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Toffen Oktober 2020 Auktion
Bild (1/5): Ferrari 860 Monza (1957) - Alfonso de Portago zusammen mit Gary Cooper beim Grand Prix von Kuba 1957 (© Hy Peskin Archive / GettyImages, 1957)
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  • Alfonso de Portago – ein Ende mit Schrecken

    Erstellt am 1980
    Text:
    Hartmut Lehbrink
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    Zusammenfassung

    Nicht einmal ganz drei Jahre dauerte seine Rennkarriere und trotzdem hinterliess er deutliche Spuren, der Marquis Alfonso de Portago. An Mut und Fahrkönnen fehlte es ihm nicht, seine Reflexe waren wohl auf höchstem Niveau. Bescheidenheit, Demut oder Vorsicht waren bei ihm allerdings kaum vorhanden und so ging er immer auf maximales Risiko, ob im Krieg, auf dem Rennpferd oder im Sportwagen. Er starb an der Mille Miglia 1957 und beendete damit nicht nur sein Leben, sondern gleichzeitig auch noch das Strassenrennen in seiner klassischen Form. Dieses Rennfahrerporträt blickt zurück auf einen schnellen Edelmann, der sich von nichts von seinen Zielen abbringen liess.

    Leseprobe (Beginn des Artikels)

    Am Nachmittag des 12. Mai 1957 näherte sich ein Ferrari-Rennsportwagen der kleinen Ortschaft Guidizzolo unweit von Brescia mit rund 240 km/h. Während einige vorwitzige Zuschauer nach vorne drängten, um freie Sicht zu haben, verlor ein Reifen schlagartig die Luft. Vielleicht brauch auch eine Halbachse. Das Fahrzeug hinterliess auf der schnurgeraden, engen Landstrasse eine zittrige Radierspur, wirbelte empor, kappte einen Telegrafenmast in Augenhöhe, schlug in dem Graben rechts der Fahrbahn auf und landete in dem auf der anderen Seite inmitten trüben Wassers. Wer nicht erschlagen wurde, hatte das Ende der Mille Miglia erlebt, des 1000 Meilen Rennens von Brescia, das in 30 Jahren zur nationalen Institution gewachsen war. Und er war zum Augenzeugen der letzten Phase eines Kamikazeflugs auf Raten geworden, des Daseins eines spanischen Granden namens Alfonso Cabeza de Vaca y Leighton, Carvajal y Are, 13. Conde de la Mejorida, 17. Marquis de Portago, von Freunden einfach nur "Fon" genannt.

     
    13min
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    Drang zur Selbstzerstörung
    Auf Ehre und Ruhm aus
    Vom Reiter zum Rennfahrer
    Mit Ferrari vorne dabei
    Vom Amateur zum Werksfahrer
    Der Tod gehört dazu
    “Fahr vorsichtig”
    Das 1000-Meilen-Rennen von Brescia
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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    ma******:
    22.04.2020 (09:13)
    vielen Dank für diese spannende Geschichte. Interessant ist insbesondere auch die Tatsache, welche Risiken die Fahrer damals bereit waren einzugehen. Als Fangio 1957 zurücktrat, nannte er als einen der Gründe die Tatsache, dass in seiner aktiven Zeit in Europa ab Ende der vierziger Jahre bis 1957 ungefähr 25 Kollegen ums Leben kamen. De Portago wollte das Rennen nicht fahren, frühmorgens im Teamhotel schüttete angeblich der junge Kellner das Glas Milch aus, das er de Portago reichen wollte, was der abergläubische Spanier als Zeichen des Schicksals interpretierte, das Rennen, das er ohnehin nicht mochte, nicht zu fahren. Nicht klar bleibt die Rolle Enzo Ferraris beim unterbliebenen Reifenwechsel, gewisse Stimmen sagen, dass er es war, der De Portago antrieb, dem vor ihm liegenden Gendebien nachzujagen statt die Reifen zu wechseln. Gendebien fuhr den schwächer motorisierten GT, den in der ursprünglichen Planung de Portago hätte fahren sollen, und die flachen und geraden Streckenabschnitte, die zwischen Bologna und Brescia noch vor den Fahrern lagen, favorisierten natürlich den 335S. Ein gröberer Schnitzer unterlief dem Autor lediglich im Bereich der Society News: der letzte Kuss, den de Portago in Rom bekam (es gibt dazu ein kurzes Filmchen auf Youtube) war mitnichten von Zsa Zsa Gabor, sondern von Linda Christian, damals als eine der schönsten Frauen im Filmbusiness tituliert, Ex-Frau des Schauspielers Tyrone Power und Mutter der Sängerin Romina Power (bekannt aus der Hitparade in den 80-ern und ihren Duetten mit Al Bano). Zur ganzen Geschichte und den fatalen Ferrari Engagements von Castellotti, Musso, Peter Collins und (später) Mike Hawthorn empfehle ich die faszinierende Lektüre des Buches "Gli Indisciplinati" von Luigi delli Carri. Übrigens stand der 1953 Ferrari 250 MM vor Kurzem mal wieder zum Verkauf.
    iw******:
    16.04.2020 (10:05)
    Großartig geschriebener Artikel.....bitte so weitermachen!
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