Citroën DS V6 - das Röhren der filigranen Französin
Zusammenfassung
In den späten Sechziger- und frühen Siebzigerjahre entstanden bei Citroën einige DS-Modelle mit Sechszylindermotor, sie wurden unter anderem in Rallyes eingesetzt. Richtig chancenreich waren sie nie und die Energiekrise machten den Versuchen den Garaus, ein Modell aber konnte immerhin gerettet werden. Dieser Fahrzeugbericht schildert die Umstände um die Konstruktion der Sechszylinder-DS, zeigt ein Modell im Detail und auf historischem Bildmaterial.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Rettungsversuche
- Das Citroën Conservatoire
- Der letzte seiner Art
- Mehrere Citroën-V6 und V8 konstruiert
- Der Maserati-V6-Motor von Alfieri
- Hybrid - mehr SM als DS
- Sportlich und gewöhnungsbedürftig
- Wenn die filigrane Französin röhrt
- Alte Reifen
- Positive Rückmeldung von Waldegård
- Ölkrise, Verkaufseinbruch, Ende
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Lange Jahre, gar Jahrzehnte, gab es aus der Plüschetage von Citroën eine klare Weisung: Vergesst die Geschichte! Heritage, oder wohl eher l'héritage, sagten die Herren ganz oben auf französisch, damit wollen wir nichts zu tun haben. Das hatte natürlich seine Gründe, denn der Blick zurück war bei der französischen Marke nicht nur glorreich. André Citroën mochte zwar genial gewesen sein, doch er hatte auch einen üblen Drang zum Glücksspiel und auch sonst das Geld nicht so sehr im Griff. 1934 wurde Citroën ein erstes Mal übernommen, mehr oder minder freundlich durch Michelin. 1976 war die Firma ein weiteres Mal am Ende. Peugeot kaufte sich ein - und es folgten düstere Jahre. Die DS gab es seit 1975 nicht mehr, dafür kamen solche Renner wie LN, Visa, AX, BX, ZX. Am 27. Juli 1990, gegen 16 Uhr, wurde auch dem 2CV der Todesstoss verpasst.
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