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ADAC Westfalen Trophy 2019 - Von Zwergen und Pumas

Erstellt am 25. Oktober 2019
, Leselänge 5min
Text:
Fabian Meyer
Fotos:
Kai Gattermann 
214

Vom 18. bis 20. Oktober 2019 fand die alljährliche Westfalen Trophy statt. Mittlerweile scheinen die Begriffe “Unwetter” und “Rennveranstaltung” beinahe Synonyme zu sein: So wurde auch die Westfalen Trophy von starkem Regen dominiert. Gleiches widerfuhr beispielsweise auch dem Spa Six Hours 2019. Dieser Regen hatte zur Folge, dass mehrere Rennen (darunter auch der Kampf der Zwerge) kurzfristig abgesagt werden mussten. Nichtsdestotrotz konnten die Rennen, welche von der Absage verschont blieben, die Zuschauer in Atem halten.

Kampf der Zwerge

Am Sonntag, dem 20. Oktober 2019 hätte eigentlich der Kampf der Zwerge starten sollen. Dieser wurde jedoch kurzfristig abgesagt, da das Wetter schlicht und einfach nicht mitspielen wollte. Andererseits wäre der Kampf der Zwerge wohl auch bei schönem Wetter - im Direktvergleich mit anderen KDZ’s dieses Jahr - verhältnismässig unauffällig ausgefallen: Nur ein Abarth, zwei NSU, zwei Simca und ein Lada fanden sich auf dem Nürburgring ein.

Audi NSU an der ADAC Westfalen Trophy 2019 am Kampf der Zwerge - Startnummer 588
Copyright / Fotograf: Kai Gattermann

Der Kampf der Zwerge ist leider nicht das einzige Rennen, welches vom Wetter verhindert wurde: Auch die Teilnehmer der Youngtimer Trophy und des Dunlop FHR Langstrecken Cup wurden aufgrund des Wetters des Fahrens verhindert.

Impressionen von der ADAC Westfalen Trophy 2019
Copyright / Fotograf: Kai Gattermann

Belcar Historic Cup

Die Aufstellung auf dem Starterfeld wurde von BMW dominiert, dicht gefolgt von Porsche. Unter den Alleinstartern befanden sich unter anderem ein Vauxhall Astra Mk2, Alpine A110 und ein Triumph TR 3 A.

Vauxhall Astra MK2 an der ADAC Westfalen Trophy 2019 im Belcar Historic Cup - Startnummer 356
Copyright / Fotograf: Kai Gattermann

Die Fahrer des Belcar Historic Cup lieferten sich harte Rad-an-Rad Rennen. Vom Anfang bis zum Schluss wurden die Zuschauer in Atem gehalten, während sich zwei BMW (namentlich der 325i von Evertjan Alders und der E30 von Ben Thaens, Startnummern 49 & 69) um den ersten Platz stritten. Den Kampf gewann schlussendlich der BMW 325i (49). Nicht so gut lief das Rennen für den Viertplatzierten Porsche 964 Cup (2). Dieser kam gerade mal 3 Sekunden nach dem 3. Platz ins Ziel. Verglichen mit dem zeitlichen Abstand zwischen dem 4. und 5 Platz - dieser betrug rund 24 Sekunden (!) - sind die 3 Sekunden Differenz  zwischen dem 3. und 4. Platz ein Kinkerlitzchen. Ein ähnliches Ereignis konnte man auch zwischen dem 13. und 14. Platz beobachten: Auch hier betrug die zeitliche Differenz 24 Sekunden. Der letzte Platz wurde schlussendlich von Dieter Kuyl in seinem Ford Capri (9) belegt.

Ford Capri an der ADAC Westfalen Trophy 2019 im Belcar Historic Cup - Startnummer 9
Copyright / Fotograf: Kai Gattermann

Nicht gewertet wurde Juri Vannieuwenborgh in seinem BMW. Die Gründe hierfür sind der Redaktion nicht ausreichend bekannt.

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FHR HTGT Dunlop Trophy

Alfa Romeo stellte die grösste Präsenz auf dem Starterfeld dar, dicht gefolgt von der Marke Porsche. Die Minderheiten bildeten ein Chevrolet Camaro und ein Ford Mustang. Mit einer Anzahl von 19 Runden und einer Zeit von 57:31.248 Sekunden landete Markus Niestrath in seinem Alfa Romeo 1750 GT-Am (770) auf Platz eins.

