Technik im Rennwagen (29): Autocoast Ti 22 – Der Titan
Zusammenfassung
"Powerslide" bezeichnete ihn zu Beginn der Can-Am-Saison 1970 noch als einzigen ernsthaften Konkurrenten für die übermächtigen McLaren. Und mit seinem ultraleichten, supersteifen Titan-Chassis hätte der Autocoast Ti 22 tatsächlich das Zeug gehabt, die papayafarbenen Platzhirsche zu ärgern – wären da nicht eine viel zu dünne Finanzdecke und ein folgenreicher Strömungsabriss gewesen. Dieser Artikel aus der Serie "Technik im Rennwagen" beleuchtet die kurze, aber heftige Karriere des Can-Am-Renners aus dem ebenso leichten wie teuren Metall.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Raumfahrt-Material und Bodeneffekt
- Folgenschwerer Strömungsabriss
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Jahre 1958–1978 waren die zwei kreativsten Jahrzehnte der Renntechnikgeschichte. Diese Serie porträtiert die innovativsten, zukunftsweisendsten wie auch exotischsten Konstruktionen der Formel 1, der Indy Cars, der Sportwagen und der Can-Am und zeichnet so zugleich die bis heute nachwirkenden, grossen Entwicklungslinien nach. Die Serie startete mit Lotus, einem der wichtigsten Innovationstreiber dieser zwei Jahrzehnte. Und mit Lotus wird die Serie auch ins Ziel kommen. Dieses Mal stellen wir einen Rennwagen vor, der dank seines ungewöhnlichen Chassis-Materials durchaus konkurrenzfähig gewesen wäre, dessen Team aber leider chronisch unterfinanziert war.
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