Die Legende Alfa Romeo P2 – Licht und Schatten und ein unglaublicher Siegeszug
Zusammenfassung
Vor 100 Jahren holte die damals erst zehnjährige Automobilmarke Alfa Romeo einen ersten, grossen Erfolg: Mit dem Gewinn der erstmals ausgetragenen Automobil-Weltmeisterschaft krönte die Mailänder Manufaktur die Rennsportsaison 1925 – dank zwei Siegen des Alfa Romeo P2 bei insgesamt vier Rennen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Vittorio Jano
- Dominanz aufbrechen
- Alfa Romeo statt Düsenberg
- Alfa Romeo P2 Siegeszug
- Mythos Quadrifoglio Verde
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Vor 100 Jahren holte die damals erst zehnjährige Automobilmarke Alfa Romeo einen ers-ten, grossen Erfolg: Mit dem Gewinn der erstmals ausgetragenen Automobil-Weltmeisterschaft krönte die Mailänder Manufaktur die Rennsportsaison 1925 – dank zwei Siegen des Alfa Romeo P2 bei insgesamt vier Rennen. Licht und Schatten lagen nah beieinander: Sicherheitsmassnahmen kannte man nicht – Alfa-Romeo-Werksfahrer und Favorit Antonio Ascari büsste dies mit seinem Leben. Bis ins Jahr 1923/24 war Giuseppe Merosi der verantwortliche Ingenieur für die Produkte der Mailänder Marke. Einige Personen im Hause Alfa Romeo waren mit der Entwicklung der Rennwagen, die unter ihm stattfand, zunehmend unglücklich. Man suchte einen Nachfolger für den Autodidakten, ausserdem war Merosi bereits über 50 Jahre alt. Dann scheiden sich die Geister: Es wird behauptet, Enzo Ferrari, damals Renn- und Verkaufsleiter bei Alfa Romeo, hätte den 33jährigen Ingenieur Vittorio Jano nach Mailand gelockt. Andere Quellen, beispielsweise direkte Nachfahren von Nicola Romeo, bezeugen, dieses Meisterstück sei dem Firmengründer gelungen. Vergleichbar war Janos Wechsel von Turin (Fiat) nach Mailand (Alfa Romeo) jedenfalls wie derjenige von Adrian Newey von Red Bull zu Aston Martin – er kam einem kleinen Erdbeben gleich.
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