Platz 1 holte Markus Niestrath auf Alfa Romeo 1750 GT-Am an der ADAC Westfalen Trophy 2019 in der FHR HTGT Dunlop Trophy - Startnummer 770
Copyright / Fotograf: Kai Gattermann

Hans-Ulrich Kainzinger (Porsche 911 ST, Startnummer 642) und Olaf Tergieten (Ford Capri MKI, Startnummer 790) belegten Platz zwei und drei. Mit einer Anzahl von gerade mal 15 Runden und einer Zeit von 57:41.923 belegten der Chinese Ian Harris und der Deutsche Norbert Schrader in ihrem BMW 1800 TI (32) den letzten (17.) Platz.

BMW 1800 TI an der ADAC Westfalen Trophy 2019 in der FHR HTGT Dunlop Trophy - Startnummer 32
Copyright / Fotograf: Kai Gattermann

STT H&R Cup

Dieser Cup wurde von eher unbekannten Fahrzeugen dominiert. So fanden sich auf dem Starterfeld neben den bekannteren Vertretern der Automobilbranche auch Marken wie beispielsweise Pumaxs, Donkervoort oder Ligier. Der Pumaxs RT (74) mit Henk Thuis als Pilot belegte mit einer sagenhaften Zeit von 30:36.754 bei 11 Runden den ersten Platz, dicht gefolgt von seinem Deutschen Rivalen Ulrich Becker im Porsche 997 GT3 R (7).

Pumaxs RT an der ADAC Westfalen Trophy 2019 im STT H&R Cup - Startnummer 74
Copyright / Fotograf: Kai Gattermann

Der drittplatzierte Jürgen Bender erreichte das Ziel erst rund 8 Sekunden später. Immerhin reichte es noch für einen Platz auf dem Podest. Das Schlusslicht bildete der Deutsche Klaus Abbelen in seinem Ligier JS-P3 (5) aus dem Rennstall mit dem kuriosen Namen “Frikadelli Racing”. Dieser kam auf eine Zeit von 28:34.349 bei insgesamt 8 Runden.

Ligier JS-P3 an der ADAC Westfalen Trophy 2019 im STT H&R Cup - Startnummer 5
Copyright / Fotograf: Kai Gattermann
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DMV NES500 + BMW 318 TI Cup

Am DMV NES500 + BMW 318 TI Cup konnte man ein buntes Starterfeld antreffen. Die Teilnehmer setzten sich aus den verschiedensten Marken - unter anderem BMW, die Tochter Mini, Porsche, Opel, VW und weitere. Insgesamt starteten rund 43 Autos.

BMW M3 3,0 E36 an der ADAC Westfalen Trophy 2019 im DMV NES500 + BMW 318 TI Cup - Startnummer 563
Copyright / Fotograf: Kai Gattermann

Auch die Nationalitäten der Teilnehmer waren sehr bunt gemischt. So gab es unter anderem Griechen, Deutsche, Niederländer und noch viele mehr. Mindestens so vielseitig wie die Nationalitäten war auch das Gemisch aus “Oldies” und zeitgenössischen Autos. Mit einer Zeit von 4:02:08.250 bei einer Anzahl von 89 Runden konnten sich die beiden Deutschen Marc Ehret und Jens Wulf im BMW M4 (599) auf den ersten Platz hieven. Auf dem zweiten und dritten Platz landeten das niederländische Team im BMW M4 KK GTR 3,3 (584) und die Deutschen Sebastian Sommer und Christian Ladurner im Seat Leon Cup R (1).

BMW M4 KK GTR 3,3 an der ADAC Westfalen Trophy 2019 im DMV NES500 + BMW 318 TI Cup - Startnummer 584
Copyright / Fotograf: Kai Gattermann

Den letzten Platz belegte das Deutsche Team, bestehend aus Pia Ohlsson und Thomas Dohmen mit ihrem BMW 318ti Cup (568) und einer Zeit von 4:04:31.197 bei 68 Runden.

DMV BMW Challenge

Wie der Titel vermuten lässt, steht dieses Rennen ganz unter dem Zeichen von BMW. Zugelassen war nur das Modell BMW 318ti Cup. Das deutsche Zweiergespann Vollak und Schultz, Startnummer 507, entschied das Rennen nach 39 absolvierten Runden mit einer Zeit von 2:00:45.082 klar für sich und durften sich folglich ganz oben auf das Treppchen stellen. Dabei wird es von dem Vierergespann (Ioannis Smyrlis, Christopher Rink, Philipp Stahlschmidt, Justin Wichmann, Startnummer 516) und einem Dreierteam (Timo Kaul, Florian Sternkopf, Kevin Walter, Startnummer 521) auf Platz zwei und drei flankiert. Der 15. und somit letzte Platz wurde von Dirk Ehlebracht und Mathias Gaiser (Startnummer 514) besetzt. Sie erreichten eine Zeit von 2:01:22.333 bei einer Anzahl von 34 Runden.

