René Herzog - Dompteur der Saurier
Zusammenfassung
René Herzog gehört nicht zu den Rennfahrern, die jeder sofort aufzählen kann. Dabei hat er durchaus seine Spuren in der Motorsportgeschichte hinterlassen, fuhr er doch zusammen mit Niki Lauda, Herbert Müller, Harald Grohs und anderen Grossen vergangener Jahrzehnte. Auch im historischen Rennsport war er ganz vorne dabei und superstarke Boote baute er auch noch. Dieses Rennfahrerportrait blickt zurück bis an die Anfänge und erzählt über die Karriere des Schweizers René Herzog, der sich immer zur Geschwindigkeit hingezogen fühlte.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Der Rennfahrer-Bazillus steckt an
- Tourenwagenrennen für Alpina
- Ablösungserscheinungen
- Vom Tourenwagen zur Prototypenrennsport
- Erfolg zusammen mit Herbert Müller
- Jahre des Wandels
- Vom Rennwagen zum Sportboot
- Wiedereinstieg in die Gruppe C
- Fortsetzung im historischen Rennsport
- “Historischer” Sieg in Spa
- Vom Rennsport zum Concours
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ende der Sechziger- und Anfang der Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts war wohl die verrückteste Zeit mit den tollsten Rennwagen im Automobilrennsport. Die Formel 1 blühte, die Piloten hatten Zeit und Lust, auch mal ein Formel-2-Rennen zu fahren. BMW und Ford verpflichteten regelmässig Formel-1-Cracks für Tourenwagenrennen und es war Ehren- und auch Vertragssache, sich als Formel-1-Rennfahrer bei Ferrari, Porsche und Alfa Romeo ins Cockpit eines Langstreckenrennwagens zu setzen. Und genau in diesem Schmelztiegel von unerschrockenen Langstreckenpiloten, welche stundenlang mit 250 km/h im Regen, im Nebel und nachts in Le Mans über die Piste jagten, tummelte sich mit René Herzog ein Schweizer Rennfahrer – und wie!
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