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Toffen Oktober 2020 Auktion
Bild (1/2): Manfred Jantke erinnert sich (© Daniel Reinhard, 2020)
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  • Das schnelle Leben des Manfred Jantke - von 376 km/h eingebremst auf 7 km/h

    Erstellt am 2. Mai 2020
    Text:
    Thomas Suter
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (35)
    Archiv Jantke 
    (37)
    Archiv Jantke (Foto Julius Weitmann) 
    (1)
     
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    Das Auto wird immer leichter, instabiler. Abtrieb wie bei heutigen Rennwagen ist noch ein Fremdwort – es  ist schwierig, überhaupt die Spur zu halten, sicherheitshalber wird eine Linie in Fahrbahnmitte gewählt und der Versuchung widerstanden, die ganze Strassenbreite zu nutzen... Der Porsche 936 donnert mit 376 km/h über die „Ligne Droite des Hunaudières“ in Le Mans, eine Gerade von sechs Kilometern Länge und noch nicht entstellt von Schikanen. Hinter dem Lenkrad sitzt nicht der sechsfache Le-Mans-Sieger und Porsche-Werksfahrer Jacky Ickx, sondern Porsche-Rennleiter Manfred Jantke. „Es war ein ausserirdisches Feeling, diesen Rennwagen mit dieser hohen Geschwindigkeit zu fahren – der Respekt für die  Rennfahrer, die 24 Stunden am Limit fahren, kann nicht gross genug sein,“ ist Jantkes Resümee nach diesem Höllenritt.

    Den Sponsor Rothmans holte Manfred Jantke an Bord
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Typischerweise für den heute 82 jährigen Manfred Jantke Le Mans: Dieses Rennen ist Dreh- und Angelpunkt seiner Karriere als Journalist und Rennleiter, nicht weniger als 27 Mal führte ihn diese Langstreckenprüfung rund um die Uhr in das Departement Sarthe. „Le Mans ist das grösste Motorsport-Erlebnis überhaupt. Atmosphäre, Tempo, Gefahr, Zuschauermengen, die ganze Vorbereitung auf dieses Rennen, alles komprimiert schlussendlich auf diese 24 Stunden an einem Wochenende Mitte Juni“, schwärmt er. Und schiebt gleich die Maxime hintennach, die die Porsche-Erfolge möglich machten: „Jeder im ganzen Team ist wichtig, jeder muss Höchstleistung bringen und einen Null-Fehler-Job machen!“

    Mit diesem in der Porsche-Mannschaft tief verinnerlichten Mantra holten sich die Zuffenhausener in der Ära Jantke, die von 1973 bis 1991 dauerte, nicht weniger als 7 Gesamtsiege, viermal sass mit Jacky Ickx einer von Jantkes Lieblingsfahrern am Volant des Siegerfahrzeuges.

    Mittelschullehrer als Zielvorgabe

    Die Lebensplanung der Familie Jantke sah für den Sprössling keineswegs vor, dass er Journalist, Autorennfahrer oder gar Porsche-Rennleiter wird. Dafür waren die Sorgen als Vertriebene aus Schlesien viel zu gross. Für ihn und seine Familienangehörigen war klar, eine Karriere als Mittelschullehrer anzustreben, ein „beamteter“ Berufsstatus, krisensicher mit einem festen Einkommen. Im Nachkriegsdeutschland waren dies zwei nicht zu verachtende Punkte.

    Manfred Jantke im Gespräch
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Nach dem Abitur schrieb sich Jantke an der FU Berlin pflichtbewusst für  die Vorlesungen „Sprachen + Sport“ ein und begann sein Studium. „Alles Weitere war Fügung und wie das meiste in meinem Leben gar nicht planbar“, blickt Jantke zurück. Kaum hatte er mit dem Studium begonnen, setzte die damalige finanzielle „Erziehungsbeihilfe“ aus, nun war guter Rat teuer. Mehrere Zufälle halfen darüber hinweg und anstatt im Hörsaal in Berlin fand sich Jantke als Volontär in den Redaktionsstuben von Auto Motor+Sport in Stuttgart wieder.

    Im Einzelnen ging das so: In der Abiturzeit lernte er Michael May kennen – genau: den mit dem Übernamen  „Turbo-May“ und derjenige, der Mitte der 50er Jahre den Spoiler erfand. Jantke begleitete May ab und an zu einem Rennen und lernte dort den “auto motor und sport”-Fotografen Julius Weitmann kennen. Und als der ams-Chefredaktor einen Volontär suchte, riet ihm Weitmann: „Fragen sie doch mal diesen jungen Jantke…“.

