er denn am Concorso d’Eleganza Villa d’Este auch einen guten Eindruck machen konnte.
Für einen Sieg reichte es dann doch nicht, den heimste nämlich Andreas Mohringer mit seinem bereits bekannten, aber auf jeden Fall sagenhaft schönen Ferrari Dino 166P/206P von 1965 ein, während der baby-blaue Ferrari 250 GT Tour de France von 1956 den “Mention of Honor” erhielt.
Der kompakte Bandini im Schatten des Dino
Als kleinster der ausgestellten Preziosen konnte der Bandini 750 Siluro von 1955 gut übersehen werden, aber er präsentierte sich in perfektem Zustand und stellte auch designmässig einen der Höhepunkte dar. Preisehren alledings erhielt der kleine Renner genausowenig wie der Mille-Miglia-erprobte Fiat 580 CS MM von 1938.
Pebble-Beach-Sieger auch in Cernobbio erfolgreich
Erwartungsgemäss wurde der von Saoutchik karossierte Mercedes-Benz 680 S aus dem Jahr 1928 Klassensieger bei den “Kings of the Road”, nachdem er 2012 bereits in Pebble Beach den “Best of Show” gewann. Wäre ihm nicht der Bugatti von Ralph Lauren im Wege gestanden, hätte es vielleicht auch in Como zu mehr gereicht, denn der Wagen beeindruckte sowohl durch seine Gestalt wie auch durch seinen Zustand. Geehrt wurde in dieser Klasse auch das Rolls-Royce Phantom II Continental Sedanca Drophead Coupé von 1933.
Da hatte der Hispano-Suiza von 1929 genauso das Nachsehen wie auch der Isotta-Fraschini 8A von 1930, obschon sich diese beiden im besten Lichte präsentierten.
Bei der Klasse “Transitions” schwang der Ferrari 500 Superfast von 1964 obenauf, während bei der Gruppe “California Dreamin’” ein Jaguar XKSS von 1956 siegte.
Der Jaguar XK 120 aus dem Jahr 1949 schaffte es trotz eindrücklicher Renngeschichte nicht zu Concorso-Ehren, der Marken-Bruder Mark VII mit Karosserie von Stabilimenti Farina musste mit Benzinzufuhrproblemen sogar auf die Ehrenrunde durch den Park verzichten.
Corvetten und besondere Gäste
Als Sonderschau zur Feier des 60. Geburtstag standen im Park der Villa Erba eine Auswahl an Chevrolet Corvette Fahrzeugen, die die verschiedenen Generationen des am längsten produzierten amerikanischen Sportwagen repräsentierten, aber da etwas abseits stehend ein wenig verblassten ob all den glänzenden Schönheiten des Anlasses. Mindestens eine Corvette hätte man vielleicht auch in den Concorso aufnehmen können, gab es doch über die Jahre zahlreiche Einzelkarosserien und Prototypen, die im Feld der Teilnehmer sicher gut ausgesehen hätten.
Immerhin auf die “Hauptbühne” schafften es zwei andere Klassiker. Ein Rolls-Royce Phantom I, der 1913 an der österreichischen Alpenfahrt teilnahm und dort jeden Tag die Rangliste anführte, wurde vom Besitzer auf Achse nach Cernobbio gefahren. Und damit nicht genug. Er wolle alle Alpenpässe nochmals abfahren und dann im weiten Bogen nach Hause zurückkehren, so dass rund 6’000 km zusammenkämen, meinte der Besitzer.
Für Aufmerksamkeit sorgte auch der Bentley 8 Litre, der von der Witwe des kürzlich verstorbenen Berthold Albrecht, einem eingeschworenen Autofan, nach einigen kurzen Instruktionen um die Villa d’Este gefahren wurde, aber nicht offiziell an der Schönheitskonkurrenz teilnahm.
