Ferguson P99 - das vierrad-angetriebene Formel-1-Wunder
Zusammenfassung
Der Formel-Wagen Ferguson P99 von 1961 war eine revolutionäre Konstruktion. Als einziges Formel-1-Fahrzeug mit Vierradantrieb konnte der Ferguson einen Grand-Prix gewinnen, mit Stirling Moss am Lenkrad. Dieser Bericht geht kurz auf die Geschichte ein, zeigt historische und aktuelle Fotos des Wagens und verweist auf weitere Artikel.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Ergebnisse des Rennens "Oulton Park International Gold Cup for F1 cars" vom 23. September 1961
- Einsatz bei Bergrennen
- Lange Ruhezeit, dann Restauration im Jahr 2004
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der Ferguson P99 ist der einzige vierradgetriebene Formel-Rennwagen, der je ein F1-Rennen gewonnen hat. Am 24. September 1961 konnte Sir Stirling Moss den Vorteil des Vierradantriebs im komplett verregneten „Oulton Park International Gold Cup Race“ nutzen und entschied das Rennen zum 5. Mal für sich, dabei aber erstmals für einen Ferguson und einzigartig für einen 4x4!. Leider konnte Harry Ferguson diesen Triumph nicht mehr miterleben da er am 25.10.1960 verstorben ist. Unter extremen Bedingungen war schon damals der Allradantrieb kaum zu schlagen. Auf regennasser Strecke war das Auto klar im Vorteil, solange er nicht gegen die wesentlich leichteren Mittelmotor-Autos ankämpfen musste. Leider war das Auto anfänglich extrem defektanfällig und wurde gleichzeitig auch von den aufblühenden Mittelmotorkonzepten ins Offside gedrängt.
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