    Das Kapitel „Mittelschullehrer“ wurde also bevor es überhaupt soweit war, bereits wieder zugeschlagen, dafür ein neues mit dem Titel „schnelles Autofahren und gut schreiben“ eröffnet, etwas, das ihn bis heute begleitet.

    Jantke und die schnellen Driftwinkel

    Seine Affinität zum Auto kam Jantke zu Gute, auch das Talent, sehr schnell fahren zu können! „Ich konnte immer schon sehr, sehr schnell Auto fahren – warum dies so ist, weiss ich nicht so genau…“, stellt er fest. Hinzu kam das Verfassen brillanter Texte (die ihn bis zum stellvertretenden Chefredakteur bei ams brachten) und bald hatte er auch sein Image weg: Zusammen mit Gert Hack galten die beiden innerhalb der Schnellfahrer-Fraktion von ams wegen ihres Fahrstils als "unsere beiden Räuber".

    Manfred Jantke im Drift im BMW 1500 für Aufnahmen im Magazin von auto motor und sport. Das Foto machte Julius Weitmann
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jantke (Foto Julius Weitmann)

    Zusammen mit dem begnadeten Fotografen Julius Weitmann bildete er ein Dream-Team: Jantke schrieb nicht nur, sondern produzierte als Testfahrer spektakulärste Driftwinkel – Weitmann schoss die Bilder! „Damit ich im Drift exakt so ins Bild fahren konnte, wie Julius sich das vorstellte, wurde die Kurve gemeinsam zu Fuss rekognosziert. Im Scheitelpunkt legte er ein Taschentuch auf die Fahrbahn und befahl mir, genau dort über das Taschentuch zu driften…“, erinnert sich Jantke.

    Die spektakulären Driftbilder in ams entdeckte auch die deutsche Auto­industrie für sich und schickte immer wieder hochkarätige Wettbewerbswagen als Testautos in die Redaktion. Für BMW testete Jantke in Hockenheim einen Renntourenwagen. Und siehe da: „Ich fuhr schnellere Zeiten als der BMW-Werksfahrer Dieter Quester!“ Und dieser Quester war in der damaligen Zeit immerhin einer der schnellsten Chauffeure in einem Tourenwagen…!

    Anfangs der Sechzigerjahre existierte noch die Firma Glas, die mit dem 1300er GT-Modell auch einen kleinen Renn-Tourenwagen hatte. Für die Dingolfinger Manufaktur bestritt er die damals  populäre Martha-Rallye in Oesterreich, mit seinem Bruder als Navigator nicht auf dem Beifahrersitz, sondern auf dem Rücksitz, das half der Traktion des Frontmotorwagens. Und zur Überraschung aller setzte sich Jankte mit einem knappen Klassensieg auch hier durch – gegen vier der hochfavorisierten Renault Alpine!

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    Pionier in der Formel V

    Jantke zählte auch zu den Pionieren der in der Mitte der sechziger Jahre neu aufgelegten Formel Vau. Wolfsburg promotete und unterstützte die Serie und alles, was damals auf dem Weg zu Rang und Namen war, setzte sich hinter das Volant des nur rund 360 kg schweren Rennwagens. Helmut Marko, Niki Lauda, Harald Ertl, Manfred Schurti, Gerold Pankl, Günther Huber und viele andere stürzten sich in die erbarmungslos geführten Rennschlachten.

    Manfred Jantke in seiner Formel-V Zeit in den Jahren 1968/1969
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jantke

    Und 1969, beim topbesetzten Rheinpokal-Rennen auf dem Hockenheim, siegte Jantke mit Runden- und Streckenrekord. Die damalige Sieges-Gage: 30 D-Mark! Stolz blickt er auf die kurzen Abstecher in den Rennsport zurück und stellt fest: „Ich war schnell, dachte aber nie daran, Profi-Rennfahrer zu werden. Zum Glück musste ich nie eigenes Geld – das ich ohnehin nicht hatte – für den Rennsport ausgeben!“. In all dieser Zeit war er als Journalist, begnadeter Essayist und Autotester für “auto motor und sport” unterwegs, eine Zeit, die 1972 nach dreizehn Jahren endete und die er heute „als die glücklichste Zeit in meinem Berufsleben“, bezeichnet.

