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Oldtimer Galerie Toffen Versteigerung Toffen März 2019: Oldtimer Galerie Toffen Versteigerung Toffen März 2019
Bild (1/1): Schneeballschlacht am Ring - viel Spaß, kein Rennen. Ertl und Ludwig nehmens locker (© Ferdi Kräling, 1979)
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    Rückspiegel März 1979 - Motorsport-Schlagzeilen vor 40 Jahren

    28. Februar 2019
    Text:
    Rainer Braun
    Fotos:
    Ferdi Kräling 
    (4)
    Archiv Reinhard 
    (1)
    Ford Motorsport 
    (1)
    Rainer Braun 
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    Liebe Leserinnen und Leser,

    eigentlich haben wir von der schreibenden und sprechenden Zunft das schon ab dem Moment geahnt, als klar war, dass der amtierende DRM-Champion Harald Ertl Teamkollege von Hans Heyer bei Zakspeed wird. Zwei Alpha-Tiere, zwei Siegfahrer auf gleich hohem Niveau, dazu mit der Kampfmaschine Turbo-Capri gleiche Chancen für beide. Eine Auseinandersetzung, wie sie elektrisierender nicht sein konnte. Schon der DRM-Saisonauftakt im strömenden Regen von Zolder bestätigte alle Vorahnungen – Heyer mit dem schwarz-gelben Mampe-Capri und Ertl im blau-weißen Sachs-Capri ließen es gleich mal richtig heiß angehen. Haarstäubende Überholmanöver, Berührungen und auch ein Missverständnis bei der Boxenanzeige zu Lasten Heyer waren die Zutaten der 24-Runden-Schlacht. Ertl präsentierte sich als strahlender Sieger mit Pole und schnellster Runde, Heyer mit leerer Batterie als zerknirschter Verlierer. Team-Patron Erich Zakowski jubelte bei der Siegerehrung zwar kräftig mit, aber so richtig glücklich wirkte er nicht.

    Luxusproblem mit zwei Top-Piloten - Zakowski und Kranefuss
    © Copyright / Fotograf: Ford Motorsport

    Später, auf die Tagesereignisse angesprochen, legte Erich seine Stirn in Falten und gab der Hoffnung Ausdruck, dass seine beiden Edel-Chauffeure „doch hoffentlich so vernünftig sind und das Prestigeduell nicht eskalieren lassen“. Dabei ging sein Blick fast hilfesuchend zum nebenstehenden Ford-Sportchef Mike Kranefuss, der grinsend und Pfeife-rauchend bemerkte: „Erich, das musst Du schon alleine regeln, ich halte mich da raus.“ Damit hatte sich der Mike ziemlich elegant aus der Affäre gezogen. Denn sowohl Heyer als auch Ertl waren im Besitz eines Ford-Werksfahrervertrags und fielen damit automatisch in die Weisungszuständigkeit des in Köln residierenden Europa-Sportchefs Mike K. Jedenfalls gingen die beiden Capri-Drifter am Abend des Zolder-Rennens zwar friedlich ihrer Wege, schworen sich aber Rache für den zweiten DRM-Lauf auf der Nordschleife.

    Interview im Saal wegen Schnee und Eis - Erich Zakowski gibt Reborter Braun Auskunft
    © Copyright / Fotograf: Rainer Braun

    Drei Wochen später, am letzten März-Wochenende, sollte der ungeduldig erwartete zweite Schlagabtausch Heyer/Ertl auf der Nürburgring-Nordschleife stattfinden. Aber dazu kam es nicht, noch nicht mal zu einem Trainingslauf. Sowohl freitags wie auch am Samstag war die Nordschleife wegen eines Wintereinbruchs mit wiederholtem Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht befahrbar, gleiches galt auch für die Ausweichstrecke Betonschleife rund um Start und Ziel. Zwar warteten Fahrer und Veranstalter mit immer wieder neuen Not-Zeitplänen auf Besserung, aber stattdessen verschlechterte sich die Lage in der Nacht zu Samstag durch einen massiven Schneesturm nur noch. So kam am Vormittag die endgültige, unvermeidliche Absage. Als einziger sportlicher Wettbewerb blieb eine zünftige Schneeballschlacht, bei der ausgewählte Werfer der Division I bis 2000 ccm fünf Minuten lang die Kollegen der Porsche-Division über 2000 ccm mit einem regelrechten Bombardement belegten. Wenigstens hier konnte das Duo Zakspeed-Heyer/Ertl mal gemeinsamen jubeln, denn ihre dicken und besonders hart präparierten Schneeball-Geschosse platzierten sie treffsicher im Ziel der Porsche-Gegner, von denen einige sogar Reißaus nahmen. Der Tagessieg ging somit eindeutig an die Werfer der Division II, während mehrere zehntausend Zuschauer enttäuscht abreisten.

