SVA 813 Monoposto – Savonuzzis Sonderling
Zusammenfassung
Motorsport wurde nach dem Krieg nirgendwo so leidenschaftlich betrieben wie in Italien. Allenortes entstanden kleine Zweimannbetriebe, die sich einmal am Bau von Rennwagen versuchen wollten – mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Für einen der schönsten und ausgefeiltesten unter ihnen waren ausgerechnet die Amerikaner verantwortlich. Dieser Artikel erzählt die Geschichte des SVA, mit dem der ehemalige Cisitalia-Ingenieur Giovanni Savonuzzi die USA erobern wollte, und zeigt ihn auf vielen historischen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Entwicklungshilfe aus Österreich
- Savonuzzi macht sich selbstständig
- Treffen sich drei Italiener in der Werkstatt
- Anfrage aus Amerika
- Unabhängig von Fiat
- Unterschiedliche Antriebe
- Patente für Perfektion
- Begeisternd elegante Karosserie
- Neustart mit neuem Geldgeber
- Savonuzzis letzter Streich
- Ghia, Chrysler und Opel
Geschätzte Lesedauer: 17min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
In Italien tummelten sich einst zahlreiche kleine Unternehmen, die exotische Sport- und Rennwagen bauten und auf der Suche nach Erfolg immer wieder ungewöhnliche Ideen mit exotischer Technik kombinierten. Eine von ihnen war Società Valdostana Automobili – kurz SVA – in Turin, die Ende der Vierzigerjahre ihre kurze Blütezeit hatte, während der höchstens zwei Autos und ein paar weitere Fahrgestelle produziert wurden. Die sagenhafte Konstruktion dieses Rennwagens verdient es jedoch, der Welt genauer vorgestellt zu werden. SVA kann am besten als geistiger Ableger der Turiner Firma Cisitalia betrachtet werden. Dieses Unternehmen, das von dem Industriellen und leidenschaftlichen Autoliebhaber Piero Dusio gegründet wurde, erregte in den Vierzigerjahren, als sich die großen italienischen Automobilhersteller noch von den Entbehrungen der Kriegsjahre erholten, Aufsehen mit seinen modernen, glattflächig-eleganten Sportwagen. Erster Wagen von Cisitalia war 1947 jedoch der 1,1-Liter-Einsitzer D46, mit dem neben anderen berühmten Rennfahrern auch Hans Stuck und Tazio Nuvolari an ihre Vorkriegs-Erfolge anknüpfen konnten.
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