Impressionen von der ADAC Westfalen Trophy 2019
Copyright / Fotograf: Kai Gattermann

GLP Pro GT-und Tourenwagen

Das Starterfeld setzte sich aus einem bunten Gemisch von Fahrzeugmarken zusammen. Hier trafen BMW, TVR, Porsche, Autobianchi, Lancia und noch viele weitere Fahrzeugmarken aufeinander und lieferten sich einen harten Kampf um den ersten Platz. Diesen konnte sich letztendlich Yannik Dinger in seinem BMW 325i E36 (633) mit insgesamt 8 Runden holen. Hierbei muss man jedoch zwischen zwei verschiedenen Läufen differenzieren: Den ersten Wertungslauf gewann Christoph Lixl. Im zweiten Wertungslauf gewann wiederum Yannik Dinger. Lixl fehlte in diesem Lauf. Die Gründe hierfür sind der Redaktion nicht ausreichend bekannt.

BMW E36 325 an der ADAC Westfalen Trophy 2019 im GLP Pro GT-und Tourenwagen - Startnummer 633
Copyright / Fotograf: Kai Gattermann

Auf dem Podest wurde er vom Zweitplatzierten Felix Vaillant mit seinem Renault R5 Alpine Turbo (582) und dem drittplatzierten Rainer Schaab in seinem Porsche 911SCR (783) flankiert. Der 52. und somit letzte Platz wurde von Klaus-Peter Boeck in seinem Fiat Abarth 1000TC (567) belegt. Boeck kam auf eine Anzahl von gerade mal vier Runden und konnte somit anzahlmässig nur die Hälfte des Erstplatzierten erreichen. Vielleicht läuft es ja für ihn das nächste Mal wieder besser.

Fiat Abarth 1000TC an der ADAC Westfalen Trophy 2019 im GLP Pro GT-und Tourenwagen - Startnummer 567
Copyright / Fotograf: Kai Gattermann

Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von AbarthCM
29.10.2019 (10:15)
Antworten
Das der "Kampf der Zwerge" bei der ADAC Westfalen Trophy nur so dünn, mit 6 Fahrzeugen, besetzt gewesen war, hatte zwei Gründe gehabt, die hier unerwähnt geblieben sind. Zum Ersten, die Meisterschaftsläufe des KdZ waren 14 Tage zuvor an gleicher Stelle, nicht aber auf gleicher Strecke, final gefahren worden.. Beim RGB Saisonfinale haben die beiden Endläufe auf der GP-Strecke des Nürburgringes stattgefunden, mit dem bekannt stark besetztem Kdz-Starterfeld. Zweitens, die Teilnahme bei der Westfalen Trophy zählte nicht mehr zur KdZ-Meisterschaft 2019, weil den meisten Teilnehmern dafür eine Voraussetzung gefehlt hat, nämlich der Besitz des DMSB-DPN Stufe C für die Nürburgring-Nordschleife. Da bei der Westfalen-Trophy am Sonntag der Komplettkurs für das 3h-Rennen ausgeschrieben war, fehlte den meisten KdZ-Teilnehmern der dafür erforderliche Nordschleifen-Permit. Die Teilnehmer vom Kampf der Zwerge sollten hier auf Einladungsbasis erstmals gemeinsam mit der Youngtimer Trophy und der FHR-HEC ein 3-Stunden-Rennen auf der Nordschleife bestreiten. Der für dieses eine Rennen erworbene DMSB-DPN war wegen der Wetterunbilden somit umsonst gemacht worden. Denn, dieser Permit ist gemeinsam mit dem E-Learning-Kursus, jedes Jahr zu wiederholen. Fazit, eine Nullrunde, keinen Meter gefahren, viel Aufwand für nichts. Da bin ich 14 Tage zuvor bei dem RGB-Saisonfinale noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Freitag und Samstag das Q1+2 der HTGT gefahren, am Sonntag dann auch Absage für das Rennen, wegen schlechter Sicht unter 50 Meter. Damit muss man am Nürburgring immer wieder rechnen. Freuen wir uns auf eine sonnige Rennsaison 2020. See you on the tracks, ABARTH-Klaus
von co******
29.10.2019 (08:34)
Antworten
Bericht von der ADAC Westfalen Trophy 2019

Fabian Meyer erwähnt in seinem Berichtchen aus unerklärlichen Gründen immer auch die Letztklassierten jedes Feldes.
In diesem Sinne darf man hier auch ihn selbst erwähnen, ist das doch mit Abstand der allerschlechteste Bericht, welchen ich in all den Jahren auf "Zwischengas" je gelesen habe.
Er sagt nichts, was in der auf dem Internet abrufbaren Rangliste nicht besser dargestellt ist, weiss keine Randgeschichten und Details zu erzählen. Eine reine Aufzählung!
Man fragt sich, ob Fabian Meyer überhaupt vor Ort war.
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