    Zum Schluss noch was aus der Abteilung Formel 3. Da konnte man beim Auftaktrennen der diesmal besonders hart umkämpften Europameisterschaft in Vallelunga gleich zwei höchst erfreuliche Dinge feststellen. Erstens: Der Prestigekampf der Motoren-Hersteller wird brutaler denn – Alfa Romeo und Renault liegen gleichauf, Neuzugang VW hält auf Anhieb gut mit und der bisherige Marktführer Toyota verliert zumindest in der EM deutlich an Boden. Und zweitens: Wer den jungen Franzosen Alain Prost, ein Formel 3-Aufsteiger aus der Formel Renault, in Vallelunga bei seinem ersten F3-Einsatz im Martini-Renault fahren und fighten sah, der wusste sofort, dass da ein künftiger F1-Champion heranwächst. Im Haifischbecken Formel 3-EM auf Anhieb an der Spitze mitzufahren und am Ende nur hauchdünn von einem erfahrenen F3-Ex-Champion besiegt zu werden – das war schon eine Hausnummer. Dass Prost mit seinen 24 Jahren bereits die uneingeschränkte Unterstützung des Hauses Renault genießt, macht seine F1-Zukunft nur noch wahrscheinlicher.

    Formel 1-WM: Renault mit Pole, Ferrari mit Sieg

    Beim dritten WM-Lauf in Kyalami/Südafrika beendet das Ferrari-Duo Gilles Villeneuve und Jody Scheckter die Ligier-Siegesserie.

    Ferrari 312 T4 (1979) - Sieg von Gilles Villeneuve vor Jody Scheckter beim GP Kyalami (Südafrika)
    © Copyright / Fotograf: Archiv Reinhard

    Im Qualifying erschreckt Jean-Pierre Jabouille im Renault-Turbo die Konkurrenz mit der ersten Pole-Position, fällt aber nach strammer Fahrt mit Motorschaden aus. Wegen einsetzenden Sturz-regens muss der GP nach wenigen Runden abgebrochen und nach einstündiger Unterbrechung neu gestartet werden. Die beiden deutschen Vertreter bleiben erneut ohne Punkte: Jochen Mass (Arrows) kommt mit vier Runden Rückstand auf Platz 12, Hans-Joachim Stuck (ATS) wirft das Auto wegen Bremsdefekts neben die Piste.

    Formel 2-EM: Desaster für March-Werksteam

    Ernüchterung für das hoch-favorisierte March-BMW-Werksteam beim verregneten Saisonauftakt zur F2-EM in Silverstone. Nach nur mäßigem Trainingsresultat stranden sowohl Marc Surer als auch dessen Teamkollege Beppe Gabbiani bereits in der Aufwärmrunde. Beide werden im strömenden Regen von der Piste gespült - zuerst Surer, Sekunden danach Gabbiani, der zum allem Unglück auch noch das im Gras stehende Auto seines BMW-Teamkollegen torpediert.

    Osella FA/2 (1979) - Silverstone-Sieger Eddie Chiever
    © Archiv Automobil Revue

    Eddie Cheever im Osella-BMW gewinnt das Chaos-Rennen vor Derek Daly (IRL, March-BMW) und Brian Henton (GBR, Ralt-Hart).

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    Formel 3-EM: Dreikampf Alfa-Renault-Toyota

    Der Start der neuen Formel 3-EM-Saison in Vallelunga verspricht einen gnadenlosen Dreikampf der Motorenhersteller Alfa Romeo, Toyota und Renault. Den ersten Schlagabtausch gewinnt Alfa Romeo durch den italienischen F3-Ex-Champion Piercarlo Ghinzani im March, der allerdings wegen seines inzwischen erlangten A-Fahrer-Status keine EM-Punkte bekommt. Die kassiert dafür der nur knapp besiegte französische Renault-Nachwuchsstar und Junior-Werkspilot Alain Prost (Martini) sowie der Italiener Mauro Baldi im Ralt-Toyota. Der werkseitig von VW-Motorsport unterstützte March-VW mit Helmut Henzler kann noch nicht in den Kampf um vordere Plätze eingreifen, weil es im Vergleich zu Renault und Alfa noch an Leistung fehlt. „Fünf PS“, so VW-Sportchef Rosorius, „müssen wir noch finden, dann sind wir bei der Musik.“ Im deutschen F3-Championat bleibt es dagegen noch bei der fast totalen Dominanz der Toyota-Triebwerke -  Thierry Boutsen (BEL, Ralt) gewinnt in Zolder vor dem Krefelder Mike Korten (March) und Hans-Georg Bürger (Ralt). Für Boutsen gibt es keine Punkte, weil er für die deutsche Meisterschaft nicht eingeschrieben ist und nur gelegentlich als Gast startet.