    Manfred Jantke im Formel Vau auf dem Norisring von einigen Jahren
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Jantke und die grosse weisse Wand

    Es kam eine Anfrage von Porsche, ob er denn nicht die Funktion des PR- und Sportchefs übernehmen wolle? Jantke überlegte lange, nahm sich nach etwas Zögern wenigstens vor, sich die Sache mal anzuschauen. Sein erster Eindruck in Zuffenhausen: „Ich sah Pförtner und Stechkarten, alles sah nach Industrie aus und ich sagte mir, meine freie, phantastische Welt bei ams will ich nicht dagegen eintauschen… Für mich stand eine grosse Wand zwischen Motorpresse und der Autoindustrie. Nach längerem Hin-und Herüberlegen sagte ich mir, die andere Seite hinter dieser Wand kennen zu lernen, wäre vielleicht doch interessant, versuchen wir’s mal die nächsten drei Jahre“.

    Manfred Jantke bei der Präsentation des Porsche 911 Carrera RS 2.7 im Jahr 1972
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jantke

    Aus diesen drei Jahren wurden schliesslich ganze 22 Jahre! Jantke kam in eine Firma, die ihn beeindruckte: Alles wurde von der technischen Entwicklung und dem Motorsport dominiert. Gewinn und Verkaufszahlen waren ein untergeordnetes Thema. „Technikvorstand Helmut Bott war in dieser Zeit der grosse Mann bei Porsche, er traf alle wichtigen Entscheidungen“, blickt Jantke auf seine Anfänge in der Stuttgarter Manufaktur zurück.  Mit den damals jährlich produzierten 911ern war man zufrieden. „Heute geben BWL-Leute die Jahresziele bekannt, sicher immer +10% gegenüber dem Vorjahr und alles andere hat sich diesen Zahlen unter zu ordnen“, schätzt er die heutige Lage ein.

    Jantke schloss die wichtigen Sponsor-Verträge mit Martini und Rothmans ab, hatte auf die Fahrer-Verpflichtung grossen Einfluss, begleitete insgesamt drei Indy-500-Engagement für Porsche, war beim Formel-1-Motoren-Engagement dabei, stellte das heute noch hohen Stellenwert geniessende Porsche-Damen-Tennis-Turnier von Stuttgart auf die Beine und das Porsche-Radrennen in Weissach. 

    Nach dem Le-Mans-Sieg von 1976 - Manfred Jantke mit den Siegern Lennep und Ickx
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jantke

    Als Sportchef fuhr er 1976 (Ickx / van Lennep, Porsche 936) und 1977 (Ickx / Haywood / Barth, Porsche 936) an den 24 Stunden von Le Mans die ersten beiden von insgesamt sieben Siegen ein.

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    Mit-Retter des 911

    Ein wichtiges Jahr in mehrerlei Hinsicht war für Jantke 1981. Porsche-intern war schon vorher ein Disput entbrannt, ob die Produktion des (erfolgreichen) Modells 911 eingestellt und durch den geräumigeren 928 abgelöst werden sollte.

    Die Herren Fuhrmann und Branitzki waren für die Einstellung, Peter W. Schutz, neuer Vorstandsvorsitzender, Ferry Porsche, Helmuth Bott und Manfred Jantke waren dagegen. Der Machtkampf endete damit, dass der 911 weiterhin im Programm blieb – aus heutiger Sicht ein sehr gut überlegter Schritt – wo wäre Porsche wohl, wenn’s den 911er und seine Derivate nicht mehr geben würde?

    Besondere Freundschaften und Feindschaften

    Mit dem Eintritt des US-Amerikaners Peter W. Schutz kam auch motorsportlich neuer Wind nach Zuffenhausen. Schutz wollte mit Porsche die 500 Meilen von Indianapolis gewinnen. Ein Sieg beim grössten Rennen auf dem grössten Porsche-Markt wäre das Werbe-Highlight schlechthin.  Porsche begann im Geheimen mit der Entwicklung eines Indy-Rennwagens. Chassis, Motor und Getriebe sollten komplett “inhouse” entwickelt werden. Roland Kussmaul und Jürgen Barth  drehten auf der Teststrecke in Weissach bereits erste Testrunden, jedoch ohne Erfahrung mit modernen Monoposto-Rennwagen.