Guter Jahrgang
Generell bot sich den rund 6’000 Besucher, darunter auch der Designer Tom Tjaarda, der zwar dieses Jahr keines seiner Schöpfungen finden konnte, sich aber trotzdem positiv über die Wettbewerbsfahrzeuge äusserte, ein spannendes Teilnehmerfeld, wenn auch die vielleicht etwas gar viele bekannte Klassiker unter den Fahrzeugen waren. Auch hätte man sich zum 100. Geburtstag von Pietro Frua gut vorstellen können, eine ganze Klasse mit dessen Kreationen zu zeigen, an Auswahl wäre sicher kein Mangel gewesen.
Einstige und zukünftige Concorso-Teilnehmer bei RM
Wer am Samstag Abend noch nicht genug Autos gesehen hatte oder gar selber mit einer Teilnahme an einem Concorso der nächsten Jahre liebäugelte, aber noch kein passendes Fahrzeug besass, der konnte sich beim RM Auction eindecken. In der Versteigerung kam nicht nur ein Villa d’Este Teilnehmer des vergangenen Jahres unter den Hammer, sondern auch eine ganze Reihe von Kandidaten für Schönheitspreise. Die Rechnung ging für das Versteigerungshaus auf, 80% der Lots wurden verkauft, die Preise lagen hoch (siehe separater Bericht ).
Über 400 Bilder von den Fahrzeugen sind in neun Bildergalerien organisiert, jeweils eine pro Klasse A bis I.
Teilnehmerfahrzeuge und Preise
Die folgende Tabelle zeigt alle Teilnehmerfahrzeuge mit Karosserietyp und Designer/Karossier. “Land B” bezeichnet die Herkunft des Besitzers. Unter “Preise” sind die jeweiligen Ehrungen dokumentiert.
Die Tabelle kann durch Klicken auf die Spaltenüberschrift sortiert werden.
| Class | Nr. | Fahrzeug | Karosserie | Designer/Karossier | Land B. | Preise |
|---|---|---|---|---|---|---|
| A | 02 | Mercedes-Benz 680S (1928) | Torpedo Roadster | Saoutchik | USA | Best of Class |
| A | 04 | Hispano-Suiza (1929) | Cabriolet de Ville | Hibbard & Darrin | NL | |
| A | 06 | Isotta-Fraschini 8A (1930) | Torpedo | Castagna | E | |
| A | 08 | Rolls-Royce Phantom II Continental (1933) | Sedanca (3-Position) Drophead Coupé | Gurney Nutting | USA | Mention of Honor, Elegantester RR |
| A | 10 | Mercedes-Benz 540K (1937) | Cabriolet A | Mercedes-Benz Sindelfingen | GR | |
| A | 12 | Rolls-Royce Wraith (1938) | 2-Door Saloon | Erdmann & Rossi | D | |
| B | 14 | Rolls-Royce Phantom I (1928) | Open Tourer Boattail | Jarvis | A | Best erhaltener Vorkriegswagen |
| B | 16 | Alfa Romeo 6C 1750 Gran Sport (1931) | Spider | Zagato | USA | |
| B | 18 | Mercedes-Benz 500K (1936) | Spezial Roadster | Mercedes-Benz Sindelfingen | NL | Mention of Honor |
| B | 20 | BMW 328 (1937) | Sport Cabriolet | Wendler | CH | |
| B | 22 | Lagonda LG45 Rapide (1937) | Open Tourer | Lagonda | USA | |
| B | 24 | Bugatti 57SC Atlantic (1938) | Coupé | Jean Bugatti | USA | Best of Class, Best of Show, Coppa d'Oro (Publikumsfavor), Best of Show Villa Erba (Publikum), Best of Show Jugendwahl (unter 16 Jahre, Villa Erba), "Most exiting design" (Jury) |
| C | 26 | Talbot-Lago T26 Grand Sport (1949) | Cabriolet | Franay | A | Mention of Honor |
| C | 28 | Jaguar Mk VII (1951) | Coupé | Stabilimenti Farina | F | |
