Technik im Rennwagen (41): McLaren MP4/1 – Schwarze Magie
Zusammenfassung
Als erstes Team startete McLaren 1981 mit einem Kohlefaser-Chassis. Gegenüber anderen Materialien hatte die "schwarze Magie" gleich mehrere Vorteile. Nicht nur die Fahr- und Aerodynamik profitierte vom neuen Werkstoff, auch die Sicherheit der Fahrer verbesserte sich dank des neuen Materials deutlich.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Vorgeschichte 1: Honigwaben-Sandwich
- Vorgeschichte 2: Epoxyharzgetränkte Glasfasergewebe ("Kunststoff")
- Vorgeschichte 3: Kohlefaserteile
- Auf der Suche nach einem neuen Material
- Rettung aus der McLaren-Krise: Der MP4/1
- Herstellung des Chassis
- Unfallsicherheit
Geschätzte Lesedauer: 5min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Jahre 1958 bis 1981 waren die kreativsten der Renntechnikgeschichte. Diese Serie porträtiert die innovativsten, zukunftsweisendsten wie auch exotischsten Konstruktionen der Formel 1, der Indy Cars, der Sportwagen und der Can-Am und zeichnet so zugleich die bis heute nachwirkenden, grossen Entwicklungslinien nach. Kohlefaser: Das Zauberwort der Formel 1 der Achtzigerjahre! Warum breitete sich diese Raumfahrttechnologie gerade in jener Zeit im Rennsport sehr rasch aus? Überraschende Antwort: Wegen der Aerodynamik. Seit Lotus 1977 den Bodeneffekt erfolgreich eingeführt hatte, waren die Abtriebswerte so stark gestiegen, dass Aluminiumchassis nicht mehr steif genug waren, um die Kräfte aufzunehmen – zumal die Chassis auch so schmal wie möglich gebaut werden sollten, um den Seitenkanälen mit den bodennahen Flügelprofilen so viel Breite wie möglich zu verschaffen.
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