    Hier kam Manfred Jankte seine lebenslange Freundschaft mit Mario Andretti zu Hilfe. „Ich habe ihn gebeten, nach Stuttgart zu kommen und mal einige Runden mit dem Indy-Porsche zu fahren“, erinnert er sich. Andretti, Indy-500-Sieger 1969 und Formel-1-Weltmeister 1978, drehte schliesslich seine Testrunden in Weissach, von 14.00 Uhr bis zum Eindunkeln. Als er ausstieg, entfuhren ihm die Worte „Sorry guys, no potential!“. Das gesamte Projekt wurde sofort eingestellt!

    Manfred Jantke mit den den drei Andrettis in Le Mans 1988 (vlnr. Mario, Michael und John)
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jantke

    Über Geld für diesen Freundschaftsdienst wurde nie gesprochen, dafür über die 24 Stunden von Le Mans. Es ist das einzige Weltklasse-Rennen, das Andretti bis heute nicht gewonnen hat. Porsche revanchierte sich 1988 mit dem Einsatz eines zusätzlichen 962er-Werkswagens für Mario Andretti, seinen Sohn Michael und Neffen John (mit 56 Jahren im Januar gestorben). Zum Sieg reichte es nicht ganz, aber immerhin schaute ein 6. Platz für das Andretti-Trio heraus.

    Jantke verliess 1991 Porsche. „Neuer Vorstandsvorsitzender war Arno Bohn, der eben gerade Nixdorf zu Grunde gerichtet hatte. Wir konnten uns vom ersten Moment an nicht ausstehen. Unsere Büros lagen auf derselben Etage, für mich war es undenkbar, jeden Morgen mit ihm zusammenzutreffen“, also kündigte der damals eben erst 52 Jahre alt gewordene Jantke. „Im Rückblick etwas zu früh, denn ein halbes Jahr später wurde Bohn von Porsche raugeschmissen – und wenn ich länger geblieben wäre, hätte ich heute wohl eine bessere Rente“, schmunzelt Jantke.

    Jantke und die Rennfahrer

    Manfred Jantke hatte Kontakte zu unzähligen Rennfahrern. Freundschaften haben sich mit Mario Andretti, der nie Porsche-Werksfahrer war, und Jacky Ickx ergeben. „Mit Mario telefoniere ich oft, er hat mich letzthin wieder zu sich in die USA eingeladen. Ich bin aber leider in einem Alter, wo solche Reisen keine grosse Freude mehr machen – wir lassen’s beim Telefonieren bleiben“, meint er.

    Manfred Jantke mit Jacky Ickx
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jantke

    Zu Jacky Ickx kommen ihm nur lobende Worte über die Lippen: „Er ist intelligent, gut erzogen und hat Format“, und ergänzt: „Schlechthin die bemerkenswerteste Fahrerpersönlichkeit“. Ickx fuhr für Porsche die Langstrecken-Weltmeisterschaft, dann aber von 1984 bis 1986 auch die Rallye Paris-Dakar. „Er hat sich dort regelrecht in Afrika verliebt und war anschliessend wie ausgewechselt“, erinnert sich Jantke und fügt trocken hinzu: „Das wäre mir nicht passiert – ich bin da sehr deutsch!“.

    Zum tragischen Unfall zwischen Ickx und Stefan Bellof beim 1000km-Rennen in Spa-Francorchamps in der berüchtigten Kurve „Eau Rouge“ stockt Jantke zuerst etwas, muss sich sammeln und meint: „Bellof wollte den belgischen Spa-König Jacky Ickx eben genau in der Eau-Rouge entthronen, obwohl alle wussten, dass man dort nicht überholen kann. Ickx hat den tödlichen Unfall mit Stefan bis heute nicht überwunden“. Bellof sieht er von den fahrerischen Fähigkeiten in einer Reihe mit Senna oder Schumacher. Jantke weiss auch, dass Bellof nach Maranello fuhr, von Ferrari und seiner Entourage zum Lieblings-Italiener ausgeführt und anschliessend ein Vertrag als Ferrari-Werksfahrer unterzeichnet wurde.

