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    Die richtigen Tourenwagen - die Teilnehmer und Jahre von 1970 bis 1975 (Buchbesprechung)

    Erstellt am 20. Dezember 2015
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Verlag Sportfahrer (Repro Zwischengas) 
    (11)
     
    11 Fotogalerie

    Natürlich gab es in den Sechzigerjahren spannende Tourenwagenrennen und auch andere Jahrzehnte boten spannenden Motorsport mit zwei- und viertürigen geschlossenen Autos, aber die Jahre 1970 bis 1975 gehören sicherlich zu den wichtigsten Jahren dieser Rennsportkategorie, vor allem auch deshalb, weil sie vergleichsweise seriennahe daherkam.

    Buch Tourenwagen Europameisterschaft 1970-1975" - die Alpina-BMW
    © Copyright / Fotograf: Verlag Sportfahrer (Repro Zwischengas)

    Spannende Zeiten

    Eingeläutet wurde die neue Ausrichtung durch die FIA Ende der Sechzigerjahre, als man die Tourenwagenmeisterschaft neu für die Gruppe 2 und damit für nur gelinge modifizierte Autos ausschrieb. BMW zog sich als Reaktion komplett vom Tourenwagensport zurück, andere blieben dabei. Und zwei hatten die richtigen Autos in der Hand, zumindest am Anfang: Alfa Romeo und Fiat-Abarth.

    Diesen wollte man aber das Siegen nicht alleine überlassen und so gesellten sich auch die anderen Marken, vorneweg BMW und Ford dazu und stritten sich bald auf höchster Ebene um die Meisterschaftsehren. Während das Reglement ständig modifiziert wurde, versuchten auch andere Firmen, z.B. Fiat, Mazda, Mercedes-Benz, Opel oder Chevrolet mitzumischen, während andere durch die hohen Homologationskosten - es mussten 1000 Fahrzeuge innerhalb eines Jahres produziert werden - abgeschreckt wurden.

    Das Ende der Periode kam mit dem Jahr 1975, als für 1976 eine neue Produktionswagen-Meisterschaft mit Fahrzeuge der neuen Gruppe 5 ausgeschrieben wurde.

    Die Autos

    Harold Schwarz gliedert sein Buch zu diesem halben Jahrzehnt Tourenwagensport entlang der Marken und Rennteams, eine kluge Wahl, denn einerseits reicht ein Dutzend Kapitel, um die massgeblichen Herstellervertreter zu beschreiben, andererseits waren es natürlich die Autos, die die Meisterschaft zum Erfolg brachten.

    Buch Tourenwagen Europameisterschaft 1970-1975" - die Alfa Romeo GTAm
    © Copyright / Fotograf: Verlag Sportfahrer (Repro Zwischengas)

    Alfa Romeo, ABT-Abarth, Alpina-BMW, Ford, Mazda, Schnitzer-BMW, Steinmetz-Opel, Chevrolet, AMG-Mercedes, Filipinetti-Fiat, BMW (Werk) und Zakspeed-Ford heissen die Kapitel, die sich über 280 Seiten erstrecken.

    Das erste Kapitel ist dem prägenden Tourenwagen-Rennfahrer der Epoche 1970 bis 1975, Toine Hezemans, gewidmet, während das letzte Alain Peltier und seinen Versuchen, mit privaten Autos die Tourenwagenmeisterschaft zu gewinnen, zugeordnet wurde.

    Buch Tourenwagen Europameisterschaft 1970-1975" - die Werks-BMW
    © Copyright / Fotograf: Verlag Sportfahrer (Repro Zwischengas)

    Berühmte Piloten

    Neben Toine Hezemanns und Alain Peltier kamen aber noch eine ganze Reihe bekannter Piloten ans Lenkrad der Tourenwagen während jener Zeit. insbesondere Ford setzte immer wieder Grand-Prix-Fahrer in die vergleichsweise schwerfälligen Autos, darunter Jackie Stewart, Emerson Fittipaldi, Niki Lauda, James Hunt oder Jody Scheckter.

    Und natürlich begegnet man diesen Rennfahrern im Buch von Schwarz fast auf jeder Seite. Und dass einige der Rennfahrer sich dann gleich noch im Originalton äussern, macht das Buch besonders lesenswert.