    DRM: Auftaktsiege für Ertl und Ludwig

    Ludwigs Wunderwaffe - Kremer Porsche 935 K3
    © Copyright / Fotograf: Ferdi Kräling

    Zwischen den beiden Zakspeed-Stars Hans Heyer und Harald Ertl (Ford Turbo Capri) gibt es schon beim verregneten Saisonstart der Deutschen Rennsportmeisterschaft in Zolder den erwarteten Schlagabtausch in der kleinen Division bis 2000 ccm. Ertl siegt nach heißem Duell nur knapp vor Heyer, als bester BMW-Mann erobert Markus Höttinger im rechtsgesteuerten Turbo-320 mit fast einer Minute Rückstand den dritten Podiumsplatz. Harald Grohs und Neuzugang Hans-Georg Bürger kommen mit den besten Saugmotor-BMW 320 hinter der Turbo-Fraktion auf den Rängen fünf und sechs ins Ziel. Das teaminterne Prestige-Duell zwischen Heyer und Ertl kommentiert Zakspeed-Teamchef Erich Zakowski mit gemischten Gefühlen: „Ich hoffe, die beiden bleiben vernünftig und vermeiden eine Eskalation.“

    Sieg im Regen - DRM Titelverteidiger Ertl im Zakspeed Turbo Capri
    © Copyright / Fotograf: Ferdi Kräling

    In der großen Division über 2000 ccm bleiben die Porsche 935 Turbo unter sich, Neuverpflichtung Klaus Ludwig siegt für das Kremer-Team im brandneuen K3 deutlich vor den Joest-Chauffeuren Rolf Stommelen und Volkert Merl.

    Porsche 935 K3 (1979) - Klaus Ludwig vor Bob Wollek in Front in Zolder
    © Archiv Automobil Revue

    Das GELO-Trio Wollek, Fitzpatrick und Schurti erlebt wegen falscher Reifenwahl einen kollektiven Einbruch und landet abgeschlagen auf den weniger gut dotierten Punkträngen. Der zweite DRM-Lauf Ende März am Nürburgring fällt wegen eines heftigen Wintereinbruchs buchstäblich in den Schnee – außer einer zünftigen Schneeballschlacht „Division I gegen Division II“ passiert nichts rund um die Nordschleife. Selbst die Betonschleife kann nicht befahren werden – sie diente im März 1975 bei ähnlichen Wetterbedingungen wenigstens noch als Ausweichstrecke. Teams und Zuschauer reisen enttäuscht ab. Das Punktrennen wird nicht nachgeholt, damit verbleiben statt der geplanten zwölf Läufe nur deren elf.

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    Rallye-DM: Premiere-Sieg für Audi 80

    Einen geschichtsträchtigen Sieg erreicht der Österreicher Walter Smolej mit seinem deutschen Co-Piloten Klaus Hopfe bei der Rallye Trifels. Im frontgetriebenen Audi 80 aus der Tuning-Werkstatt des Nürnbergers Konrad Schmidt bleibt das Duo beim zweiten Lauf zur deutschen Meisterschaft klar vor Titelverteidiger Reinhard Hainbach (Ford Escort RS). Womit zum ersten Mal überhaupt in der Ingolstädter Sportgeschichte ein Audi einen offiziellen Rallye-Meisterschaftslauf gewinnt.

    In aller Kürze

    Hans-Joachim Stuck (Cassani) und Niki Lauda (Ron Dennis) starten definitiv in der BMW M1-Procar-Serie ++ Xhenceval/Dieudonne (BEL, BMW CSL) gewinnen das erste Rennen zur Tourenwagen-EM in Monza vor Heyer/ Müller jun. im Escort RS ++ Mikkola/Hertz und Waldegaard/Thorszelius (Ford Escort RS) siegen in Abwesenheit der Erzgegner Fiat und Lancia beim dritten Lauf zur Rallye-WM in Portugal. Waldegaard ist WM-Tabellenführer ++ DRM-Pilot Albrecht Krebs, im Zivilberuf Architekt, wird zum neuen Präsidenten des DSK gewählt ++ Doppelsieg der beiden GELO-Porsche 935 durch Schurti/Fitzpatrick/Wollek und Ickx/Wollek/Schurti beim schwach besetzten zweiten Lauf zur Marken-WM in Mugello ++ Mario Andretti (USA) ist als amtierender F1-Weltmeister auch neuer IROC-Champion, nachdem er in Atalanta im Rennen mit identischen Chevrolet Camaro sämtliche Konkurrenten klar besiegt.

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