    Manfred Jantke mit Stefan Bellof um das Jahr 1983 herum
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jantke

    Unvergessen bleiben Jantke die 1000 km von Silverstone im Jahre 1983. „Wir hatten Rothmans als Team-Sponsor. Über 30 TV-Anstalten übertrugen dieses Rennen weltweit. Ich habe Bellof gebeten, unsern Porsche unbedingt auf die Pole zu stellen, bereits in seiner vierten Qualifying-Runde hatte er den ersten Startplatz geschafft. Als im Rennen Stefan Johansson im Porsche von Ron Dennis elf Sekunden vor dem Auto von Bellof lag, triumphierte der Brite bereits. Bellof holte auf und lag im Ziel mit über 50 Sekunden vor dem Schweden“, erinnert sich Jantke und fügt an „er hätte eine grosse Riesenkarriere hingelegt, wenn er’s überlebt hätte…“.

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    Jantke und Le Mans

    Le Mans war sozusagen das Wohnzimmer von Manfred Jantke und sicherlich der wichtigste Termin in seinem Jahreskalender. Dass in den Siebziger- bis anfangs der Neunzigerjahre etwas andere Gepflogenheiten als heute herrschten, ist klar. Heute wird vom ersten Moment an Vollgas gegeben, wie bei einem Sprintrennen, nur dass Le Mans eben 24 Stunden dauert.

    Jubel in der Porsche-Box beim dreifach-Sieg in Le Mans im Jahr 1982
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jantke

    Das Fahrer-Briefing vor dem Rennen war aber damals schon sehr intensiv: „Unser 935 Turbo hatte ein serienmässiges 911er-Getriebe mit der sehr langsamen Porsche-Ring-Synchronisierung. Dies war die Achillesferse des Rennwagens. Nur bei ganz langsamen Gangwechseln hat es die Distanz überlebt“. Und das war den Profi-Rennfahrern nur schwer zu vermitteln. „Einigen klebte ich einen Zettel mit den Schaltvorschriften ans Armaturenbrett: 1. komplett auskuppeln – 2. beim Gangwechsel langsam  21 – 22 zählen – 3. wieder einkuppeln. Und auf der Hunaudières-Geraden mussten die Fahrer zweimal kurz das Gas wegnehmen, um die Temperatur-Spitzen zu bändigen. Bei Porsche hiess das, den Motor beatmen – auch das war den Fahrern strikt verordnet“, schmunzelt er.

    Jantke und die Formel 1

    1981 erhielt Porsche von der Firma Technique d'Avantgard (TAG), den Auftrag, einen Formel-1-Motor zu entwickeln. „Hinter dem Projekt stand TAG-Eigentümer Mansour Ojjeh, ein sehr kluger und vermögender Industrieller aus Saudi Arabien“, erinnert sich Jantke. Ron Dennis war es gelungen, den Williams-Hauptsponsor wegzulocken und für sein eigenes Team McLaren zu gewinnen. „McLaren war damals sicher das beste Team und mit den drei WM-Titeln reüssierte Porsche auf Anhieb“, führt Jankte weiter aus. Niki Lauda sorgte 1984 für die WM-Krone, Alain Prost holte den Titel in den beiden folgenden Jahren.

    Debüt für den TAG-Motor war der Formel-1-Grand-Prix von Holland Ende August 1983. John Watson, im Ford-Cosworth befeuerten McLaren, nahm Niki Lauda im McLaren-TAG-Porsche im Training knapp dreieinhalb Zehntelssekunden ab, wurde dritter hinter René Arnoux und Patrick Tambay in den beiden Ferraris. Lauda schied mit Bremsdefekt aus. Im letzten Grand-Prix der Saison, in Südafrika, kämpfte Lauda mit dem TAG-Porsche erstmals um den Sieg – ein Elektrikschaden machte ihm auf dem zweiten Platz hinter Patrese (Brabham-BMW) liegend, einen Strich durch die Rechnung.

    Jantke und grosse Namen

    Rund um den Rennsport, aber auch weit ausserhalb ist Manfred Jantke berühmten Leuten begegnet. Im einzigen strassenzugelassenen Porsche 917 K, der Gregorio Graf Rossi di Montelera gehört, durfte Jantke in Paris mal mitfahren. „Das Prozedere war hochspannend. Vor der Türe des 917ers lag ein roter Teppich auf dem Boden, in das Auto durfte nur ohne Schuhe  eingestiegen werden. Und beim Aussteigen wiederholte sich das Muster, einfach in umgekehrter Reihenfolge…“, schmunzelt er.

    In den USA lernte er beim privaten Tennisturnier von Ivan Lendl den Schauspieler Robert de Niro kennen, bei der Auszeichnung des Porsche 928 zum „Auto des Jahres“ den Fürst von Monaco, Prinz Rainier.