    Die vergessenen Teilnehmer

    Während man sich noch heute gut an die Duelle von BMW CSL Coupés gegen Ford Capri RS 2600/3100 (sowie Escort RS 2000) und sicherlich auch an die Alfa Romeo GTAm oder Fiat-Abarth 1000 TCR erinnern kann, sind andere Marken und deren Vertreter schon eher in Vergessenheit geraten. Schwarz aber widmet auch den weniger bekannten Einsätzen viel Platz, so etwa dem Ansturm der Japaner, mit dem Mazda R100 Kreiskolbenmotor-Coupé, die 24-Stunden-Hatz in Spa zu gewinnen. 1970 standen sie kurz vor dem Sieg, doch 21 Stunden vor Ende ging der Motor des führenden Teams hoch.

    Buch Tourenwagen Europameisterschaft 1970-1975" - die Mazda
    © Copyright / Fotograf: Verlag Sportfahrer (Repro Zwischengas)

    Klaus Steinmetz trimmte einen Opel Commodore auf Erfolge im Tourenwagen-Rennsport, aber musste nach zwei Saisons ohne grössere Erfolge aufgeben. Und auch Chevrolet gehörte mit dem Camaro nicht zu den Dauersiegern, schaffte aber immerhin beeindruckende Resultate.

    Buch Tourenwagen Europameisterschaft 1970-1975" - die Opel
    © Copyright / Fotograf: Verlag Sportfahrer (Repro Zwischengas)

    Und Fiat? Die Scuderia Filipinetti trat mit den Modellen 128 und 128 Coupé an, doch auch ihnen winkte neben einigen Platzierungen in den Jahren 1971 und 1972 nur Platzierungen, aber keine Siege.

    Die Fotos im Zentrum

    Während der Text natürlich vor allem für die Tourenwagen-Fans ein Genuss ist, sind es die Bilder für jeden Betrachter. Viele von ihnen stammen aus dem Archiv von Ferdi Kräling, doch auch andere Fotografen und Archiv haben Bilder bereitgestellt. In der Gesamtheit bilden diese Fotos den Tourenwagensport jener Jahre sehr eindrücklich ab und verpassen kaum ein spannendes Detail.

    Buch Tourenwagen Europameisterschaft 1970-1975" - die Mercedes-Benz
    © Copyright / Fotograf: Verlag Sportfahrer (Repro Zwischengas)

    Ausbaufähiger Zahlenteil

    Ganz hinten findet sich der Zahlenteil, der die Sieger jedes Rennens in den einzelnen (Hubraum-) Divisionen zusammenfasst, die Fahrerpunkte über alle Jahre zusammenfasst und die Marken in übersichtlicher Weise listet. Der Zahlenfetischist hätte sich natürlich komplette Tabellen jedes einzelnen Rennens, es waren gut 50 Austragungen, gewünscht, aber dafür war wohl kein Platz. Leider fehlt auch das bei Querlesern so wichitge Stichwortverzeichnis.

    Buch Tourenwagen Europameisterschaft 1970-1975" - Anhang - die Sieger
    © Copyright / Fotograf: Verlag Sportfahrer (Repro Zwischengas)

    Dafür findet man im Schlussteil einige Bilder von Fahrzeugen, die man vielleicht gar nicht in diesem Buch erwartet hätte, etwa das Foto eines Citroën SM, der 1971 in Spa antrat, oder die Abbildungen von Hillman Imp, Skoda 100L, Toyota Celica GT oder NSU TT, die allesamt zumindest einmal für einen Divisionssieg sorgten.

    Für Tourenwagen- und Rennsportfreunde

    Das attraktiv gestaltete Buch, das qualitativ hochstehend in Deutschland gedruckt wurde, erfreut den Tourenwagenfreund, aber auch alle jenen, die sich gerne an die goldenen Tage des Rennsports überhaupt erinnern. Mit Euro 59.00 ist es nicht zu teuer geraten und kann daher uneingeschränkt empfohlen werden.

    Buch Tourenwagen Europameisterschaft 1970-1975" - Einband rundum
    © Copyright / Fotograf: Verlag Sportfahrer (Repro Zwischengas)

    Bibliografische Angaben

    • Titel: Tourenwagen Europameisterschaft 1970-1975
    • Autor: Harold Schwarz
    • Sprache: Deutsch
    • Verlag: Sportfahrer Verlag
    • Auflage: Auflage: 1 (18. November 2015)
    • Format: Gebunden, Schutzumschlag
    • Umfang: 28,6 x 24,6 x 3,2 cm, 352 Seiten, rund 450 Farb- und SW-Fotos
    • ISBN: 978-3945390030
    • Preis: Euro 59.00
    • Kaufen/bestellen: Online bei amazon.de , beim Verlag oder im einschlägigen Buchhandel

    Alle 11 Bilder zu diesem Artikel

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