Der Sechszylinder Boxermotor des Porsche 993 – der letzte luftgekühlte
Zusammenfassung
Mit dem Porsche 993 stellten die Zuffenhausener zum letzten Mal einen luftgekühlten 911-er vor. In dessen Heck war die letzte Entwicklungsstufe des bereits seit Jahrzehnten gebauten und stetig verbesserten Sechszylinderboxers montiert. Als im März 1998 der letzte Motor gebaut wurde, verstarb am selben Tag auch Ferry Porsche. Dieser Technikbericht geht auf die Besonderheiten des luftgekühlten Sechszylinders ein und zeigt ihn auf einigen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Auf bewährtem Fundament
- Zunächst 272 PS
- Dank Varioram 285 PS
- Technische Daten (Porsche 993 Carrera 2 Coupé 1994 und 1996)
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Bis zum heutigen Tag ist der Motor des Porsche 993 etwas ganz Besonderes. Als letzter luftgekühlter Motor im legendären Neunelfer ist dieses Aggregat auch das ausgereifteste der gesamten Baureihe. Es gibt eine weitere Besonderheit, denn Ferry Porsche verstarb ausgerechnet an dem Tag, an dem der letzte Motor für den 993 in Stuttgart Zuffenhausen gebaut wurde. Somit wurde der 27. März 1998 in mehrerlei Hinsicht ein Tag, der in die Geschichte der Firma Porsche einging. Die Motorbasis des 993 ist die des Vorgängers 964. Der Hubraum (3600 cm3) wurde nicht verändert, aber der 3,6-Liter-Motor wurde gründlich überarbeitet und erhielt die Bezeichnung M64/05. Eine torsionssteifere achtfach gelagerte Kurbelwelle, erleichterte Pleuel, leichtere und weiter optimierte Kolben, erweiterte Einlasskanäle, leichtere und größere Ventile und Kipphebel mit hydraulischem Ventilspielausgleich machten die mechanischen Veränderungen aus.
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