    Enzo Ferrari ist Jantke nur einmal kurz begegnet. Dafür konnten freundschaftliche Bande zwischen den Rennabteilungen von Porsche und Ferrari geknüpft werden. „Die Ferrari-Leute waren prima. Wir trafen uns in Maranello zu einem Fussballspiel, es endete unentschieden 2:2. Die Revanche in Stuttgart entschieden wir dann klar 3:1 zu unser Gunsten“, kramt Jantke in seinen Erinnerungen.

    Und auch zu Ferdinand Piëch fällt ihm etwas ein: „Er war ein technisches Genie, unnahbar, auch unfreundlich und nicht gerade sympathisch. Dies alles im Gegensatz zu den Porsches, die grosse menschliche Qualitäten haben“, führt er aus und fährt fort: „ Piëch war natürlich technisch sehr begabt, dies im Unterschied zu den Mitgliedern der Familie Porsche. Piëch Riesenprojekt ‚Porsche 917‘ bedeutete für die Firma aber schliesslich fast den Ruin“.

    Jantkes Büro lag in Zuffenhausen drei Türen von demjenigen von Ferry Porsche entfernt, „und ich erinnere mich, wie er sich nicht zu schade war, einem 20-jährigen Mädchen die Eingangstüre zu öffnen und den Hut zu lupfen“.

    Auch mit US-Amerikanern kam es zu Begegnungen. 1974 lancierte Porsche zusammen mit Roger Penske das „IROC“ - das International Race of Champions. Die sonst rennlose Winterpause wurde genutzt, um in Riverside und Daytona an zwei Wochenenden je zwei Läufe auszutragen. Porsche brachte 15 identische 911er in die Staaten und als A.J. Foyt (4-facher Indy-500-Sieger) die Autos zum ersten Mal sah, meinte er: „Die Autos sind winzig und haben den Motor am falschen Ende – ich weiss nicht, was mich da erwartet…“.

    Die Serie war ein voller PR-Erfolg, Sieger wurde Mark Donohue. Paul Newman lernte er beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans kennen – der Schauspieler und schnelle Hobby-Rennfahrer steuerte den Porsche 935 Turbo zusammen mit Rolf Stommelen und Dick Barbour 1979 auf den formidablen zweiten Platz.

    Nicht nur Autorennfahrer kreuzten den Weg von Manfred Jantke, auch zu andern Persönlichkeiten konnte er bis heute andauernde Freundschaften aufbauen. „Vor Jahren erreichte mich ein Telefon von Ivan Lendl. Er sei eben auf dem Weg nach Tschechien zum Davies-Cup, hätte bei der Zwischenlandung in Stuttgart ein Zeitfenster von fünf Stunden, das er gerne für eine Trainingseinheit nutzen möchte“, erinnert er sich.  Von den deutschen Tennis-Pros konnte Jantke so kurzfristig niemanden mobilisieren, also stellte er sich der Herausforderung, mit Lendl zu trainieren…
    Als er bei einem der Damenturniere von Stuttgart die Frage an Martina Navratilova richtete, was ihr den so besonders an diesem Turnier gefalle, meinte sie: „Bei Euch werden wir wie Freunde empfangen und behandelt“. Sowohl zu Lendl wie auch zu Martina Navratilova gibt es freundschaftliche Bande, die bis heute andauern.

    Manfred Jantke (Moderator) gratuliert Siegerin Martina Navratilova beim Porsche Tennis Grand Prix in Filderstadt von 1982
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jantke

    Auch mit dem viermaligen Olympiasieger Gunde Svan, dem weltbesten Skilangläufer seiner Zeit,  kreuzte sich sein Weg. Er half ihm, Probleme an seinem Porsche zu beheben – als Dankeschön lud ihn der Schwede zu einem Langlauftraining in seine Heimat ein: „Ich erinnere mich noch, dass es nur gerade zwei, drei Stunden einigermassen hell war, ich drehte Mutterseelenallein meine Runden in der Loipe. Begegnete man wieder mal einem andern Langläufer, liess sich der immerhin zu einem kurzangebundenen ‚hejhej‘ hinreissen“.