| C | 30 | Bentley R-Type Continental (1952) | Sports Saloon Fastback | H.J. Mulliner | AUS | |
| C | 32 | Talbot-Lago T14 LS (1956) | Coupé | Letourneur et Marchand | USA | Sorgfältigste Restaurierung |
| C | 34 | Bentley S1 Continental (1959) | Drophead Coupé | Park Ward | D | Längste Anfahrt |
| C | 36 | Ferrari 500 Superfast (1964) | Berlinetta | Pininfarina | B | Best of Class |
| D | 38 | Aston Martin 2-Litre Sports "Spa Replica" (1948) | Roadster | Aston Martin | SGP | |
| D | 40 | Aston Martin DB4 GT (1961) | Coupé | Zagato | UK | Mention of Honor |
| D | 42 | Aston Martin DB4 SS (1962) | Saloon | Touring | CH | Best of Class |
| D | 44 | Aston Martin DB4 (1962) | Cabriolet | Aston Martin | UK | |
| D | 46 | Aston Martin DBS (1970) | Saloon | Aston Martin | UK | |
| E | 48 | Ferrari 212 Export (1951) | Barchetta | Touring | USA | |
| E | 50 | Maserati A6G 2000 (1952) | Cabriolet | Frua | A | |
| E | 52 | Maserati A6G/54 (1955) | Spider | Zagato | UK | |
| E | 54 | Maserati A6G/54 GT (1956) | Spider | Frua | B | |
| E | 56 | Ferrari 250 GT SWB California (1961) | Spider | Scaglietti | I | Mention of Honor |
| E | 58 | Ferrari 250 GT SWB (1961) | Berlinetta | Scaglietti | MC | Best of Class |
| F | 60 | Jaguar XK120 (1949) | Roadster | Jaguar | CH | |
| F | 62 | Siata 208S (1954) | Spider | Motto | USA | Mention of Honor |
| F | 64 | Jaguar XKSS (1956) | Spider | Jaguar | UK | Best of Class |
| F | 66 | Porsche 356 A (1957) | Speedster | Reutter | CHN | "Best iconic car" |
| F | 68 | AC Cars Cobra 289 (1965) | Roadster | AC Cars | CH | |
| G | 70 | Fiat 8 V (1953) | Coupé | Rapi | USA | Schönstes Innenraumdesign |
| G | 72 | Ferrari 250 GT Tour de France (1958) | Berlinetta | Scaglietti | USA | Mention of Honor |
| G | 74 | Ferrari 250 LM (1964) | Berlinetta | Pininfarina | USA | Best of Class |
| G | 76 | Lancia Sibilo (1978) | Coupé | Bertone | I | |
| G | 78 | BMW M1 (1980) | Coupé | Giugiaro | D | Best erhaltener Nachriegswagen |
| H | 80 | Lamborghini 350 GTV (1963) | Coupé | Scaglione | CH | Mention of Honor |
| H | 82 | Lamborghini 350 GT (1964) | Coupé | Touring | D | |
| H | 84 | Lamborghini 350 GTS (1965) | Spider | Touring | A | Best of Class |
| H | 86 | Lamborghini 400 GT (1966) | Shooting Brake | Touring | F | |
| H | 88 | Lamborghini Miura SV (1972) | Coupé | Bertone | I | |
| I | 90 | MG Magnette K3 (1933) | Sports Roadster | MG | AUS | Beste Gesamterscheinung inkl. Fahrer und Passagier |
| I | 92 | Fiat 508 CS MM (1938) | Coupé | Savio | I | |
| I | 94 | Bandini 750 Siluro (1955) | Barchetta | Bandini | GR | |
| I | 96 | Ferrari 250 GT Tour de France (1956) | Berlinetta | Scaglietti | USA | Mention of Honor |
| I | 98 | Ferrari Dino 166P/206P (1965) | Spider | Ferrari | A | Best of Class |























































































































































































































































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