Friedrich Indra - Ingenieur aus Leidenschaft
Zusammenfassung
Er fährt einen Sportwagen, der – zufälligerweise – so heisst wie er, er baute Anfang der Siebzigerjahre für Alpina BMW die schnellste Serienlimousine der Welt, verhalf etwas später Opel mit den Formel-3-Motoren und den DTM-Modellen zu einem fulminanten Rennsport-Comeback. Und dies ist noch lange nicht alles! Friedrich (Fritz) Indra gehört zu den europäischen Automobil-Koryphäen. Dieses Portrait blickt auf Indras Leben und seine grössten Erfolge zurück.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Ingenieur-Laufbahn
- Rennsport-Professor
- Formel-Vau-Entwicklung in der Freizeit
- Teilzeit-Journalist
- Entwicklungsleiter bei Alpina
- Turbo-Spezialist
- Von Audi zu Opel
- Vom Käfer zum Indra
- Steckbrief
Geschätzte Lesedauer: 16min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Er fährt einen Sportwagen, der – zufälligerweise – so heisst wie er, er baute Anfang der Siebzigerjahre für Alpina BMW die schnellste Serienlimousine der Welt, verhalf etwas später Opel mit den Formel-3-Motoren und den DTM-Modellen zu einem fulminanten Rennsport-Comeback, kennt in den USA die Indy-Car- und Nascar-Szene, berät noch einige Firmen und geniesst heute zusammen mit seiner Frau das Leben in einer schönen Penthouse-Wohnung in einem vornehmen Wiener-Quartier. Die Rede ist von Prof. Dr. Friedrich Indra. Für Fritz Indra, Jahrgang 1940, war es als 10-jähriger schon klar, was er einmal werden würde: In einem Schul-Aufsatz äusserte er sich dezidiert zum Thema „Ingenieur“, wusste damals schon, dass er dazu viel lernen müsse, das Gymnasium zu besuchen hätte und das anschliessende Studium mit einem „Doktorrad“ abschliessen wolle. Und genau so kam es, in Wien – notabene in einem Land, das keine Autoindustrie mehr aufwies - wurde eine der schillerndsten Ingenieur-Karrieren gestartet, eine Karriere, die wie bei vielen andern auch damit begann, im jugendlichen Alter Moped-Motoren zu frisieren…
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Zum Thema Verbrennungsmotoren direkt kann man ihm sicher nichts absprechen, aber auch z.B. mit der Vorkette ("Well to Tank") scheint er sich nie in seinem Leben richtig auseinandergesetzt zu haben, wenn er in einem Interview einen Synfuel-Antrieb (allein) gegenüber einem Wasserstoff (FCEV)-ANtrieb als sauber darstellt.
Ich würde ja gerne mit dem Herrn Indra in Kontakt treten, aber ich weiss echt nicht wie ich das erreichen kann, vielleicht klappt es ja über dieses Portal.
Also wir haben einen Radialvierventiler entwickelt nach dem Prinzip von Ludwig Apfelbeck, Der funktioniert richtig gut, die Prinzipbedingten Fehler wurden gelöst. Unser Versuchsmotor war ein Einzylinder Yamaha XT 600 luftgekühlt. Wir haben 7 Jahre Arbeit in dieses Projekt gesteckt. Auf dem Leistungsprüfstand hatten wir 90PS bei 8000 U/min und 76Nm bei 6500 U/min. Dieser Motor ist sehr einfach aufgebaut, und könnte auch aufgeladen werden.
Im Moment konstruieren wir einen 4 Zylinder Boxermotor VW T4 . Dabei rechnen wir mit einer Leistung von über 350 PS bei 7500 U/min und ca. 320 Nm mit 2400 cm3.
Bitte um Kommentare. Gruß von Andreas Leuthe











































































































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