    Mit einem Gunde-Svan-Rennanzug im Gepäck, den ihm Svan schenkte, reiste Jantke wieder nach Deutschland zurück. Er liess es sich nicht nehmen, diesen Anzug bei seinem nächsten Start am Engadiner-Skimarathonin St. Moritz zu tragen, die professionellen Service-Leute von Svan präparierten Jantkes Latten: „Ich realisierte mit bereits über 50 Jahren die beste Zeit, die ich je gelaufen hatte – sicher auf die hervorragende Skipräparation zurückzuführen“. Und eventuell auch auf die Bekleidung – so ein Olympiasieger-Anzug verleiht vielleicht Flügel…

    Jantke und die eigenen Autos

    Manfred Jantke hat heute eine abgeklärte Einstellung zu einem eigenen Auto. „Es sollte nicht allzu gross, nicht zu schwer und etwas komfortabel sein. Und je älter ich werde, desto mehr ist mir bequemes Einsteigen und hohes Sitzen wichtig “, erklärt er. Aktuell bewegt er einen Volkswagen Golf, einen Traumwagen hat er nicht mehr. „Ich habe so viele tolle Testwagen bewegt – damals konnte ich mich austoben“, schmunzelt er. Respekt hat er vor dem aktuellen Porsche 911: „Die sind top, über mittlerweile Jahrzehnte eine tolle Weiterführung  des ursprünglichen Modells – allerdings sollten die eigentlich nicht mehr als 1200 Kilogramm schwer sein.“

    Aus seiner Autotester-Aera fällt ihm spontan die Geschichte mit einem Triumph TR4 ein. „Während Fotoaufnahmen bei Testfahrten haben wir ‚Sprung-Fotos‘ geschossen. Dabei hatten wir völlig vergessen, dass wir zuvor den Kofferraum mit frisch eingekauften Weinflaschen vollgestopft hatten. Dies mit dem Resultat, dass alle Flaschen kaputt waren…“. 

    Und noch etwas kommt ihm in den Sinn: Während seiner Zeit bei “auto motor und sport” bewegte er privat stets eine Alfa Romeo Giulia, „Mir hat dieses Auto ungeheuer imponiert, es hatte ein sportliches Fahrwerk, Scheibenbremsen, einen Motor mit Alu-Block und zwei obenliegenden Nockenwellen, sportives Fahrverhalten und für damalige Zeiten eine hohe Spitzengeschwindigkeit – einfach toll“. Die Giulia hatte 1971 übrigens als eines der ganz wenigen ‚nicht-deutschen‘ Automodelle bei einem grossen, mehrteiligen Vergleichstest in Auto Motor + Sport mit BMW 2002, Fiat 125S, Ford Taunus und Opel Ascona die Nase ganz vorne.

    Und ganz am Beginn Jantkes Autofahrer-Karriere stand ein Fiat 500, „mit dem wir, das heisst vier Erwachsene, mal in die Pfalz fuhren und alle haben anschliessend behauptet, sie seien bequem gesessen…“.

    Jantke heute und der Rennsport

    „Nein, Rennen besuche ich nicht mehr, eigentlich lebe ich recht zurückgezogen hier am Bodensee“, erklärt er. Ab und zu schmöckert er zwar noch in Motorsport-Publikationen, ganz selten, wie etwa vor fünf Jahren am Norisring, ist er auf dem Rennplatz zu sehen. „Nebst den grossartigen Erlebnissen, die ich im Rennsport hatte, wurden mit Rolf Stommelen, Stefan Bellof, Manfred Winkelhock und Herbert Müller zu viele Piloten beerdigt, die ich gekannt hatte,“ benennt er die negativen Punkte des damaligen unsicheren Rennsportes und fährt fort: „In meiner aktiven Zeit verbrachte ich jedes Jahr mindestens 15 Wochenende auf einer Rennstrecke auf der ganzen Welt – in Europa, USA, Japan oder in Südafrika. Ich hatte kein Privatleben, ich war mit Porsche verheiratet.“

    Manfred Jantke im Gespräch
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Heute kümmert er sich um sein Privatleben, ist mit einer wunderbaren Frau verheiratet, die den Mittelpunkt seiner späten Jahre bildet und handhabt seinen Tagesablauf relativ strikt: „Es gibt keine Reisen mehr, keine auswärtigen Termine. Wer Kontakt haben will, muss zu mir kommen, ich gehe nirgendwo mehr hin“. Und wenn er das Flair seiner weiten Auto- und Autorennsportwelt wieder mal für einige Augenblicke – die manchmal durchaus auch etwas länger werden können – geniessen will, verzieht er sich in die „Hall of Fame“, sein speziell hergerichtetes Zimmer, voll mit Memorabilia.

    Jantkes Familie und der Krieg

    Mit Jahrgang 1938 gehört Manfred Jantke einer Generation an, die durch Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg geprägt wurden. 1944 musste seine Mutter mit ihren drei Kindern aus Oberschlesien fliehen, sein Vater war in russischer Kriegsgefangenschaft. Am Kriegsende fand sich die Familie in der Tschechoslowakei wieder. „Die russischen Soldaten waren gegenüber uns Kindern nicht bösartig. Sie beschenkten uns mit Dingen, dies sie vorher geplündert hatten“, blickt Jantke zurück. Trotzdem wurde er krank auf der Flucht, nicht zuletzt deshalb, weil es grauenhafte Dinge gab, die er mit ansehen musste. „Die Männer in unserer Flüchtlingsgruppe wurden, nachdem uns die Russen entdeckt hatten, aufgefordert, Telefonmasten zu reparieren. Nach getaner Arbeit wurden sie von den russischen Soldaten totgeschlagen“, schildert er.

    Manfred Jantke wurde so krank, dass ihn seine Mutter in einem tschechischen Kloster zurücklassen musste. Von den Schwestern wurde er gesund gepflegt und eine der Ordensfrauen begleitete ihn nach der Genesung auf gut Glück zurück nach Oberschlesien. Er fand dort seine Angehörigen wieder, das Haus der Familie Jantke war zwischenzeitlich von Polen besetzt worden, sie mussten bis 1947 in Kellern hausen. Die Mutter wollte dann nach Deutschland, „wir gingen mit nichts als mit einer Aktentasche, deren Inhalt alle unsere Papiere waren, gegen Westen. Auf dem Bahnhof in Hindenburg klaute so ein schmieriger Typ meiner Mutter diese Aktentasche, dann hatten wir nichts mehr, nicht einmal mehr unsere Identitäten“, erinnert er sich. Schliesslich landete die Familie Jantke in Aalen in Baden-Württemberg.

    Zusammen mit seinem Bruder zog es ihn vor kurzer Zeit nochmals nach Oberschlesien. Mit einem Tesla nahmen sie diese Reise unter die Räder, obwohl Manfred Jantke nichts von der E-Mobiliät hält. „Wir fanden ‚unser‘ Haus, ein Pole öffnete die Tür und lud uns zu einem Kaffee ein“, erinnert er sich. Die Rückreise verlief reibungslos, die Zeit in den Staus verbrachten die Brüder mit dem 500-Meilen-Rennen von Indianapolis, das man sich auf dem grossen Bildschirm im Tesla anschauen konnte…

    In der Fussgängerzone am Bodensee gilt 7 km/h
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Und zum Schluss – was bleibt? Die Fussgängerzone entlang des Bodensees mit der Beschränkung der maximalen Geschwindigkeit auf 7 km/h. Oder andersrum: Aus 376 km/h auf der Hunaudières-Geraden in Le Mans eingebremst auf 7 km/h am Bodensee!    

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    jo******:
    20.05.2020 (18:54)
    Auch ich habe Manfred Jantke in guter Erinnerung vor allem durch seine Zeit als Kommentator bei TV Sendungen. Er kommentierte eine Zeit lang die Rennen zur IndyCar Series aus den USA. Immer super sachlich mit hohen Hintergrund- und Insider Wissen und einer tollen Stimme.
    ar******:
    06.05.2020 (13:18)
    Als Porsche 1989 seinen 911 Speedster herausbrachte, war der schnell ausverkauft und ich konnte mir eigentlich auch gar keinen leisten, war aber von dem Auto sehr begeistert. Ich habe damals erwogen eine Speedster Rohkarosse zu kaufen und mir nach und nach einen Speedster mit Gebrauchtkomponenten aufzubauen .Porsche verkaufte aber keine Speedster Rohkarosserien. Da habe ich an Porsche geschrieben und mein Leid geklagt.
    Manfred Jantke hat mir mit einem zweiseitigen Brief geantwortet und freundlich und sachlich dargelegt, weshalb die Erweiterung limitierter Serien kein gangbarer Weg sein kann. Zwei Seiten! Heute würde ich einen Zweizeiler bekommen - wenn überhaupt.
    Manfred Jantke steht für mich für die gute alte Porsche Zeit.
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